Archive for the ‘Gedichte 2010’ Category

vorheriger Artikel

August 17, 2010

Cui Bono (z.ü.) *

Zur Effizienz reduzieren
was kalte Krawatten
auf Gehässigkeit
um Schlampenwohl
im Prinzip
des neoliberalen Kontext
zur Regel vögeln;
denn ausgetrunken
die Schierlingsbecher
von Anbeginn;
damit
wie eh und je
die Elite
moral- und gewissenlos
„Sorgenlos“;
der anderen „Sorgenvoll“
waren und sind.

Aus dem Terminkalender
in ihrer Wichtigkeit
die Updates ihres Status
mit gehetzter Herablassung
downloaden;
um dann
beinahe schon manisch
was als Arroganz
sich ihrer Eitelkeitsrendite
andient,
als Ideal
der Öffentlichkeit
mittels Käuflichkeit
aufzuzwingen;
damit
auch alles wie bisher
und nichts für gut,
denn Business as usual
Made in Bullshit.

Wall-Street-Junkies
auf Junk-Food
mit ihren
„Sex and the City“
RetortenSchlampen
auf Entziehungskur
vom Schönheitschirurgen;
damit man
standesgemäß
sich zelebriert,
was Sir und Madame;
le patron,
einer
an Geist und Seele
armen
und an Plastik, Schund
der Überfluß.

Der Nutzen
aus dem Leid der Anderen
zur erhöhten Produktion
von Verschleiss
an menschlichen Ressourcen,
um das Konsumverhalten
der Masse
in Emotion und Gedanke
dem Leitbild der Neoliberalen
anzupassen;
damit ein jeder
und vor allem eine jede
im Sonnenstrahl
aus Neid und Gier
über den Nächsten
in Regenbogenfarben
sich erheben kann.

Es gibt keine Täter,
nur Synonme
in Form von Nutznießer,
Profiteure und Spekulanten,
denn umnachtet
ist der Verdacht,
das das Gute im System
in Form von Geld,
die größten Verbrechen,
welcher keiner Verbrechen nennt
generiert,
aber das kleinere Übel
in all seinen Symptomen
sekündlich stranguliert
werden muss,
damit auch alle wissen,
oben ist oben
und der Rest
ist irrelevant.

Unter ferner liefen
findet das große Verbrechen
somit statt
dessen Nutzen, Zweck
und Wert
sich nur der Elite
erschließt;
aber alle beugen sich
obrigkeitsgehorsam
vor dem neoliberalen Wahn,
damit der Wirtschaftsmotor brummt
angetrieben von Ausbeutung, Zerstörung,
Schlampen und Hurensöhnen
und in der ersten Kurve
rettet die menschliche Natur
die allergrößten Bestien,
während das Gute verendet.

*
Wie widerlich nicht nur die italienische Innenpolitik ist, konnte man in den vergangenen Tagen feststellen; als in den italienischen Medien sich Politiker/Wirtschaftler zu Wort meldeten und damit prahlten wie viele und wie schöne Frauen diese im Laufe ihrer Karriere doch beunglücken konnten und ein Artikel diesbezüglich (http://www.corriere.it/politica/10_agosto_17/cazzullo_amori_veleni_c05a89ee-a9cd-11df-8b1f-00144f02aabe.shtml)….wo Zuhältertypen wie Luciano Gaucci (wirtschaftlich) oder Vittorio Sgarbi (politisch) Auskunft gaben wie diese junge Frauen entdeckt hatten und alles in allem ging es dabei darum wer wen welche junge Frau zugeführt hatte….also einen Kreislauf von jungen Schönheiten, von welchen es einige auch mittlerweile dank ihrer „Qualifikationen“ zu Minsterposten gebracht haben…

Aber ich möchte und kann mich aus Gründen der psychischen/geistigen Hygiene nicht andauernd mit solchen Geschichten befassen; welche sich übrigens in gleicher Art und Weise in einer Vielzahl anderer europäischer Länder, wie dem sauberen Österreich oder dem noch sauberen Deutschland auch abspielen….und es erscheint dabei ja der Fall zu sein, das politisch und wirtschaftlich auf jenen Ebenen vor allem zu zählen scheint, wie viele Frauen man verunglückt hat….dies zählt offenbar nicht nur in Italien mehr als jede politische/wirtschaftliche Leistung….Neoliberalismus pur nunmal….

Und deshalb möchte ich mich heute auch einem anderen Thema widmen, nicht den mafiösen Strukuren in der Provinz, welche jeden halbwegs bei Sinnen sich befindlichen Menschen vor den Kopf stoßen muss….wo die allergrößten Schweine…..man weiß ja was diese treiben….und um jene Gossip-Geschichten des größten Zuhälter, des größten Frauenverbraucher (wobei ja all diese Frauen auch nicht das geringste Problem damit zu haben scheinen….immerhin springt dabei ja nicht nur ein Haus in Monte Carlo heraus, denn gleich eine lebenslange Rente, von welcher ganze Fabriksbelegschaften nur träumen)….und ich möchte dazu nur auf das Posting vom 26. Mai 2010 verweisen; beziehungsweise meiner persönlichen Geschichte und was die provinziellen/italienischen Geschäfsmänner aufgeführt hatten….Komplimente dazu….solche widerlichen Dreckskerle zu sein….ein Haufen Schexxx….Zuhälter nunmal….auf welche die italienischen/provinziellen Mütter besonders stolz sein können….

Und dazu fällt mir eigentlich angesichts dieser nicht nur provinziellen/italienischen Männer, denn der Geschäftsmänner überhaupt nur noch ein….wenn die Mütter albanischer Kinder, welche in absoluter Armut aufwachsen, erwachsen werden, dann sagen denen ihre Mütter immerzu nur, das sie alles werden können….Mörder, Diebe oder wenn alle Bildungswege und Universitätskarrieren versagen….auch Geschäftsmänner….also sie können alles werden….außer Zuhälter….also genau jenes, was all diese italienischen/provinziellen/weltweiten Geschäftsmänner geradezu als herausragenden Code ihres Standes verstehen….also sind all diese so erfolgreichen Geschäftsmänner unter jedem albanischen Dieb anzusiedeln, welche wenigsten eine Mutter mit ein wenig Ehre hatten und nicht nur zu einem Haufen Scheixxx geformt wurden….

Aber was ich schreiben wollte….heute ein anderes Thema….nicht über diese verrückten, irren und kranken Geschäfsmänner….die Italiener….die Provinzler….denn diesem neoliberalen Effizienzwahn, welcher in den vergangenen 10 Jahren alles und alle erfasst hat….z.B. muss heutzutage jedes Theater, jedes Hotel, jede Einrichtung effizient, erfolreich, kapitalistisch ertragreich arbeiten….Erfolg haben, Rendite abwerfen…und wird damit nicht die gesamte Kultur, vom Büchermarkt gänzlich zu schweigen, der Seele beraubt, wird in den Theater nur nicht noch jenes aufgeführt, welches den Massengeschmack trifft und für die Elite Bayreuth oder Salzburg mit solchen neoliberalen Witzfiguren wie Luc Bondy, welcher irgendwo zwischen New York und Tokio seine menschliche Hülle abgeworfen hat, um im Luxusüberdruss seine Arroganz zur einzigen alleinigen und wahren Kunst zu verklären….es geht mir also darum im Gedicht aufzuzeigen wie dieser Effizienzwahn, dieser Renditenwahn, dieser Code der Upper-Class die eigentliche Kunst, das Schöne, etwa bei den Hotels, welche heutzutage nur noch kalte Strukuren sind, denen jedliches Leben fehlt….das Wahrhaftige, das Magische, das Seltsame geht in diesem neoliberalen Diskurs vollkommen verloren, was zählt ist nur noch der Ertrag und nicht etwa eine neuartige Form von Kunst….oder die eigentliche Kunst….das einzige was zählt ist der Mehrwert….alles wird auf die Shoppingmeile, welche es ja mittlerweile in jedem Dorf gibt reduziert….wird auf shoppen, shoppen, shoppen reduziert….auf Konsum….auf Luxus….und wer nicht mitspielt, nicht den Code hält….der ist zweifelsohne verrückt oder gar krank….aber wir krank und verrückt dieser neoliberale Wahn ist….wie unglaublich verrückt und krank gar….all dieser neoliberale Bullshit ohne Seele und Geist….

