….splitter….

Die Randalierer tragen Handschellen. Ihre Vorbilder tragen Rolex.

The young delinquent becomes bad because he is defined as bad.
Frank Tannenbaum

The rich have all the money and pay no taxes at all. The middle class does all the work and pay all the taxes. The poor are just there to scare the hell out of the middle class? George Carlin

Der Wirtschaftshistoriker Hans-Joachim Voth hat soziale Unruhen der vergangenen 90 Jahre in Europa untersucht. Ergebnis: Wenn der Staat seine Ausgaben um einen Prozentpunkt kürzt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Demonstrationen, Aufständen und revolutionären Umstürzen kommt, um das Eineinhalbfache.

Wer alles nur wegen des Geldes macht, wird bald für Geld alles machen.
Sizilianisches Sprichwort

Der Kapitalismus kann so vieles; die märchenhafte Fähigkeit, Stroh zu Gold zu spinnen, gehört zu seinem Repertoire. Diese Kunst hat wechselnde Namen; zuletzt nannte man sie „Leerverkäufe“

Wo großer Reichtum ist, muss notwendigerweise auch große Armut sein, und von beiden ist sittliche Verdorbenheit die unausbleibliche Frucht.
Christoph Martin Wieland

Die Zeit niedriger Risikozuschläge für alle europäischen Staatstitel werde nie wieder zurückkommen, hat der künftige Präsident der EZB gesagt.

Italien und Spanien sind für 28 % des BIP in Euroland verantwortlich.
Wenn sich diese beiden Länder nicht mehr auf den Märkten refinanzieren können, dann ist Schluss mit der Einheitswährung.

„Die schlimmsten Verbrecher, denen ich begegnet bin, trugen Krawatten. Die Gier hat sie ihre Moral verlieren lassen“, sagte Frau Eva Joly.

Der Wolfsburger VW-Konzern hat im ersten Halbjahr 2011 seinen Gewinn mehr als verdreifacht. Der Umsatz betrug 77,8 Milliarden Euro, 26 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Kokainkonsumenten ziehen sich laut UN-Weltdrogenbericht pro Jahr Stoff im Wert von 88 Milliarden Dollar durch die Nase.
An der Technologiebörse Nasdaq ist es nach Darstellung der Finanzpublikation „Economist“ möglich, Transaktionen innerhalb von 250 Mikrosekunden abzuwickeln. Zum Verständnis: Das ist ein Viertausendstel einer Sekunde.

Steve Jobs zitiert sehr gern den Satz von Henry Ford: „Wenn ich meine Kunden gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie mir geantwortet: ein schnelleres Pferd.“

Das Problem der USA ist die Einkommensverteilung. Das oberste Prozent kassiert ein Viertel der Gesamteinkommen, das oberste Zehntel kassiert jeden zweiten Dollar aller Einkommen und 90 Prozent der Bevölkerung teilen sich entsprechend den Rest.

Laut dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung besaßen zuletzt 10 Prozent der Bevölkerung 56 Prozent des hierzulande angehäuften Eigentums. Auf die untere Hälfte der Bundesbürger entfiel dagegen nahezu nichts: Ihr gehörten bloß zwei Prozent aller Vermögenswerte.
Die Entwicklung der geleisteten Arbeitsstunden aller Erwerbstätigen seit 1991 mit 59,789 Mrd. Stunden bis 2010 mit 57,467 Mrd. geleisteten Arbeitsstunden. 2010 wurde mit -3,88% weniger geleisteteten Arbeitsstunden aller Erwerbstätigen als 1991, eine Steigerung des nominalen BIP´s seit 1991 von +62,83% erzielt.

Zwar gingen vor Jahren Exxon und Mobil zusammen, BP und Amoco, Texaco und Chevron. Das Sagen haben heute aber die arabische Saudi Aramco, die ein Viertel der globalen Reserven kontrolliert, die brasilianische Petrobras, die malaysische Petronas, die russische Rosneft und die China National Petroleum Corporation. Diese staatlichen Unternehmen übernehmen zunehmend jene Geschäfte, die früher die privaten Konzerne machten. Für Shell, BP und Co. bleibt das Öl, an das die Staatsfirmen nicht herankommen oder -wollen.

