Die Gleichgültigkeit

Zuckerleicht gemacht das Schulterzucken,
teilnahmslos, wie immer am Besten,
als Gebot der Stunde zur Indifferenz,
denn unter dem Teppich die Totenruhe,
der Leichen aus dem Keller,
um des abgestumpft Lieblosen,
als der überlegene Mehrheitsimpuls,
die Eindruckslosigkeit sich schmerzlos zu halten,
um im Chor der Feigheit einstimmig,
unreflektiert des nicht zu denken,
denn es betrifft einen ja nicht,
wo es doch unkompliziert und so einfach,
auf der Einbahnstraße der niedrigen Instinkte,
sich als Multiplikator des Herdentrieb,
im einzigen, dem eigenen Interesse,
beflissentlich als des nächsten Menschen Wolf,
des Ellebogen so tief des Herzlosen,
um die Kälte des Gegenmenschlichen zu unterwerfen
der Komplizenschaft in unverfänglicher Rückgratslosigkeit,
wo es für alle erleichternd egal,
des leichtfüßigen im Strom mit zu schwimmen,
denn gewissenlos und empathiebefreit,
am Bestien von allen da zu stehen.

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