Archive for the ‘Warnschüsse’ Category

März 24, 2010

Ein Arzt kam, sah und sagte:„Der wird eh bald sterben“

Und die Ärzte begannen zu warten.
Und die Polizisten warteten.
Und die Studentinnen warteten.
Und die Wirtschaftsvertreter warteten.
Und die Lobbyisten warteten.
Und die Politiker warteten.
Und die Militärangehörigen warteten.
Und die Anderen warteten.
Und die Neandertaler warteten.
Und die Professoren warteten.
Und die Sorgenlosen warteten.
Und …. warteten.

Ein Mensch kam, sah die Wartenden und fragte:
„Auf was wartet ihr Toten denn?“

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März 23, 2010

Egal was der getan hat oder tun wird, der geht sowieso in den Knast
30.November 2005
(haben sie den befördert?)

Drei (unrealistische und unwahre) Anmaßungen und Mutmaßungen

I
Nachtrag zum Kurt-Waldheim-Warnschuss-Eintrag

K.W. ist nach dem Ende des 2. Weltkrieg für kurze Zeit (danach kam glücklicherweise für ihn und Hunderttausende Andere der kalte Krieg) im Staatsgebiet von Jugoslawien als Kriegsverbrecher gesucht worden…..das OSS….die Dokumente….der Nächste mit welchem sich die Historikerkommission beschäftigt: Ernst Kaltenbrunner; ein juristisch gebildeter Metzger, welcher zufällig, irrtümlich und unbeabsichtigt anstatt Rinder und Schweine 100.000-ende Menschen geschlachtet hatte….aber es gilt die Unschuldsvermutung….laut Historikerkommission konnten Ernst Kaltenbrunner keine Verbrechen nachgewiesen werden….

II

Eine Gedenktafel für den Kriegsverbrecher(?) Alexander Löhr in der Stiftkaserne….welche dann entfernt werden musste…..ist dass der Geist welcher dort vorherrscht?…..ist eine provisorische Gedenktafel stattdessen hingestellt worden, an welcher Tag für Tag frühmorgens die dort Arbeitenden vorbeiexerzieren um sich dort die moralische Kraft, als Moralapostel ihr Tageswerk zu verrichten, all jene Ausbeuter und Unterdrücker zu stützen und diese in ihrer ehrenvollen und wichtigen Arbeit zu unterstützen, holen…..? (überflüssiges: und am Abend teilen sie sich mit den Chefs der Inkassobüros die schönsten Nutten der Stadt auf)

III.

Ein Vorschlag zu die im Herbst neu aufzulegenden ö. Schul-Geschichtsbücher:
Carl von Ossietzky (1889-1938)
Ein Judenfreund, ein Intellektueller, ein Freigeist, ein Humanist, ein Pazifist, ein Mensch….also alles negative Eigenschaften eines niedrigen Charaktertyps, ein Feind des Nazischwein.
Einer der sein Leben in den Dienst des verabscheuungswürdigen Frieden gestellt hatte….der Mann ist nur groß, grausam, übermenschlich, schweinisch, ist nur ein Mann, wenn er sich im Krieg befindet….und er hat sich damit außerhalb der Gemeinschaft des großen deutschen Volkes gestellt.
Carl von Ossietzky ist dann seinerzeits….es waren schöne Zeiten….seiner gerechten, maßvollen Strafe im humanen Strafvollzug eines KZs zugeführt worden.
Carl von Ossietzky war ein Feind unseres Volkes und ein Feind der Menschheit!

(Das Bild zeigt C. von Ossietzky beim Smalltalk mit einem Freund an einem sonnigen Frühlingstag im idyllischen Sachsenhausen)

Ein Gedicht

März 23, 2010

Am 26..08 1789 wurde durch die Nationalversammlung Frankreichs die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte verabschiedet….am 10.12.1948 die allgemeine Erklärung der Menschenrechte…..der Mensch wurde zu einem Mensch für seinesgleichen…..die Würde, die Persönlichkeitsrechte, die Meinungsfreiheit, die Gedanken-, Gewissen- und Religionsfreiheit, das Recht auf Leben…..am 05.07.2007 erscheint es mir folgendermaßen, dass diese Freiheiten, diese Rechte niemand kennt, niemand respektiert und niemand beachtet….vielleicht sollten jene Frauen und Männer mein Posting vom 23. März lesen und dann nochmal, immer wieder und immer wieder……immer wieder….vielleicht verstehen sie es dann ja vielleicht irgendwann (auch wenn ich dass stark bezweifle)

(zu überarbeiten)

Die Menschenrechte
sind/ist kein Bild,
dass man an die Wand hängt,
keine Skulptur,
die man in einem Museum ausstellt,
kein Lied,
dass man im Chor gemeinsam singt,
kein Gedicht,
dass man liest
und dann vergisst.