Der wochenlange Streit zwischen Demokraten und Republikanern um die Anhebung der Schuldenobergrenze habe zu der Aberkennung der Bestnote geführt, sagte David Axelrod am Sonntag in der CBS-Sendung „Face the Nation“. Er nannte den Schritt von S&P eine „Tea-Party-Herabstufung“.

Austerität findet im ökonomischen Sinne Verwendung als Bezeichnung für eine strenge Sparpolitik des Staates. Die strenge Reduktion auf das Notwendige im Bereich öffentlicher aber auch privater Haushalte soll einen schlanken und ausgeglichenen Staatshaushalt herbeiführen und die gesamtwirtschaftliche Situation verbessern. Nach einer Austeritätspolitik wird gerade in Krisenzeiten gerne gerufen.

Die Ausgaben für die atomare Abschreckung waren enorm. Sie fehlten in anderen Bereichen der Wirtschaft und der Gesellschaft. Sie verlangsamten die volkswirtschaftliche Entwicklung insgesamt – und trugen am Ende zum Ruin des schwächeren Systems bei. Ein Abnutzungsgefecht, das letztlich allen geschadet hat.
Auf die High-Tech-Branche übertragen bedeutet das: Die Schwergewichte werden an Dynamik verlieren, einige mittelgroße Wettbewerber werden auf der Strecke bleiben. HTC ist einer der möglichen Kandidaten. Nokia oder Samsung sind zwei andere.

«Strategische Defizite» nannte sie der damalige demokratische Senator Ernest Hollings, weil sie zum Vorwand eines Versuchs genommen wurden, den Sozialstaat Roosevelts und Lyndon Johnsons abzubauen. Nicht John Maynard Keynes oder John Kenneth Galbraith waren die wirtschaftswissenschaftlichen Helden der Partei, sondern Milton Friedman sowie die österreichischen Über-Kapitalisten Joseph Schumpeter und Ludwig von Mises.

Die Sozialkürzungen empören den linken Flügel von Obamas Partei. „Dies ist ein Sandwich des Teufels“, wetterte am Dienstag der Abgeordnete Emanuel Cleaver, der Vorsitzende aller afro-amerikanischen Kongressmitglieder, „denn in diesem Sandwich findet sich nichts, was die Armen, die Witwen oder die Kinder schützt.“

»Die Schulden der Vereinigten Staaten, ausländische wie heimische, waren der Preis der Freiheit.« Dieses Zitat von Alexander Hamilton, einem der amerikanischen Gründungsväter, schmückt immer noch die Website des amerikanischen Finanzministeriums. Doch über 200 Jahre später ist klar, dass Freiheit und Macht auf dem Gipfel eines Schuldenbergs von 14 Billionen Dollar vor allem eines erzeugen: Ein flaues Gefühl im Magen.

Zum Regieren brauche ich nur Bild, Bams und Glotze.
Gerhard Schröder

Lottie Williams is strolling trough a park in Tulsa, Okalhoma, when she sees a flash of light resembling a meteor. A short while later, she is struck on the shoulder by a piece of metal apparantly from a disintegrating rocket, meking her the only person believed to have been hit by a piece of space debris.

Die lädierte Psyche, heißt es, sei „die Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts“.

Da gab es den unbekannten Kongressabgeordneten Joe Wilson aus Südkarolina. In Obamas Rede vor dem Kongress über die Gesundheitsreform im Herbst 2009 regte sich Wilson an einer Stelle so stark auf, dass er «Sie lügen» rief. Das kam im nationalen Fernsehen, war äusserst peinlich, aber für Wilson äusserst profitabel. Plötzlich floss viel Geld in seine Wahlkampfkasse, und Wilson wurde in Fernsehshows eingeladen, er war nicht länger ein obskurer Politiker aus Südkarolina. Standard & Poor’s sieht Demokraten und Republikaner, die diesen Anreizen für extreme Politik folgen, und fragt sich, wie es da noch möglich sein soll zu regieren.