Und nur zwei Worte noch dazu….zu all diesen Bullshit….FUCK OFF….

Juli 1, 2010

Sempre contro il fascismo!

WM

Der erhöhte Speichelfluß
bei den sportlichen Vorbildern
entfaltet seine Wirkung
mittels pharmazeutischer Giftküche
und so bewegen sich
ein Dutzend Oberschenkel
stramm von rechts außen
zum gegnerischen Tor;
damit die Werbetafel
von McDonalds
mit viel Liebe
von den Dopinghengsten
überrannt wird,
während
aller-allerwichtigste Funktionäre
mir ihrer fürstlich entlohnten
Arroganz und Gehässigkeit;
den Kontakt
zur Wirtschaft und den Medien
lenken;
gute Stimmung verbreiten;
den Boulevard beglücken
und damit Sorge tragen,
dass nicht nur die Bewunderung
konstant hoch bleibt;
denn die Pudeldackel:
folgsam, brav und bei Fuß.

Die versammelten Milliongehälter,
als Maskottchen des Großkapital,
mit Politikern und Prominenten
Sympathiewerte
für die eigenen Ego´s
sammelnd;
um bei diesem Sponsorenevent
zum Wohle des Marketing
als Werbefiguren
zu glänzen
und so spielt
im Halbfinale
adidas gegen puma
um den Nike-Cup;
verbleiben im Medienfokus
die Wehwechen
verwöhnter Dümmerchen;
umschmeichelt, gehegt und gepflegt;
mit Luxusüberdruss
auf gähnender Geistesleere;
damit auch ein jeder versteht,
das nur das Geld
und nur zu zählen hat:
Ablenkung pur
mit einem Schuß Menschenverachtung
der Masse
eiskalt serviert.

Krieg als Fortsetzung der Politik
mit anderen Mitteln
und Fußball als Fortsetzung
des Kindergarten
mit anderen Mitteln;
ergebnisorientiert
die Poppel verspeisend,
dämliche Blicke austauschend;
Tattoos herzeigend,
neue Frisukreationen
oder um als Clowns
an der Seitenlinie
herumzuspringen;
also mit Rotz, Spucke, Schweiß und Tränen
jeden Vierjährigen
mit Leichtigkeit unterbietend;
damit auch die Wags
ebenbürtig
im Boulevard
samt ihren Plastikbrüsten
mit aufgespritzen Lippen
in supermageren-Fitgetrimmten;
als Botox verseuchte Kleiderständer
abgelichtet werden;
wo man doch nur
Unterbelichtung
vorfinden wird.

Diven- und gockelhaft,
mit einem Horizont,
der am Playstation-Bildschirm
endet;
die vorgegebene Meinung
des Pressesprechers
breittreten;
auf dem Platz zu glänzen;
wo seit der WM 1978 *1
gar nichts mehr glänzt
und natürlich
die allerbeste Rundumversorgung
für diese weinerlichen Verführer
der Masse;
damit es auch ja niemals
irgendein afrikanisches Kind
jemals besser haben wird;
denn alle Ressourcen
sich auf die einfältigsten
Räder im Getriebe
der Ausbeutung
auf 22 Oberschenkel
reduzieren
und konzentrieren.

Und am Ende der Fahnenstange
die ProvinzDorfDeppen;
kriechend und schleimend,
der Pöbel
an deren Rattenschwanz;
um einige Brotkrümel
beleidigend, spottend
und drohend
für einige Pausenclowns,
faschistoid geprägt,
ihre Heimat verratend;
vom Altertum
bis heute
nichts dazugelernt
und Applaus
von der Schlampe dort
und dem Hurensohn dort;
Gewalt und Intoleranz;
Willkür und Arroganz;
Rassismus und Faschismus
mittels Brot und Spiele;
dafür werden sie geliebt;
die Dopinghengste
auf Oberschenkel.

*1 1978 fand die Fußball-Weltmeisterschaft in einem damals unter einer Militärdiktatur geknechteten Argentinien statt….der vollständige Bankrott jedlichen moralischen/ethischen, ja auch sportlichen Anspruches der Sportart Fußball für die nächsten 100 Jahre….

(siehe Posting: 27.04.2010 Berti Vogts (Gedicht)
siehe Posting 22.02.2010 Das Hitzelsperger Syndrom (Gedicht)
siehe Posting vom 20.11.2009 ….und das Fußballspiel beginnt (Gedicht)

Juni 23, 2010

Sempre contro il fascismo!

Bruno Conti *

Reich sein ist nicht nur gut,
denn macht auch gut,
egal wie sehr das Böse
auf Kosten der Armen
seine niederträchtige Vorbildfunktion
über Brot und Spiele
hinausstreckt;
denn die debile Masse,
herangezüchtet wie Pudeldackel,
sieht das Gute
nicht mehr im Verhalten eines Menschen,
denn in Vermögensverhältnisse.

Das Antlitz des falschen Samartiters,
in dümmlichen Fußballergesichtern
gleich einer Verzichterklärung
auf Wissen und Reflexion
hineingestempelt,
vermischt sich bevorzugt
mit den hässlichen Grimassen
abgestumpfter Provinzbonzen,
um in ihrer Dummheit vereint
am Luxus-Buffet des Lebens
zwischen Schlampen und Langusten
auszuwählen;
denn zum Selbstläufer
mutiert die Bewunderung
des Sub-Proletariat.

Als Züchter
der Maskottchen des Großkapital
zu ferngesteuertem Spielzeug
der Superreichen Egos,
den guten Gott spielend
im Kaviarozean auf Honig,
die Ablehnung als Allererstes
an Mitgefühl, an Solidarität;
denn nur der Faschist/der Hinterwäldler;
zu lehren;
ihrem eigentlichem Zweck,
der Ablenkung,
von dem Ungenannten
im Schrecken des Menschen,
um als Vorbilder zu glänzen,
denn maßgeschneidert das System
auf ihre Träume und Wünsche,
damit Zehntausende haben,
während Millionen dafür verrecken.

Gemeinsam im Faschistenchor,
Hinterwäldler und Römer,
denn was zu zählen hat,
ist vielen römischen Polizisten;
bei den Schwachen reinzutreten,
bei der Geburt in die Wiege,
denn ist das billige Flittchen;
das Billige
und plötzlich sind sich die Feinen
nicht mehr zu schade,
denn kopiert das schamlose Verhalten,
die Reduktion auf Tier und Geschlecht
Instinkt- und Gewissenloser;
damit der Pöbel,
nicht nur in Uniform,
für diese kämpfen kann.

Conti, De Rossi, Aquilani
als Köder,
um die debile Masse,
allzeiten glücklich geknechtet
zu instrumentalisieren,
damit das Gute,
aus dem Kontext,
als natürlicher Feind der Reichen und Starken
gedrängt wird;
um dem Niedrigen und Boshaften
nicht nur Platz zu machen;
damit Ausbeutung und Unterdrückung
unbeachtet von der Welt
im Sinne nicht des Allmächtigen;
denn der Hinterwäldler und Faschisten
das schreckliches Tageswerk verrichtet.

Vor der Provinz-Faschistenknechte-Gnaden
darf ein jeder Menschenfeind;
als Freund der Provinz,
gefördert;
seine Spaghetti alla puttanesca
in Puttane alla romanesca,
sein niedriges Dasein zu feiern,
umtauschen,
damit der alltägliche Kampf
einfacher Menschen
um etwas Würde,
nicht nur zertreten,
denn im Jubel nazionalistischer Idioten
erstickt
und somit sorgen
Conti, De Rossi, Aquilani
für das Gute:
dass zehntausende dürfen
während millionen dafür verrecken.