Die Menschenrechte
sind nicht aus überflüssigen, hohlen
und dummen Buchstaben,
nicht aus spottenden, verletzenden,
einschüchternden und drohenden Wörtern,
nicht aus leeren, bedeutungslosen
und nichts-sagenden Sätzen
gemacht.

Die Menschenrechte
sind nicht für Mäuse, Ratten
und Schweine,
für Elefanten, Tiger
und Löwen,
für Würmer, Geziefer
und Insekten,
für Fische, Schlangen
und Wespen,
sind keine möglichen Interpretationen
zufälliger Verhaltensweisen,
wahrscheinliche Möglichkeiten
degenerierter Versuche,
keine abgebrochenen Bemühungen
und kein unverständliches Gewirr
schwer zu verstehender Floskeln.

Die Menschenrechte besagen nicht,
dass man willkürlich
von Fall zu Fall entscheidet
wer lieben, wer leben,
wer hoffen, wer zweifeln,
wer auch immer,
was könnte und möchte.

Die Menschenrechte
sind keine Blumen
die man gießen,
sind keine Bäume
die man pflegen,
sind keine Straßen
die man säubern;
ist kein Müssen,
denn ein edles Wollen.

Die Menschenrechte
sind kein Rätsel, kein Geheimnis
und kein Spiel
und gelten nicht nur
für die Ausbeuter und Unterdrücker,
den jungen, schönen Frauen,
verrückten Nazis,
mächtigen Machern
und reichen Luxusgeschöpfen,
sie haben nichts
mit der Größe ihrer Brüste,
der Länge seines Geschlechts,
mit dem Einfluss, der Gewandtheit,
der Geschicklichkeit, der Intelligenz,
der Anzahl an Geliebten oder Liebhabern,
denn mit der Würde, dem Respekt
und Anstand,
denn mit der Güte, dem Verständnis
und der Demut
zu tun.

März 23, 2010

War K.W. ein Kriegsverbrecher bzw. an Kriegsverbrechen beteiligt?

Ich habe einen Bericht gelesen, wonach sich viele griechische Frauen während der deutschen Besetzung Griechenlands im 2. Weltkrieg für einen Laib Brot sich gegenüber den deutschen Soldaten prostituiert hatten, da die Not, der Hunger der Zivilbevölkerung dermaßen groß waren, dass sie sich zu diesem Schritt gezwungen sahen, für ihre Familien, für ihre Kinder, für sich….so schön war der Krieg….

K.W. war in Thessaloniki stationiert, einer Stadt mit damals ungefähr 200.000 Einwohnern; einer schönen Hafenstadt und Heimat vieler Vertriebener, eine Stadt auf welcher Alois Brunner und Adolf Eichmann, diese pflichtbewußten Offiziere, Verkörperer der „Banalität des Bösen“ (H. Arendt); zwei, die wohl auch nur ihre Pflicht erfüllt hatten, zwei, die nur Befehle befolgt hatten; „so wie alle anderen auch“, jene beiden hatten ihre sanften, vom deutschen Bildungsbürgertum geprägten Augen auf die Gemeinde der sephardischen Juden der Stadt geworfen; 50.000 Menschen, in Worten fünzigtausend; ein Viertel der Stadtbevölkerung; diese wurden dann innerhalb eines Monats mit Zügen der deutschen Reichsbahn zur Sonderbehandlung, sozusagen im Thessaloniki-Ausschwitz Express deportiert; in 1 Monat, nicht in Jahren;

K.W., just zu jener Zeit als „Dolmetscher“ dort tätig, hat davon nichts bemerkt, nichts gesehen, nichts gehört…
wenn ein Viertel der Bewohner einer Stadt innerhalb eines Monat verschwindet, ist dass ja nicht solchermaßen, als ob man beim Bäcker am Straßenende keine Spitzbuben mehr antrifft, ja, ich verstehe, dass die jungen, schönen Frauen Thessaloniki`s es vielleicht nicht sofort bemerkt haben, die waren damit beschäftigt den deutschen Offizieren die ihrige „Theorie des Unterleibes“ praktisch näher zu bringen (ich weiß, ich weiß, keine Sexismen, aber es war nun mal solchermaßen, haben auf diese Art und Weise ihre Familien durchgefüttert, in Zeiten des Krieges noch das allerwenigste Schlimmste)….

und dann…
dann wurde K.W. in das „friedliche“ Jugoslawien versetzt mit dem gleichen Vorgesetzten; Generaloberst Alexander Löhr (ein 1A Kriegsverbrecher?), welcher mal so nebenbei an allen ethischen, humanen, auch im Krieg gültigen Standarts vorbei, einige tausende italienische Kriegsgefangene erschießen hat lassen und K.W. ……Schweigen……Nichts……???……