Es kann doch nicht sein, dass auf einem Kontinent, auf dem eine Milliarde der Weltbevölkerung lebt, nur 2 Prozent des globalen Handels stattfinden. (Afrika)

Allein zwischen 1976 und 2001 gab es laut amtlichen Angaben 6800 Zwischenfälle, bei denen insgesamt knapp 500 Millionen Liter Öl austraten. Die Unfälle passieren aber nicht nur auf den vielen Bohrinseln der multinationalen Energieunternehmen, sondern vor allem auch an den Pipelines. Seit der britisch-niederländische Ölkonzern Shell 1956 die erste erfolgreiche Bohrung durchführte und damit Nigerias Aufstieg zur Ölmacht einleitete, wurden 7000 Kilometer an Leitungen kreuz und quer durch das Niger-Delta verlegt.

Es lohnt also, sich daran zu erinnern: Die aktuelle Staatsschuldenkrise ist untrennbar verbunden mit dem 15. September 2008. Und der globalen Finanzkrise. Denn diese wurde durch einen zu wenig regulierten Finanzsektor ausgelöst, was vor allem in den USA und Großbritannien dazu führte, dass hohe und riskante Privathaushaltsschulden angehäuft wurden. „Erfolgreich“ bekämpft wurde sie durch den massiven Einsatz öffentlicher Mittel seitens der Finanzpolitik und eine weltweit extrem expansive Geldpolitik.

Man darf heute gut begründet annehmen, dass die jüngeren westeuropäischen Sozialstaaten wesentlich ein Produkt des kalten Krieges waren. Die Bevölkerungen der westeuropäischen Frontstaaten, insbesondere Deutschlands und Österreichs mussten durch ein dem Osten überlegenes Konsumniveau bei der Stange gehalten werden. Die Loyalität der Bevölkerungen wurde gekauft. Die westlichen Eurosozialstaaten (UK auch, falls da noch was zerfallen kann) zerfallen gegenwärtig in einem atemberaubenden Tempo. Von langsamer Erosion kann nicht mehr gesprochen werden. Ausnahmen bilden gegenwärtig noch die skandinavischen Staaten und die Schweiz. Begleitet wird das alles durch eine ständig wachsende und akzelerierende Umverteilung von unten nach oben auf der Ebene der Märkte.

The world has once again cottoned on to the fact that the enormous overhang of debt is discovered back in 2008 has not been dealt with, but has instead been passed from households to banks to governments and, hence, back to households again. Investors are panicking at the sight of any bad news (the past week it was nasty manufacturing data from the Philadelphia Fed; who knows where it will come from next week) and dumping their money into „safe havens“. In other words, the alternatives are all so terrifying that even a marginal investment loss might be considered a good deal.

Der große Geldberg gerät jedoch leicht ins Rutschen, um dann das für die Wirtschaft unabkömmliche Banken- und Kreditsystem mit sich zu reißen. Die Konzentration von Vermögen in den Händen weniger ist also destabilisierend. Gleichzeitig aber führt die geringere Beteiligung der breiten Masse an den Früchten der Arbeit dazu, dass dort der Leistungsanreiz dramatisch stark abnimmt. Die Folgen sind klar: Die Produktivität der Gesamtwirtschaft sinkt.

«Die stärkste Zuwanderung an Hedgefondsmanagern gibt es derzeit in Singapur und Hongkong», so Lielacher, ein Trend, den auch die SFA offiziell bestätigt: «Die Wachstumsraten sind in Singapur und Hongkong am höchsten.» Doch in absoluten Zahlen konzentriert sich das meiste Hedgefondskapital immer noch auf die USA. Rund 78 Prozent der Hedgefondsfirmen residieren in New York und Chicago, rund zwölf Prozent in London, und der Rest entfällt auf die Schweiz, Singapur und Hongkong. Das weltweite Hedgefondsvermögen beläuft sich auf 2000 Milliarden US-Dollar. Davon liegen 1580 Milliarden in den USA, 240 Milliarden in Grossbritannien und etwas weniger als 180 Milliarden in der Schweiz.