*
Als sich im vergangenen Jahr Bruno Conti (der Jugendtrainer der römischen Faschisten) und die Tourismusvisonäre; der örtliche italienische wie deutsche Pöbel, in den Armen lagen; sich selbst wie immerzu feierten; Dutzendschaften von römischer und örtlicher Polizei diese vor den aufrechten und guten Menschen hier in der Provinz abschirmten, da konnte man wiedereinmal erkennen, dass hier in der Provinz nicht nur nie etwas besser werden würde; denn dass der widerliche provinzielle Menschenschlag am liebsten gleich mit dieser römischen Faschistenbrut fusioniert wären….gekrochen und geschleimt von den provinziellen Verantwortlichen wurde, dass einem jeden Menschen, dessen Geschichtskenntnisse länger als bis zum Fußballspiel am Abend zuvor reichen, sich angesichts dieses faschistoiden; den Faschismus verherrlichenden und wieder herbeisehenden provinziellen und römischen Gesindel, geistig/menschlich/seelisch übergeben müsste.

Vereint waren alle Anwesende in ihrem Luxusrausch; in ihrer Überheblichkeit, ihrer Arroganz, ihrer Feindschaft zu menschlichen Prinzipien; in ihrer Ablehnung jedlicher Menschen- und Bürgerrechte; denn alles was es doch bräuchte, um die debile Masse zufrieden zu stellen seien einige dümmliche Fußballspieler; deren Gehälter nur noch eine Beleidigung jedliches menschlichen Maß darstellen und wie glücklich die Provinzverantwortlichen, dieses bösartige hinterwäldlerische Gesindel in ihrer Willkür, ihrer Grausamkeit sich selbst als jenes feiernd was sie waren und sind….feige, charakterlose und dumme Faschistenknechte….welche würdelos auf den Boden ihrer Heimat, gleich diesen picotti fascisti spucken, um sich dann auch noch als Patrioten (aber wohl mehr Idioten) zu gebärden.
Und all jenes von der Provinz; der Stadt unterstützt wird, was das Ansehen der Faschisten steigert und wie bewundernswert all jene Schlampen, all jene Hurensöhne vor soviel Niedrigkeit, nicht nur menschlich, denn nur eine weitere Kapitulation des Geistes, des Intellekt, der Philosophie, der Poesie, vor diesen provinziellen Faschistenknechten.

Denn gefeiert wurde nicht nur die eigene Niedrigkeit, der römische Faschismus, das provinzielle Hinterwäldlertum, denn ein viel größerer Sieg war doch jener über die Poesie, über die aufrechten und guten Menschen; über all jenes, was den Menschen groß macht; welches all jene Provinzverantwortliche, diese Faschistenknechte, welches all jene römischen Faschisten klein machen….allen voran ein Bruno Conte, welche all diese Zöglinge zu neuen rassistischen, intoleranten, mit ihrem Reichtum protzenden, auf alles Wehrlose, Arme hineintretende; die Behinderten als lebensunwertes Leben bezeichnende; also in stereotypische römische Faschisten zu verwandeln (wohl damit sie anschließend von den römischen Behördenvertretern wie Brüder behandelt werden).

Dafür ist der Provinz kein Aufwand, keine Anstrengung; dafür ist den italienischen Behörden keine Anstrengung, kein Aufwand zu schade; denn es gilt dafür zu sorgen; dass die Willkür, die Intoleranz, dass der alltägliche Faschismus gewinnt…. 

Juni 3, 2010

Sempre contro il fascismo!

Die Pudeldackel (z.ü.) *

Dressiert auf mitteralterliches Kriechertum,
um verbissen
dem autoritären Feudalismus
nach dem Knochen der Gier
hinterhältig zu schnappen;
lechzend der Niedertracht
ein schwerstbezahltes Lächeln
auf die von ihnen
ruinierten und zerstörten Leben
zu entzaubern;
denn brutalisieren können sie
mit dem auf ihnen zugeschnittenen
Schlampendurchschnitt
das Handwerk der Grausamkeit
auszuführen;
welches sie nicht nur auswendig,
denn 1:1 von ihren Vätern
übernommen haben;
vertuschend und verpfuschend
reich an Schande
die Dorfdeppen
im Niedrigsten
triumphieren lassend.

Ungezähmte Rücksichtslosigkeit
für eine Handvoll Chappi;
also Schlampen und Luxuslotter;
denn widerlich in ihrer Unterwürfigkeit
vor dem Herrchen;
folgsam und brav,
um als bald wie möglich
auch hineintreten zu können;
denn glattpoliert
bleiben die hohlen Gesichter
in ihrem Teurem und Exklusivem,
sich für die Allergrößten haltend,
um als brutale Dorfdeppen,
nicht nur ihre geistige und seelische,
denn brutalisieren können sie,
denn vor allem
um ihre menschliche Armut
andauernd
zu unterstreichen.

Dieses hinterwäldlerische Gesindel
an der kurzen Leine zu halten,
denn wie räudige Köter
nach Hass und Unmenschlichkeit gierend;
ja ihrer Falschheit
um im Rudel
über die Schwachen und Wehrlosen
herzufallen;
anständig natürlich;
denn brutalisieren können sie,
in ihrer Unanständigkeit
und immer brav nachsagen
was das Herrchen sagt;
und immerzu brav tun,
was das Herrchen sagt;
damit sichergestellt wird,
das in Spitzenpositionen
nur der übelste Provinzpöbel
hineingehetschelt wird;
das provinzielle Wertesystem;
also diese Kriecherei und Mitläufertum
zu verteidigen.

Bei Fuß
zwischen Nazis und Faschisten
bleiben;
gleich dem verstorbenen Landesvater;
denn da kennt man sich ja aus:
dem Schleimen und Kriechen;
um mit ihren Antitalenten
für den Sieg
der niedrigen Instinkte zu sorgen;
denn brutalisieren können sie,
angefangen bei diesen pagliacci und poveracci;
ekelhaft selbstgerecht
dumpf, plumb und dumm
herumkläffend;
denn vereint
im abgrundtief Bösem;
um ihr Ideal:
den Gipfel der Unmenschlichkeit
für sich
zu beanspruchen.

Bellend die kleinkarierten Dorfdeppen
in ihrer etwas zu groß geratenen Lächerlichkeit;
mit ihren Schäfchen im Trockenen
niederträchtig hetzend;
denn die reflexartige Boshaftigkeit
provinzieller Eliten
gleich dem pawlowschen Hund
konditioniert auf Gewalt und Faschismus;
denn brutalisieren können sie
für das Unrecht;
für die Gewalt;
für die Unrecht und die Gewalt
diese provinziellen Pudeldackel;
von der Welt verachtet,
in der Provinz heißgeliebt;
von der Welt verdammt;
in der Provinz vergöttert;
befördernd, belobigend, hochhebend,
was die Menschheit
an Niedrigstem anzubieten hat.