K.W. wird mit dem SS-Obergruppenführer Artur Phleps fotografiert (schon wieder ein 1A Kriegsverbrecher?); K.W. bekommt die Zvonomir-Medaille (für was denn wohl?) vom Ustasa-Regime der kroatischen Nazi Vasallen Hitlers, welche an Grausamkeit, Unmenschlichkeit beinahe noch die Deutschen jener Zeit übertroffen haben, blutrünstige Serben und Roma Schlächter, Frauen und Kinder vergewaltigende und ausrottende Horden,

und die Serben, welche sich immerhin als einziges Volk Europas selbst von der Nazityrannei befreit haben, nicht zum Preis eines Kuchen oder einer warmen Mahlzeit, denn einen der in Blut und Tränen bezahlt worden ist, welche einen Partisanenkrieg jenseits jedlicher Vorstellungskraft entfesselt haben und die deutschen Besatzungstruppen die diesem mit allerhärtester Repression entgegnen,

und K.W. ……nichts bemerkt….nichts gesehen….nichts gehört….

Und dann war der Krieg vorbei und das absurde Theater der Menschheit ging in die nächste Runde…
K.W. war wie viele andere, ein Opfer der Umstände, ein Oppurtunist, ein Patriot, einer mit einer blütenreine Weste, welche über und über mit jüdischem, griechischen, serbischen Blut vollgespritzt war, aber genau….nichts bemerken…nichts gesehehen….nichts gehört

Man soll die Totenruhe nicht stören, so wie die Totenruhe der zu Zehntausenden Abgeschlachteten, zu Tode Vergewaltigten, zu Tode Gefolterten, Erschossenen, Vergasten, Verstückelten; ja, nicht die Totenruhe dieser Menschen stören, am besten die gleich vergessen und nur an die Überlebenden denken…nur nicht an diese Vergessenen erinnern, welche keine Karriere nach dem Krieg gemacht haben/hatten, Menschen, deren Lächeln, deren Schalk, deren Existenz wegradiert wurde……..zum Vergessen und Verdrängen…

K.W. war kein Kriegsverbrecher; die katholische Kirche hat nicht (wie z.b. der österreichische Bischof Alois Hudal) Tausenden der schlimmsten Nazi-Kriegsverbrecher zur Flucht nach Südamerika verholfen; in Kärnten haben sich nach dem 2.Weltkrieg nicht Hunderte/Tausende, bis heute von der Nazi-Ideologie überzeugte Kriegsverbrecher niedergelassen und bei den Klimt Bildern hat die damals zuständige Ministerin nicht so lange die Restitution dermaßen lange verzögert, bis die anspruchsberechtige Person, eine gebrechliche, alte Frau namens Maria Altman verstorben wäre (dann wäre der Anspruch erloschen); nein ist sie leider nicht Frau Ex-Ministerin; nein und nochmals nein!

Wie immer….nichts bemerken…..nichts gesehen….nichts gehört….

Kommentar von K.W. zu jener Zeit:
Einsatz an der Ostfront, eine Verwundung und anschließender Studienaufenthalt in Wien

März 23, 2010

Die „katholische“ Raiffeisen

Versprecht doch diesen menschgewordenen Schw…. mal alles, was ihr mir schon so versprochen habt und viel Spaß dabei….

Die in Moçambique aufgetauchten Antipanzerminen DNW ATM 2000E stammen aus dem Hause Dynamit Nobel Wien, einer Tochter der Grazer Dynamit Nobel, die sich im Einflußbereich der Raiffeisengruppe befindet. Dem Produzenten ist bekannt, daß es Grauzonen zwischen Personen- und Panzerminen gibt. Janes Yearbook 92/93 hat Antipanzerminen von Dynamit Nobel Graz noch als Antipersonenminen beworben. Im Janes Yearbook von 94/95 sind dieselben Produkte als Panzerminen bezeichnet. Die verwischten Grenzen der beiden Typen wurden damals noch werbestrategisch geschickt

Die Aufhebesperre der von der Firma Dynamit Nobel produzierten AT-2 Mine ist in ihrer Funktionalität durchaus mit eine Antipersonenmine zu vergleichen. Dem Bundeswehr Munitionsmerkblatt der AT-2 Mine ist zu entnehmen, dass die AT-2 Aufhebesperre (S1 Sensor) jede Lageveränderung der Mine registriert, und dass die Mine auslöst, wenn versucht wird diese aufzunehmen oder versucht wird die Mine zu räumen.

März 22, 2010

Präambel

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,

da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Forschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,

verkündet die Generalversammlung

diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.