Der ehemalige ägyptische Präsident war vergangene Woche auf einer Krankentrage ins Gericht gebracht worden. Despoten in der Region hätten viele Menschen zum Galgen geschickt, so Erdogan. „Doch jetzt stehen sie nicht mehr auf eigenen Füßen, schaut sie euch an auf ihren Krankentragen.“

Einige mussten sich den Weg erklären lassen. Sie kennen das Gefängnis nur von innen, sind mit verbundenen Augen hergefahren worden. Khairy Abu Eshi war zwei Jahre hier, weil er 1991 einen Sohn Gaddafis auf der Straße falsch angeschaut hat. Sari Oman war fünf Tage in einem Metallcontainer in der Sommerhitze eingesperrt. Er soll im Frühjahr 2011 Kinder bezahlt haben, auf Anti-Gaddafi-Demonstrationen zu gehen. „Dabei stimmt das gar nicht!“, sagt er, als ob er einen Mord abstreiten wolle.

The German newspapers anf the influential magazine, Der Spiegel have made a great deal out of the refusal of Chancellor Angela Merkel to acquiesce to the requests of her „good friend“ Barack Obama to have Germany share the military and financial burden of the UN-approved action against Qaddafi´s Libya. The real story, however is the personal and political breakdown between Angela and the French president, Nicolas Sarkozy. This was exactly the kind of joint military operation the two leaders of the EU had often spoken about.

Merkel-Biograf Gerd Langguth berichtet von einer Begebenheit aus dem Jahr 1984: Tochter Angela bekam zu ihrem 30. Geburtstag Besuch von Kasner in ihrer „provisorischen Bleibe“ in Berlin, und der Vater zeigte sich wenig begeistert vom Zustand ihrer Wohnung. „Weit hast Du es noch nicht gebracht“, habe er gesagt.

Der Panzerdeal ist jedenfalls eine eigenwillige Antwort Deutschlands, auf die Demokratiebewegung im arabischen Raum. Berlin heizt mit der Lieferung die Rüstungsspirale in einer Krisenregion an, und während es von Demokratie spricht, unterstützt es Despotie. Bei Außenminister Guido Westerwelle klingt das so: „Verantwortungsvolle Außenpolitik muss auch unsere und die Sicherheitsinteressen unserer Verbündeten berücksichtigen.“ Krauss-Maffei Wegmann freut’s.

….Murdoch´s Privatsphäre….

….just another evilbitch….

Dort lernte die 16-Jährige die amerikanische Familie Cherry kennen, die dem intelligenten Mädchen etwas Gutes tun wollte und es mit nach Los Angeles nahm. Dort teilte Wendi das Kinderzimmer mit der fünfjährigen Tochter des Paares – bis sie ins Schlafzimmer zog, die Cherrys sich scheiden liessen und der 50-jährige Hausherr die 19-jährige Gaststudentin heiratete.

Doch schon nach vier Monaten Ehe hatte Deng einen neuen Lover, einen Studenten an der California State University in Los Angeles, an der sie mittlerweile studierte. Bis zur Scheidung dauerte es allerdings noch über zwei Jahre, lang genug für eine amerikanische Green Card. Nach ihrem Abschluss in Kalifornien schaffte Deng den Sprung an die Elite-Uni Yale, wo sie einen MBA machte.

Murdochs Einfluss auf die politische Kultur Britanniens ist als eine Art Krankheit bezeichnet worden, die die Arterien des Staates verstopft habe. Kommentatoren beschwören Bilder von einem faulenden Sumpf und von der Reinigung des Augiasstalles, Oppostionsführer Ed Milibrand ruft nach der Ausgliederung von Murdochs Medienimperium und die „NYT“ mit der der Unternehmer schon seit Jahrzehnten auf Kriegsfuß steht, spricht sogar von einem „britischen Frühling“ – als wäre ein Tyrann gestürzt worden.