* Anmerkung zu dem Gedicht:

Ich habe in meinem bisherigen Leben immer gedacht, dass ein jeder Mensch auf diesem Planeten mit einem Minimum und wenn auch nur mikroskopisch kleinem Minimum an Ehre und Würde auf dieser Welt kommt; damit lebt und sein Bestes versucht; im Sinne von etwas Gutem zu tun; z.b. den Schwachen, den Alten, den Wehrlosen zu helfen; einzuschreiten wenn Unrecht geschieht; mit seinen Mitmenschen einen respektvollen Umgang zu pflegen, welcher zivilisiert und höflich sich abspielt.
Doch ich muss nunmehr zugeben, dass ich mich darin getäuscht habe; auch enttäuscht von dieser Würdelosigkeit und Ehrlosigkeit der provinziellen Eliten, wo auch nicht dieser eine Funke, der jedem Menschen gottgeschenkt auf seinem irdischen Weg mitgegeben wird, vorhanden ist.
Auch dieser Funke ist bei diesen provinziellen Eliten erloschen.
Am 23. Juni des vergangenen Jahres kam meine Nichte die Magdalena nach Hause (Posting bei Sempre contro il fascismo….Titel: Heute kommt die Magdalena nach Hause): 23.06.2009) und nunmehr ist beinahe ein Jahr vergangen und die beiden Hauptverantwortlichen für dieses Verhalten jener Ärzte, also der Provinzparteiobmann und Regierungsrat für das Gesundheitswesen und der Provinzchef; diese beiden sind immer noch in Amt und nicht in Würde (denn in Würde wäre ja eine Beleidigung jedlichen guten Sinnes).
Auch jenes allerkleinstes Minimum an Verantwortung, an moralischer, ethischer Verantwortung entsagen sie sich und ihrem Dasein; denn lieber kleben sie auf ihren Sesseln und decken das Vertuschen und Verpfuschen.
Es hat sich somit gezeigt, dass diese beiden höchsten Amtsträger der Provinz nicht wie all die anderen Menschen auf diesen Planeten jenes Minimum an Ehre, Anstand und Würde besitzen, denn es irgendwann, wohl vor langer Zeit, auf ihrem Weg zur Macht gleich einer Planierraupe, verloren haben.
Es sind also diese beiden höchsten Amtsträger ein Beispiel für würdelose und ehrlose Menschen ohne Beispiel in der Menschheitsgeschichte; welche keine Verantwortung übernehmen, denn nur dumpf und dumm ihre Agenda des Schrecken und des Allerschrecklichsten durchziehen.
Die Tatsache, dass genau jene Ärzte dann auch noch von der Provinzregierung belobigt und befördert wurden; wird für immer und ewig ein Schandfleck dieser Provinz bleiben und sein und das Wirken jener beiden Provinzpolitiker im historischen Kontext in ein gänzlich anderes Licht stellen.
Es ist dies eine Vorgehensweise der provinziellen Eliten, losgelöst von Menschlichen, Allzumenschlichem; fettgefressen und der Reichen Arroganz anverdient; welches selbst die Taten der Mafia, der Camorra, der `Ndrangheta nicht nur in ein sanfteres Licht legen, denn beinahe verzeihlich machen, angesichts eines solchen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
So wie das provinzielle Establishment, in jenem Fall vertreten durch faule, träge Ärzte (geradezu das herausragende Merkmal der Amtsperioden des Provinzregierungschef….nämlich dass sich diese Unmenschen in die Positionen sich hieven bzw. gehievt werden (wirtschaftlich, journalistisch, politisch) um dann auf der faulen Haut zu liegen und fett abzukassieren) „gearbeitet“ hat; nämlich sich am schwächsten Mitglied der Gesellschaft; dem allerschwächsten Mitglied der Gesellschaft in Form eines 3-jährigen Kindes, welches im Wachkoma liegt; sich mittels unterlassene Hilfeleistung, kriminelle Komplizenschaft unter den Ärzten zu vergehen; ist nicht nur der Sündenfall der Provinz; denn ein Fanal, dass sich hier in der Provinz nicht nur die Verantwortlichen ändern müssen; denn dass hier eine Umkehrung der Werte, nicht nur bei diesen Ärzten, nicht nur bei den Behörden, stattgefunden hat, in welchem das Böse als das Gute und das Gute als das Böse gilt.
Es sind Verbrecher gegen die Menschlichkeit; jene beförderten, belobigten Ärzte; es sind Verbrecher jene Politiker, welche diese Ärzte auch noch befördern und auszeichnen; es sind Verbrecher jene provinziellen Journalisten, welche das Vertuschen und Verpfuschen als Erfolge der debilen Masse verkaufen; es sind Verbrecher.

Nun ist beinahe ein Jahr vergangen und ich habe erkennen müssen; dass durch die Konditionierung der Menschen; deren Hass sich auf mich richtet, nicht etwa auf diese Ärzte, diese Behörden, diese Politiker; die fein und angenehm in ihren Villen leben; ich hätte mein Schnauze zu halten; still zu sein; mitzutun; mich einzuordnen; ich bin nämlich hier der Faschist (und nicht etwa jene Ärzte, die keiner aus diesem so schlauen und intelligenten deutschen/italienischen Pöbel angreift); ich bin hier der Unmensch, da ich kritisiere und aufzeige, dass es solchermaßen nicht geht; es ist ein Jahr vergangen und es hat sich gezeigt, dass wie bereits vorher die Senatorin und der Abgeordnete aufgezeigt haben; dass die politische Elite in dieser Provinz ehr- und würdelos leben.

Um auf das Gedicht zu kommen:
Ich höre andauernd von all diesen so erfolgreichen Provinzlern in der Welt; diesen Technikern, Managern, Bankern; „Ärzten“; Künstlern; Wissenschaftler; Lebenskünstler; zumeist die Söhne jener Politiker, jener Amtsdirektoren, jener Primare; jener Reichen, jener Oberschicht (wohl damit die Niedertracht unter ihnen verbleibt) und was diese alles erreichen und erschaffen und wo sie mitarbeiten und mitentwickeln und dieses Gedicht richtet sich gegen genau jene so erfolgreichen Provinzler im Ausland…..all diese so erfolgreichen Provinzler im Ausland, welche ich einmal die Pudeldackel nenne und dieses Gedicht soll dazu dienen, all jene Menschen auf dieser Welt vor diesen zu warnen; sich von diesen fernzuhalten; nicht mit diesen zu arbeiten; denn Distanz zu diesen Provinzlern zu halten….um nicht mit diesem Virus der Boshaftigkeit, welcher die Menschen hier in der Provinz verhext hat, infiziert zu werden….dieser Unmenschlichkeit, welche auch noch belohnt werden muss; dieser politischen Klasse, welche den Faschismus auf ihre Fahnen geschrieben hat und dann den Menschen in diesem Land, denn einfachen Menschen, welche auch die guten Menschen in diesem Land im Unterschied zu dem gesamten provinziellen Establishment sind; erzählen, dass ich der Böse bin; wo das abgrundtief Böse jeden Tag aus diesen Fratzen der Behörden, der politischen Klasse und der wirtschaftlichen Klasse der Welt entgegenstreckt.

Und egal wie viel negative Propaganda gegen mich oder gegen meine Familie machen werdet….egal wie viel negative Propaganda….egal viel!

Ich habe in meinem bisherigen Leben immer gedacht, dass ein jeder Mensch auf diesem Planeten mit einem Minimum und wenn auch nur mikroskopisch kleinem Minimum an Ehre und Würde auf dieser Welt kommt; damit lebt und sein Bestes versucht; im Sinne von etwas Gutem zu tun; z.b. den Schwachen, den Alten, den Wehrlosen zu helfen; einzuschreiten wenn Unrecht geschieht; mit seinen Mitmenschen einen respektvollen Umgang zu pflegen, welcher zivilisiert und höflich sich abspielt.
Ich habe mich geirrt.

Mai 28, 2010

Sempre contro il fascismo!

Das Davos-Fondue *

Trotz schweizerischer Bedenken
müssen die etwas zu sehr
in den Luxus Verliebten
voll auf ihre Kosten kommen;
indem sie der Welt
ihr Gutmenschentum
in Rechnung stellen;
untertags
für die notleidende monegassische Seele
zu spenden vergessen
und am späten Abend
in geselliger Runde,
um diesen bitteren Geschmack
der globalen Realität
nicht nur loszuwerden,
sich zu versammeln
und mittels friedfertigen Coelho´s
für den Guru-Effekt
staubtrockener Manager
in ihrer Einheitskluft
aus feinstem Zwirn,
Made in Ausbeutung,
zu sorgen.