Die Bürger erleben derweil die Diskreditierung eines weiteren Teil des System Britannien und seiner Institutionen: erst die Finanzwelt, dann Politiker mit dem Spezialgebiet Spesenrittertum, nun die Presse mit korrupten Helfern womöglich bei der Polizei: Was für eine „Elite“!

Die Medienlandschaft scheint beherrscht zu werden von einer Koalition zwischen Oligarchen, die die korrupten Boulevardmedien besitzen, und den sozial schwachen Schichten, die sie konsumieren. Das schadet der Gesellschaft, lässt sich mit Gesetzen aber nur sehr schwer verändern. Was denken Sie über diesen Teufelskreis?

Davies: Es hat in den vergangenen 30 Jahren einen großen kulturellen Wandel gegeben. Früher hat die Arbeiterklasse sehr politisch gedacht, heute sehen sich die sozial Schwachen nur noch als Konsumenten. Es ist ein trauriges Faktum, dass wir heute Millionen Menschen in Großbritannien haben, die sich nicht mehr für Politik interessieren, sondern in der Zeitung lieber über schöne Mädchen und Sport lesen wollen. Murdoch hat diesen Prozess auf die Spitze getrieben und das Ganze mit Zeitungen wie der Sun unglaublich verschlimmert. Weil das finanziell erfolgreich war, haben sich die anderen angepasst.

Diese Art des Umgangs mit Schauspielern ist sehr selten geworden. Die Figuren in Hollywood-Filmen ähneln einander mitunter bis zum Verwechseln, ganz gleich ob sie nun brünett oder blond sind. Die Typen sind physisch stark standardisiert.

Plastik ist eben für das Plastikgeschäft da.

Man darf gespannt sein, wie die Serie die Stewardessen porträtiert. Rückblickend erscheinen sie buchstäblich als Engel der Lüfte; hübsch und hilfsbereit, wenn nicht gar devot. «Coffee, Tea or Me?» sollen sie den gestressten Geschäftsreisenden ins Ohr gesäuselt haben.

Solche Entgleisung – die heute „Berlusconi“ heißt, „Gaddafi“ oder „Mixa“ – gehörte über ganze Epochen zur fraglos hingenommenen Komponente von Machtausübung, noch dort, wo bürgerliche Demokratie und Rechtsstaat das Sagen hatten. Als Residuen prädemokratischer und feudaler Strukturen blieben viele Formen von Machtmissbrauch latent oder offen erhalten, sie überwinterten im Unbewussten von ganzen Generationen, verknüpft mit der infantilen Angst, „der Mächtige“ könne sich rächen, er säße am längeren Hebel. Zum realen Anteil der Angst gehörte die Erfahrung, dass für Mächtige, ob sie Oppositionelle unterdrücken, Steuern hinterziehen, Frauen vergewaltigen oder Kinder missbrauchen, oft andere Maßstäbe galten. Die heutige Dynamik wirkt dem entgegen.

Kaum jemandem ist aufgefallen, dass sich die beiden gestürzten Machthaber, Ben Ali in Tunesien und Mubarak in Ägypten, deswegen 30 Jahre im Amt behaupten konnten, weil sie vom Westen unterstützt wurden.

….panettas….

These are serious questions because history shows that the quality of analysis suffers when intelligence leaders become key players in policy debates. At the height of the Vietnam war, President Lyndon B. Johnson’s administration enlisted intelligence officials to help justify its strategy to a skeptical public. It wanted to present evidence that the Viet Cong was withering under U.S. firepower, and it needed the imprimatur of the intelligence community to make its claims sound credible. Not all analysts agreed, however, and throughout the summer of 1967 a controversy raged within the intelligence community about the size and resilience of the enemy. To placate the White House, Director of Central Intelligence Richard Helms ultimately ordered his deputies to sign off on an estimate that offered clear support for the war. The estimate conveyed a false sense of consensus among analysts, causing readers to conclude that the intelligence community was fully on board with the administration’s strategy.

Intelligence fails when intelligence leaders are also policy advocates.