Delegation um Delegation
trifft nacheinander,
füllt Tisch um Tisch
mit Milliarden und Macht;
nerzig ist nicht nur der Teppich,
unter den Meisterwerken
florentinischer Schuster;
unverwechselbar das Gepoltere
fettgerüsteter Industrieller:
doch das Gesprächsthema
an den Tischen stimmt:
die neue Administration
an der Küchenfront;
nur unterbrochen
über noch dickere Brocken
an der Wall-Street;
über zwischen Ost und West
gestrandete Oligarchen;
doch eine Sensation macht die Runde:
die FT
hat die Zusammensetzung
des diesjährigen Käsefondue
exklusiv
in einem Top-Secret Dossier
für Premiumkunden
in den Vorstandsetagen
verklausiert:
Der Skandal ist perfekt!

Schwungvoll vermischen
sich Blairs und Ackermanns
mit Klone von Putin
zu einem Stelldichein;
wie immer
werden die kleinsten Brotstücke
am tiefsten
in den Käse getuncht;
wo irgendwo
zwischen Metall und Käse
das Gewissen eines jedes Einzelnen
verbirgt;
Bono und der liybische Terrorismusminster
fallen
der Reise nach Jerusalem
zum Opfer;
neu gemischt werden die Gabeln;
während Barosso Kouchner
immer enger
um seine Finger wickelt.

Schwerstbewaffnet
bleibt der strenge Blick
von übersehenen Gorillas
an den leeren Tellern
wie Haftminen kleben;
im Plural
sorgen sie für das Singular;
den Luftraum
meiden gar die Vögel;
denn mehr Umweltverschmutzung
als die Anwesenden
erzeugen auch die Chinesen nicht;
tugendsam reihen sich die Privatjets
gleich einer Abteilung Alpenhornbläser
zum Rapport
vor den prüfenden Blicken schweizerischer Steuerfahnder;
mit Vertrauen vertraut
man niemanden mehr;
aber gottseidank
springen Amnestiegesetze
den Eidgenossen
zur linken Seite bei.

Mit etwas Peinlichkeit
in Form von Aufmerksamkeit
torkelt der Provinzchef
zwischen zwei fettgefressenen Bonzen
durch den Saal:
soeben hat er den Willen des Volkes
bei der Eröffnung eines 5-Sterne Tempels
von Frau Korruschkow auf Kaviar
vollstreckt:
hemmungslos diskutiert
der saudische Ölminister
mit den Clintons
über neue Erschließungsmöglichkeiten
von Offshore-Golfplätzen
und daneben streiten
Sarkozy und Erdogan
um das beste Brotstück
am Tisch;
der Stammbaum
eines schwarzen Hengstes
verblüfft die Diplomatenrunde;
hoch gepokert um eine Schwedin
namens Schlampe
durch IT-Giganten,
us-amerikanischen Ursprung
wird am Tisch daneben;
zwischen eisgekühlten Dom-Perignon Flaschen
versuchen einige Finanzminister
mit Bilanzen zu tricksen,
nur damit ihnen einige lichtensteinische Giftzwerge
einen Strich durch die Rechnung
machen.

Den ersten Brotbrocken
lässt der israelische Kriegsminister
fallen;
erschreckend blass
verfolgt der ugandische Luftwaffenchef
das Manöver des Brocken;
verzweifelt beginnen
die Notenbankchefs
unter den faszinierenden Blicken
von zwei entstaatlichen Banditen
namens Nachfrage und Angebot;
um die zurückgebliebenen Brösel
zu streiten,
doch friedlich
wirft sich Justizia (und Justine)
zwischen die Parteien,
um die Käsefonduelage zu konsolidieren;
beruhigt wischt sich
Herr Siemens und Frau Sony
eine ICBM aus den Augen.

Zwischen all den Sonnenscheinen,
bezahlt und weiblich,
findet die Gala gegen Welthunger
mit der Vorführung
seltener Blutdiamanten,
stilvoll rumpelstilzchend
von Models
des Modehaus plastischer Natur
divenhaft ihren Höhepunkt;
schweizerisch nobel
verbleiben die schönsten Nutten,
welcher der Teufel noch nie erblickt;
in ihrer Lauerstellung,
als Sahnehäubchen des Dessert;
getuncht werden die letzten Brotbrocken
in zunehmend alkoholisierte Körper,
deren Leber,
frisch vom südamerikanischen Organhandel
zollfrei importiert:
die Farce
trieft nunmehr
vor Betroffenheit,
wo es nicht um Politik oder Wirtschaft;
Afrika oder human care
geht;
denn vor allem
um das Käsefonde:
Mahlzeit Heuchelei!

*
Der Zusammenhang zwischen den „Sempre contro il fascismo!“-Postings und diesem Gedicht:
Es geht um Heuchelei; um der Öffentlichkeit mittels Presse einen Eindruck wiederzugeben, welcher mit der tatsächlichen Realität nichts zu tun hat; um dieses Menschenhelfersyndrom bei prominenten Superreichen; welches beinahe gar nichts bewirkt; dieser Medienbeschallung über das Treffen in Davos (in der einschlägigen Wirtschaftspresse) und all die großen Resultate, welche im Nachhinein beinahe gar nichts bewirkt haben; außer den Umsatz von Käsefondue gehoben zu haben.

Der Zusammenhang zwischen diesem Gedicht und den „Sempre contro il fascismo!“ Posting, besteht darin, dass bei diesem Meeting geheuchelt wird und dass die Provinzverantwortlichen im von mir beschriebenen Fall auch Heuchler sind.

Und um was es mir geht, möchte ich kurz mit einer Geschichte verdeutlichen:

Am gestrigen Tag war ich in einem riesigen Buchgeschäft im Zentrum einer großen Stadt; ich stöberte durch die Regale, welche auf mehreren Stockwerken, vorzufinden waren; riesig war die Auswahl, doch das Buch welches ich suchte, schreibe ich dass mal, konnte ich nicht finden; nämlich Walter Isaacson´s Buch „Kissinger“, welcher immer noch nicht auf deutsch erschienen ist und auf englisch war es nicht lagernd…..aber um zum Wesentlichen zu kommen….ich las die Klappentexte mehrerer Bücher, als ich zu einem der aufgebauten Stapel von Büchern kam, welche in der Mitte des Raumes vorzufinden waren und auf einem dieser Stapel befanden sich eine Unzahl von Büchern über die NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl….
Ich betrachtete die verschiedenen Bücher über diese, nahm diese zur Hand, las den Klappentext und dachte mir dabei, dass ein Italiener wohl niemals in seinem Leben, so jemanden wie Sophie Scholl verstehen würde….wie mann/frau sein schönes Leben etwas Höherem, etwas Erhabenen opfert und dafür auch auf sein Leben verzichtet…..
Und ich dachte mir, ob diese Sophie Scholl gegen das Naziregime gekämpft hatte und dafür den höchsten Preis gezahlt hatte; nämlich mit 22 Jahren geköpft zu werden, damit 67 Jahre später das bösartige hinterwäldlerische Gesindel das genaue Gegenteil tut und denkt.
Hat die Sophie Scholl umsonst gekämpft, ist umsonst gestorben; wenn doch mit jedem Tag deutlicher wird, dass dieses hinterwälderlische Gesindel von diesem tapferen, jungen Mädchen gar nichts gelernt haben; gar nichts; denn den römischen Neofaschisten am liebsten den roten Teppich bis nach Rom auslegen würden….kriechend und schleimend sich diesen anbiedern und alles in ihrer Macht stehende tun, dass es einem Neofaschist wie De Rossi an nichts mangelt, jeder Wunsch von seinem Lippen abgelesen wird; Teile der Provinzbevölkerung mobil macht, um sich bei diesen römischen Faschisten anzubiedern/einzuschmeicheln und einen wie mich bis auf das Blut zu bekämpfen.

Die Sophie Scholl, welcher heute so viele Bücher gewidmet sind; diesem tapferen, jungen Mädchen, dass für ihre Ideale aus Menschlichkeit und Liebe zum Leben ermordet wurde; ist diese nicht nur noch ein Spottobjekt, ein verlachtes Mädchen für dieses hinterwäldlerische Gesindel.