Die seinerzeit mit dem General Zia-ul-Haq als Staatspräsident geförderte massive Islamisierung der pakistanischen Politik geschah weitgehend unter saudischem Einfluss und auch mit saudischem Geld. Schon die Entstehung Pakistans 1947 war ohne den Blick auf das gegenüberliegende Arabien kaum den

kbar. Die meisten Geschichtsbücher Pakistans beginnen mit den Ereignissen um 570/71 n. Chr., als in Mekka der Prophet Mohammed geboren wurde, auf heute saudischem Boden. Der politische Gründervater Pakistans, Mohammed Ali Djinnah, hatte den Staat der indischen Muslime allerdings säkular konzipiert.

Der im 18. Jahrhundert von Muhammad Abdal Wahhab entwickelte saudische Islam verweigert vor allem den Frauen (freilich auch insgesamt allen seinen Bürgern) bis heute in weitaus radikalerer Weise als andere islamische Länder elementare Menschenrechte. Religion ist Zwang (es gibt eine Religionspolizei), bürgerliche Freiheiten existieren so gut wie gar nicht.

Daraus entstand das World Wide Web. Eher verhalten gesteht man diese Konsequenzen der Entwicklungsarbeit von Berners-Lee am Cern ein, um sogleich gegenzuhalten: „Aber eigentlich wollte er nur die Arbeit mit den Forschungsdokumenten verbessern.“

Dere skal ikke få ødelegge oss,dere skal ikke få ødelegge vårt demokrati og engasjement. Vi er en liten, men stolt nasjon. Ingen skal skremme eller skyte oss til taushet. Ingen skal skremme oss fra å være Norge. Vi skal vise verden at demokratiet blir sterkere når det gjelder.
(Ihr werdet uns nicht zerstören, Ihr werdet unsere Demokratie und unser Engagement nicht zerstören. Wir sind eine kleine, aber stolze Nation. Niemand wird uns durch Erschrecken oder Schiessen zum Verstummen bringen. Niemand wird uns durch Schrecken davon abbringen, Norwegen zu sein. Wir werden der Welt zeigen, dass die Demokratie stärker wird, wenn es darauf ankommt.)
Jens Stoltenberg

Lloyd Blankfein has hired Reid Weingarten, whose previous clients include Enron’s former chief accountant Richard Causey, former WorldCom boss Bernard Ebbers and film director Roman Polanski.The reasons for Mr Blankfein to hire Mr Weingarten were not immediately clear, however investors feared the worse with the bank facing continuing investigations into its conduct during the financial crisis.

Sie lernt früh, daß sie als Schwarze mehr als doppelt so gut sein mußte wie ihre Konkurrenten. Fleiß, Ehrgeiz und unbändiger Wille zum Erfolg charakterisieren bis heute die „stählerne Magnolie“, so genannt wegen ihrer Anmut und Eleganz bei gleichzeitiger Härte und Entschlußkraft.

Dank „Manmohanics“, wie seine Wirtschaftsreformen genannt werden, entdeckten Inder die Freude am Reisen und die Wonnen des Konsums. Der Wandel vertiefte zwar auch die soziale Kluft und ging größtenteils an 600 bis 700 Millionen Indern vorbei, die 20 Jahre nach der ökonomischen Liberalisierung immer noch ohne einfache Grundversorgung wie Strom auskommen müssen.

Gab es zu Beginn der Reformära 1979 in ganz China gerade mal 69 Zeitungen, sind es heute rund 2000; hinzu kommen noch mehr als 9000 Magazine.

In 1976, Congress enacted a law limiting the FBI Directorto a single term of no longer than 10 years. In May, President Obama asked Muller, whose 10-year term was to end in September, to stay on for two more years, and asked Congress to pass corresponding legislation.

In 1980, fewer than 500,000 Americans were in prison; today, the number is 2.3 million. To put that statistic in perspective, the median incarceration rate among all countries is 125 prisoners for every 100,000 people. In England, it’s 153; Germany, 89; Japan, a mere 63. In America, it’s 743, by far the highest in the world. Include all the U.S. residents currently on probation or parole, and our country’s correctional population soars to about 7.2 million—roughly one in every 31 Americans. All told, the U.S. incarcerates nearly 25 percent of the world’s prisoners, even though it’s home to only 5 percent of the world’s inhabitants.