Warum hat diese ihr Leben geopfert, wo doch dieses hinterwäldlerische Gesindel das genaue Gegenteil betreibt und warum wird in den Schulen/Universitäten der Provinz gelehrt; dass der Faschismus etwas Negatives/etwas Schlechtes ist; wenn das provinzielle Establishment (allen voran die politische und wirtschaftliche Elite) doch das genaue Gegenteil betreibt; ja ihre besten Geschäfte mit dieser italienischen Faschistenbrut machen….gut Freund von diesen italienischen Faschisten sind (gerade so, als ob es die vergangenen 100 Jahre nicht gegeben hätte)….warum….wäre es nicht besser zu lehren, was für ein potenter Mann doch ein Benito Mussolini war; was er an Gutem alles getan hat….welch Demokrat Hitler war….welche Humanisten in der SS, dem SD und der Gestapo tätig waren….wie schön doch der Krieg ist….welche tolle Menschen doch diese Faschisten sind….allen voran solch ein Vorbild für „Toleranz“ und „Respekt“ wie ein De Rossi, wie diese dummen faschistischen Römer….

Also die Sophie Scholl ist nicht umsonst gestorben, wie es angesichts dieses hinterwäldlerischen Gesindel erscheinen mag….denn in der Provinz können diese ihr niederträchtiges Handeln und Tun gewissenlos und intelligenzlos tun; aber außerhalb der Provinz haben die Menschen….die aufgeklärten und intelligenten Menschen schon verstanden, dass es aller Zeiten ein solch tapferes, junges Mädchen wie die Sophie Scholl zu erinnern und zu ehren gilt und nicht solche dummen römischen Faschisten, wie dies dieser italienische/deutsche Pöbel betreibt. 

Mai 18, 2010

Skylla und Charybdis (z.ü.)

Es gibt keine Mitte,
goldig-rosig;
denn nur den Ernst der Lage,
blutig-kalt;
dem Übel die Wahl
zu nehmen;
die Möglichkeiten
auf ein Müssen
abzuhungern
und das faltenfreie Schöne
der Tiefe des Herzens
als Schrecken regierend,
nur als einen weiteren Schauer
über den Rücken jagen zu lassen.

Andauernd
dem Schicksal auszuweichen,
um genau
dagegen zu prallen;
denn je vorsichtiger,
um so eher
auf den Grund der Verweiflung
zu versinken,
vom Zufall niedergerungen,
beginnt,
dem trocken alltäglich Dasein,
der Abnutzung zur Monotonie
verkommend,
an sich Selbst, dem Nächsten,
zunehmend wacher und wehrhafter
zu ertrinken.

Das Leben
zur Unbeweglichkeit
nicht nur seiner Selbst,
denn auch der Gefahren
scheinbar
in Sicherheiten zu wiegen,
der Illusionen existieren
um vom Konkreten
Abstand zu gewinnen,
des im Leben Unverdauten;
durch das Leben Unverdorbene,
den Klippen,
der in ihrem Trauerspiel
die Melodie Bestimmenden,
zu zerschellen.

Die Kontrolle entgleitet
ob
der ungeweinten Tränen,
ungelachter Lachen
auf dem Friedhof
der verlorenen Zeit;
das langsame Versickern
seiner Selbst
in die Reife und Abgeklärtheit
mit rar gesaet die Gelegenheiten
des human das Leben zu meistern,
nicht untergehend,
schwimmend.

Zwischen Reflexion und Brutalität
im Spannungsfeld des Miteinander
das kleinere Übel
zum Größeren verkommen zu lassen,
am Maß festhalten,
bevor es von den anderen
ausgetrunken wird;
genügsam ungenügend
die Schwere der Leichtigkeit
zu ertragen,
die Anderen
und es gibt keine Mitte;
goldig-rosig;
denn ein Ufer ohne Land
am Grunde des Ozean;
human das Leben zu meistern,
nicht untergehend,
schwimmend.

Mai 17, 2010

Am Anfang war das Wort
bevor der Lauf der Dinge
das Heft aus der Hand
und nichts mehr so war
wie es werden würde;
denn im Sinne
des Zweckes und der Notwendigkeiten,
sich alles
den Tatsachen beugte.

Am Anfang war der Mensch
zwischen Schicksal und Zufall
in die Natur hinausgeworfen;
zu sein,
um der Welt
zu werden;
zu fallen;
um wie Gott ihn erschuf,
immerzu aufzustehen.

Am Anfang war das Leben
die Kraft aus der Tat
im Verderben des Alltäglichen
zur Kultur herangereift;
um vom tierischen Gezänk
zu einer Sprache
des Miteinander
im allzeitigen Gegeneinander
zu erblühen.

Am Ende war das Wort
unendlicher
als das Gemetzel
jahrtausendelang sekundenkurz
aus Folter, Gewalt und Tod;
sanfter
als der Hammer der Unvernunft,
den steinig Weg
zu Reflexion und Einsicht
bereitend.

Am Ende war der Mensch
ein Mehr an Können,
als ein Weniger an Zwang;
denn ein zur Sehnsucht verdammtes,
an Gefühlen und Geist
sich satthungerndes,
in Zeit und Raum
verlorenes,
atemloses Geschöpf Gottes.

Am Ende war das Leben
ein Hoffnungsschimmer
aus Licht und Schatten;
dem Verständnis des Nächsten,
sinnvoller und aufmerksamer;
an Respekt und Würde
wachsend,
den Wurzeln des Sein;
abseits und dieseits
menschlicher an Wörtern, an Leben,
im hier und jetzt.

(nicht so gut gelungen)

Mai 8, 2010

Die provinziellen Gewinnertypen (z.ü.)*

Diese Antischwuchteln der Intoleranz,
als Politiker, Geschäftsmann oder Beamte,
als erste an den Futtertrögen
arrogant herablassend
grunsend;
verdrängend was an Guten;
um der hässlichsten Seite
des Mensch-Sein;
gleich einem Kains-Mal der Erfolgreichen
hier in der Provinz
zu höchstem Ansehen und Respekt
verbrechend.

Eine ehrlose Gestapobrut,
welche dackeltreu
an der Seite
der fettgefressenen Bonzen
mit ihrer Ignoranz bewaffnet,
deren Maß- und Charakterlosigkeit
nacheifert;
um dieser absurden Schmierentragödie,
wie sie die Welt
noch nicht gesehen hat,
denn daran sofort erblinden würde,
zu enden;
nur zwei weitere Gründe
sich für diese Provinzler
in Grund und Boden zu schämen.

Diese Marionetten-Imitatoren,
welche aus Tradition
als Deppen vom Dienst
die Fäden gleich Rasierklingen
durch das was an Würde und Intelligenz
noch Vorzufindende,
hindurchschlachten;
nicht nur im Grunde ihres Herzen´s
krank;
denn zu boshaften Grimassenschneidern
schrumpt ihre Arroganz
zu Brutalität und Gewalt.

Ein Protzgekotze
inhaltsloser menschlicher Ruinen,
welche das Mensch-Sein
auf Geldbesitz
nicht nur reduziert;
um dann
mittels kriecherischen Appeasement
um es ja allen, also ihnen selbst,
recht zu machen,
was nur Unrecht sein kann;
groß entscheidend, veranlassend
in ihrem Luxuskonsens
als ideologischen Einheitsbrei,
menschlich höchst verkommener Einfaltspinsel.

Ein Hinterwäldler-Gesindel,
welche ihre gestopften Mäuler
nie zu voll bekommen,
um ihre geistige/menschliche Armut,
als Dampfwalze-Prinzip
den Schleimern und Kriechern einzubetonieren;
hocherfreut die Schlampe,
freudestrahlend der Hurensohn;
schon wieder
hat der abscheulichste Ekel
jeden guten Ansatz, gutes Wort,
im alltäglichen Schmutz zerbrochen.