„Wir bringen 90.000 Tonnen Diplomatie in den Pazifik“, sagte US-Admiral Thomas Rowden über den Träger USS „Ronald Reagan“, als der im Sommer 2010 gemeinsam mit anderen Schiffen ein Manöver in der Region durchführte.

Kein Geringerer als Admiral Mike Mullen – als Generalstabschef immerhin der höchste Soldat der USA – hat die Verschuldung als größte Bedrohung für die nationale Sicherheit bezeichnet. Dennoch sucht man ein Wort vergeblich im neuen Pentagon-Bericht: Schulden.

Das Militär wird bluten müssen, um das gigantische US-Defizit zu stopfen. Obamas Ziel ist es, allein im Verteidigungshaushalt bis 2023 etwa 400 Mrd. Dollar zu kürzen.

Die Regierungspartei Einiges Russland nimmt im Parlament siebzig Prozent der Sitze ein, die Unabhängigkeit der Justiz wird seit der Affäre Chodorkowski immer wieder in Frage gestellt, das Mediensystem ist «italianisiert» – die grossen Fernsehstationen gehören entweder dem Staat oder staatsnahen Holdings.

Vor allem die organisierte Kriminalität verdient glänzend am Geschäft mit dem Sex. Mindestens 70.000 Frauen bieten an den Ausfallstraßen der großen Städte ihre Körper an und sind den Zuhälterringen oft vollkommen ausgeliefert. Jede Dritte ist minderjährig, fast jede Zweite kommt aus dem Ausland, vor allem aus Osteuropa und Schwarzafrika. Und viele wurden mit dem Versprechen ins Land gelockt, ein glanzvolles Leben mit gültigen Papieren in Italien leben zu können.

Wenn ich mit Henry Kissinger rede, fragt er mich: »Wie kommen Sie mit Ruby zurecht?« Er nennt Berlusconi »Ruby«. (Das ist das Mädchen, die er als Minderjährige für Sex bezahlt haben soll)

Quo usque tandem

….italienische Erfolgsmodelle….

Die saisonbereinigte Industrieproduktion Italiens liegt in 2011 auf dem Stand des Jahres 1990.

Kein Politiker will wahrhaben, dass es die prekäre Lage Italiens ist, die aus einer Krise kleiner Staaten an der Peripherie eine Vertrauenskrise ganz Europas hat entstehen lassen.

In den ersten 4 Monaten des Jahres 2011 betrug die monatliche italienische Handelsbilanz bei Waren und Gütern bereits -17,9 Mrd. Euro.
Die Leistungsbilanz Italiens etablierte sich chronisch in einem Leistungsbilanzdefizit, welches im Gesamtjahr 2010 -50,98 Mrd. Euro betrug und nach dem bisherigen Stand in 2011 weiter wachsen dürfte.

Doch in Rom regieren in Zeiten der Euro-Krise zerstrittene alte Männer, die nur der Wille zur Macht zusammenschweißt. Sie wollen durchhalten um jeden Preis, bis zu den nächsten Wahlen im Jahr 2013. Es mangelt ihnen an jeglichem Verantwortungsbewusstsein, für ihr Land, für die nächsten Generationen – und ganz nebenbei auch für jene Europäische Union, zu deren stolzen Mitbegründern sich Italien zählt.

Italien ächzt unter einem Schuldenberg von mehr als 1,8 Billionen Euro – das Land ist damit allein für fast ein Viertel der Staatsschulden aller 17 Euroländer verantwortlich.

Im für den Euro-Beitritt entscheidenden Referenzjahr 1997 waren es aber 122 (bei maximal 60) Prozent. Damit ist Italien, die drittgrösste Volkswirtschaft des Euroraums, bei der Sanierung der Staatsfinanzen praktisch bis heute nicht vom Fleck gekommen.