Ein in seiner Fäkaliensprache
sich suhlender
italienischer Pöbel,
als ein feiges Pack
selbstgerechter Debilität,
bei den Provinzfürsten
mit ihrer hinterhältigen Art und Weise
sich einschmeichelnd,
welche Rechtschaffenheit und Opferbereitschaft
durch
Prahl- und Genußsucht ersetzt.

Ein verlottertes Barbarengesöcks,
von an ihrem Überfluß
besoffenen
Knechten der Totalitarität;
welche
als wahre Patrioten
jeden Grashalm dreimal,
natürlich nur zum Schlampenwohl,
dem widerlichsten Menschentypen,
den Brüdern im Geiste
sozusagen,
zum Sonderpreis
des
Menschlich-Allerniedrigsten
verkaufen,
um somit noch mehr Gefallen
an ihren hinterhältigen Spielchen
zu finden.

Der Willkür tollkühnste Ritter,
pöbelhaft in ihrer Verschlossenheit
als übles Menschenpack
vereint,
nicht mit einem Brett,
denn dem Universum
vor dem Kopf;
als große Herrschaften und Damen
die Menschen einander aufhetzend,
ausspielend
und dabei immer alles richtig machend:
gänzlich in ihrem Sinne;
der in der Provinz bestimmenden Tölpel:
totalitär und willkürlich.

*Ein wesentlicher Aspekt der alltäglichen Beleidigungen des deutschen wie italienischen Provinzpöbels betrifft die sexuelle Identität, also die sexuellen Vorlieben; bzw. die Herabwürdigung, das in den Schmutz ziehen, das herabsetzen, bzw. die falschen Behauptungen diesbezüglich.

Diese Beleidigungen manifestieren sich in verbalen Pöbeleien, welche auf Ausdrücke wie „Schwuchtel, …..(mal besser diese Bezeichnungen nicht schreiben), …..(mal besser diese Bezeichnung nicht schreiben), ….., ….., …., finochio, frocio, porco, …., …., usw. usf. zurückgreifen.

Es sind dies herabsetzende Bezeichnungen; sexuell diskriminierend und ich denke mir, allein der andauernde Gebrauch dieser Wörter gegenüber meiner Person, sagt schon alles über diesen deutschen wie italienischen Personen aus; über welchen Bildungsgrad diese verfügen; welche Intoleranz diese tagtäglich vorleben, jenes, was diesen, von ihren Müttern und Vätern gelernt wurde, was diese darstellen und sind.

Seltsamerweise fallen diese Ausdrücke weniger durch jene, welche man sich eigentlich unter einem Pöbel vorstellen sollte, denn vielmehr von den bürgerlichen Kreisen, also Politikern, Wirtschaftlern, Bankern, Beamten, Polizisten….also vor allem von jenen, welche der Mittelklasse/dem Establishment zugerechnet werden.

Es heißt, das sprachliche Vermögen, der sprachliche Ausdruck, ist, so wie die Augen der Spiegel der Seele ist; so ist das sprachliche Vermögen, der sprachliche Ausdruck der Spiegel des Geistes.

Fragt sich bei diesem Provinzpöbel nur….wo ist da der Geist….ist wohl am Ende nur eine Spiegelung des Spiegels und kein Geist weit und breit….

Also ich habe dies bereits geschrieben; nicht einmal Tiere erreichen ein derart tiefes verbales Niveau wie dieser Provinzpöbel (wobei ich dem hier einmal anmerken muss, dass sich z.B. die eigentlichen italienischen Faschisten sich eigentlich halbwegs immerzu wie einigermaßen gebildete und höfliche Menschen mir gegenüber verhalten)….nicht einmal Tiere greifen einen Menschen wegen seiner sexuellen Identität an; die bei mir ja konservativer ist, als jene, welche mich andauernd diesbezüglich angreifen.

Somit sagt der Provinzpöbel schon alles über sich selbst aus….diese Politiker, Wirtschaftler, Banker, Italiener, Stasivolksparteivertreter….diese verraten schon alles über sich selbst, über ihre Intoleranz, Dummheit und Verrohtheit, indem diese auf solch widerwärtige, an Niveaulosigkeit kaum zu unterbietende Angriffe zurückgreifen; dass sie letzten Endes nichts anderes sind als restlos verblödete Hinterwäldler, welche mit 5 cent in ihren Taschen glauben; dass nun die Welt nach ihrem Gutdünken funktioniert…..

Diese Homophobie gegen meine Person von allen möglichen Bevölkerungsschichten; italienisch wie deutsch; diese hinterhältigen Behauptungen, immer das tiefste vorstellbare Niveau noch mühelos unterschreitend (was vor allem für deutsche Einzelpersonen zutrifft); dieser deutsche wie italienische Pöbel, welche weder vom Leben, noch von sonst irgendetwas auch nur das Entfernste verstanden haben; da sie mit 3 Frauen in 1 Woche gevögelt haben, glauben sie seien jetzt alle die neuen Casanovas; diesen gottgleichen Amts/Verwaltungsdirektoren….den Chefs….dieser präpotenten Mischung aus Leonardo da Vinci und Albert Einstein….und gleichzeitig wohl eher das genaue Ggenteil…..all diese vereinen sich doch letzten Endes nur in ihrer unfassbar ausgeprägten Hinterwäldlichkeit; wo jeder Bauer dagegen ein Shakespeare ist, ein Dante, ein Newton….und ich möchte diesen Vergleich nicht als Beleidigung aufgefasst wissen; denn nur um zu veranschaulichen, wie groß hier die Differenz zwischen einem Bauer auf seinem Feld und diesem italienischen wie deutschen Pöbel doch ist.

Das Gedicht ist diesem italienischen Pöbel, also die „froci“-schreienden und dem deutschen Pöbel mit ihrem „Schwuchtel“-Geschreie gewidmet….leider kann ich nicht auf deren verbales Niveau mich begeben; nicht auf deren Hinterwäldler-Einerlei, denn versuche nur mit einigen Wörtern zu umreißen, um was für einen Pöbel (Beamte, Behörden, Establishment) es sich hier in der Provinz doch handelt.

April 27, 2010

Ich habe in den vergangenen Tagen bei meinen Recherchen für und über das „Nichts“, einige interessante Artikel, Zitate und Quellen gefunden, welche eine in mir seit längerer Zeit gefestigte Meinung in ihren Grundfesten erschütterte.
Dabei handelte es sich um das von mir gehegte Meinungsbild, das Sportler, allen voran die Fußballer zu benennen, nicht nur dumm sind, denn Idioten.
Und bevor ich jetzt weiterschreibe; möchte ich hiermit Buße tun und mich bei allen Fußballern für diese falsche Anschuldigung Idioten zu sein, entschuldigen.
Das es nämlich anders ist und Fußballer nicht Idioten sind, konnte ich mich anhand dieser Artikel, Quellen und Zitate selbst überzeugen.
Besonders ein Zitat eines ehemaligen Profifußballer, erschütterte meine gefestigte Meinung und ließ mich dann, im Laufe einiger Tage, doch umdenken.
Im Folgenden möchte ich dieses Zitat auch anführen und um dieses zu verstehen, auch den Kontext in welchem dieses Zitat gefallen war, beschreiben.
1978 fand die Fußball-Weltmeisterschaft im idyllischen, friedliebenden und die MenschenRechte respektierenden Argentinien statt, wo just zu jener Zeit eine Militärdiktatur herrschte.
Das deutsche Team hatte sich qualifiziert und spielte das WM-Turnier, stolperte über das Team von Österreich und schnitt für „deutsche Verhältnisse“ eher schlecht ab.
Teamkapitän des deutschen Team war bei dieser WM ein Spieler namens Hans Hubert Vogts (Kurzform: Berti Vogts); welcher während des WM-Turnier 1978 in Argentinien von einem Reporter befragt, was er zu den politischen Verhältnissen (zu jener Zeit bereits über 15.000 desaperecidos, 30.000 politische Gefangene, 10.000 tote Anderdenkende) in Argentinien denn sagen könnte.
Und dieser Berti Vogts, Teamkapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft antwortete im O-Ton:

„Ein Land, in dem Ordnung herrscht. Ich habe keinen einzigen politischen Gefangenen gesehen.“

Was Berti Vogts im Teamquartier der Deutschen Nationalmannschaft in Argentinien wohl gesehen hatte, waren wohl nur Altnazis, wie den Rechtsextremen, ehemaligen Wehrmachtsoffizier Hans Ulrich Rudel; ehemalige Gestapo-Offiziere; ehemalige SS-Offiziere, welche nach Kriegsende nach Argentinien geflüchtet waren und dort als Repräsentanten deutscher Firmen (Siemens, Mercedes und ihrem Motto: Für die Militärdiktatur!) im Teamquartier der deutschen Nationalmannschaft, ein und ausgingen.

Also ich habe meine Meinung geändert.
Fußballer sind keine Idioten.
Fußballer sind nämlich komplett und vollständig verblödet; keine Idioten, denn hoffnungslose Vollidioten, welche wenn man ihnen einen Kaktus vor die Augen stellen würde und ihnen sagen würde, dies sei ein Eichhörnchen, brav und folgsam wie ein 3-jähriges Kind diesen Kaktus zum Eichhörnchen erklären würden.

Und ist schon klar, das Herr Vogts keine politischen Gefangene gesehen hatte; die waren nämlich nicht auf der Luxuscoach zwischen deutschen Altnazis, denn im Folterzentrum, nur wenige Kilometer entfernt; genossen nicht die schöne Aussicht, denn wurden von den Schergen der argentinischen Militärdiktatur zu Tode vergewaltigt, gefoltert und gemordet.
Von den Guten:
Polizisten….Geheimdienstmitarbeitern….Ärzte….Soldaten….Offizieren….

Diese Sportler sind also keine Idioten, wie von mir angenommen, denn komplett und vollständig verblödete Vollidioten ohne einen Funken Verstand; ausgerichtet auf den Sport, dem Fußballspiel, ohne die Möglichkeit zur Reflexion, zum Denken und zum Mitfühlen.

Wie die deutsche Presse zu jener Zeit deutschnational; wirtschaftstreu berichtete; von den tapferen Männern der argentinischen Militärdiktatur und sich über all die Gefolterten, Getöteten, Verschwunden ausschwieg, sagt auch heute noch alles, über die Art und Weise, wie die Medien die Menschen beliebig zu ihrem Zwecke manipulieren und indoktrinieren.

Das kurze Zeit später, der Fall Käsemann sich abspielte; in welcher die Funktionäre des Deutschen Fußballbund, Nazigröße demonstrierten; der deutsche Botschafter in Argentinien wie ein Kleinkrimineller agierte und die politische Führung in Bonn mit Wichtigerem (wohl dem Nuttenluxus auf Gourmetabschaum) beschäftigt war, sagt alles über eine von der Wirtschaft vollständigen kontrollierten öffentlichen Meinung in Deutschland bis zum heutigen Tag aus.

Es ist kein großer Sprung von Berti Vogts Aussage 1978 (wofür er dann wohl 1979 zum „Fußballer des Jahres“ in Deutschland gewählt wurde) bis in die heutige Zeit mit den aktuellen Profifußballern wie De Rossi, Hitzelsberger, Perotta; Aquilani; welche auf dem gleichen Niveau operieren, wie anno dazu mal Berti Vogts.

Die Dummheit siegt; der Pöbel siegt….aber am Ende siegt dann doch der Intellekt, das aufgeklärte Gewissen, die Intelligenz und nicht diese an Dummheit und Debilität mit nichts zu überbietenden Aussagen von ehemaligen wie heutigen Profis wie Vogts, De Rossi, Hitzelsberger, Perotta, Aquilani….

Nicht Beihilfe, nicht Dummheit, nicht Unwissen, denn nur der vollständige moralische und ethische Bankrott der Sportart Fußball; wo die letzten verbliebenen Restchen Sportlichkeit unter den Vergewaltigungen, den Morden und dem Foltern argentinischer Schergen an zum Großteil Unschuldigen bei gleichzeitiger Fußballweltmeisterschaft, verloren gegangen ist.

Eine Dummheit dieser Fußballprofis, welche eigentlich nur noch das gleiche Ausmaß an Debilität, Unverfrorenheit und Ignoranz im provinziellen deutschen wie italienischen Pöbel wiederfindet (was auch niemanden verwundern sollte, bei solchen Verantwortlichen wie etwa den provinziellen Tourismusvisionären).

Diese letzten verbliebenen Restchen Sportlichkeit haben weder die Verantwortlichen, noch die Fußballspieler bis zum heutigen Tag wiedergefunden.

und das Fußballspiel beginnt….
Das Hitzelsberger-Syndrom….

„Es war, als ob auf Leichen gespielt wurde; mit einem blutverschmierten Ball“

(zu überarbeiten)

Brot und Spiele Sklaven
des Großkapital;
Kleingeister der gelenkten Öffentlichkeit
zur Verführund der Menschen
an die Seite
der Tyrannen und Menschenschinder;
um den Willen einiger weniger,
als Spaß deklariert,
der Mehrheit aufzuzwingen
und folgerichtig
jubelt die debile Masse
bei jedem Tor:
1:0 für die Mörderer und Folterer.

Die Presse echauffiert
sich über jeden Zwischenruf;
Politik hat hier nichts zu suchen;
hier regiert das alleinige Recht
der herrschenden Klasse
und zur Ablenkung
dürfen
auf dieser Spielwiese der Superreichen
einige Marionetten
den Tango der Untertänigkeit
spielen;
ein System der allgemeinen Entmündigung
mustergültig vorlebend.

Brav und folgsam
haben alle
der vorgegebenen Linie
zu folgen,
rechtsaußen stehen die Vorbilder
wie Pausenclowns aufgereiht;
ihre Funktion
als Werbemaskottchen,
hochbezahlt zu erfüllen;
während sich
Reich und Mächtig
im Glanz ihrer Erfolge
sonnen,
um all die Schatten
auszublenden.

Fettgefressene Funktionäre,
wichtig als wichtiger,
welche darauf beharren,
apolitisch,
also im Sinne der Herrschenden,
hat alles zu sein;
naturgemäß für Nationalismus;
als billigsten Populismus;
Debiles
spektakulär dargeboten,
um die wahren Motive
Degenerierter,
abseits der Aufmerksamkeit
durchzusetzen.

Sportlerherzen schlagen höher
durch Verblendung und Indoktrination;
Körper und Muskeln,
anstatt Gedanken und Reflexion;
Markenprodukte als ethische Werte;
denn um das Verkaufen
mittels Debilenidole,
Identifikation breiter Bevölkerungschichten
mittels hirnlosem Dahingekicke.

(….übrigens….
Bei dem Spiel während der Fußballweltmeisterschaft 1978 zwischen Peru und Argentinien, welches Argentinien mit mindestens 4 Toren Unterschied gewinnen sollte, besuchte eine hochrangige politische Delegation in der Halbzeitpause (Pausenstand: 2:0) die peruanische Nationalmannschaft in deren Kabine….darunter auch ein gewisser Henry Kissinger…..und versprachen im Falle einer Niederlage Peru´s dem Land Peru dringend benötigte Geldmittel und Weizenlieferungen aus den USA…..
Peru gewann dann das Spiel nicht mehr, denn verlor dieses 6:0 gegen Argentinien.
Wohl für jedes Tor eine Tonne mehr Weizen für die Peruaner.
Es war also kein sportlicher Erfolg Argentinien´s; obwohl es für die Militärdiktatoren es ein riesiger Propagandacoup auf Kosten Zehntausend Gefolterter, Verschwundener und Ermoderter gewesen war; es war also kein sportlicher Erfolg Argentiniens, denn ein gekaufter Sieg.
Und so geht das bis zum heutigen Tag….mit einigen wenigen Ausnahmen….z.B: Deutschland-Italien Halbfinale 2006….ansonsten….das Übliche….)