Was geschieht mit Italien?

Falls die Märkte wieder angreifen, besteht die reale Gefahr eines Zahlungsausfalls Italiens, denn das Land kann es sich nicht leisten, hohe Zinsen zu zahlen. Selbst die Europäische Zentralbank (EZB) wäre nicht in der Lage, Italien langfristig zu retten.

Wird die gegenwärtige Regierung Italiens in der Lage sein, Strukturreformen zu beschließen?

Absolut nicht. Es sei denn, es gibt Druck von außen.

Was uns direkt zu Herrn Berlusconi führt. Der entfesselt zwar gerne ganz andere Stürme. Doch nun ist er eingekreist und gefesselt wie Gulliver im Lande Lilliput: Eine skandalgeplagte Regierung, aufbegehrende Interessen, ein von Geiern eingekreistes Sparpaket, das dennoch die ersten Proteste im Land provoziert. Dass der Premier auch im Regierungsflieger Nutten mitgenommen hat, geht gegen dieses Monster-Cocktail an Widrigkeiten fast unter. Und S&P stuft das Rating herab.

Ein arbeitsloser Jungfilmer stieg 1977 in das nationale Bildarchiv Luce, schnitt dort die grotesken Wochenschauszenen aus dem politischen und privaten Leben des Duce mit dem Orginalton zu einer dokumentarischen Gosse mit dem Titel „Forza Italia“ zusammen.

AND Italy has its own education failures. Roberto d’Alimonte, an Italian political scientist from whom I’ve often sought insight, told me that only about 14 percent of Italians between the ages of 25 and 64 have college degrees or the equivalent. That puts Italy far behind France, the United States, South Korea and many other countries.

“It’s one of the phenomena that explains continued support for the Berlusconi government,” he said. “Low education.”

…die italo-faschistische-connection….

Ecco perché del mese che Thomas DiBenedetto trascorrerà nella capitale, da stamattina fino al derby del 16 ottobre, il momento più importante sarà tra una settimana, quando a Roma arriveranno anche Mark Pannes e Sean Barror, i due manager della Raptor Accelerator, la holding di James Pallotta che da mesi studia il potenziale commerciale della Roma. Con loro DiBenedetto pianificherà tutte quelle operazioni che rivolteranno come un calzino il settore marketing del club, fondamentali per aumentare il fatturato. (zitiert, nicht von mir geschrieben)

….tirolerisches….

S: Herr Moretti, Sie sagten anlässlich von Dreharbeiten einmal: „In Neapel spürt man eine unglaubliche Kraft, eine Archaik des alten Europas. Hier paart sich Dreck mit Poesie. Die Menschen lassen sich nicht verbiegen, sie leben nach ihren eigenen Gesetzen.“ Was würden Sie über Tirol sagen?

Moretti: Ich wäre sehr froh, wenn Tirol noch so wäre, denn bei uns in Nordtirol hat sich nicht nur durch die Zerrissenheit der politischen Situation, auch aufgrund der Zusammenschrumpfung durch Industriegebiete und einer falsch verstandenen Massen-Tourismusindustrie eine Verflachung der Mentalität ergeben, sie wird einfach nivelliert. Deswegen wäre ich froh, wenn’s bei uns noch diese Divergenz gäbe, diese Dissonanz aus der Wurzel der Poesie und dem uns Eigentlichen, dem archaischen Menschsein. Da unten in Neapel hat man so ein ständiges Brodeln. Es ist keine Stagnation und nicht Harmonie, weil die ist fad. Auch wenn natürlich unsere Situation aus dem Chaos in eine sogenannte Ordnung entwachsen ist. Aber Österreich ist in der Mentalität der opportunen Bravheit, sozusagen des vorauseilenden Gehorsams, versunken. Das findet sich in allen politischen und gesellschaftlichen Lagern.

In Ihrem Roman wird darauf hingewiesen, dass Italien im Gegensatz zu Deutschland seine faschistische Vergangenheit nicht aufgearbeitet hat, sich nach der Kapitulation sogar gern in einer Art Opferrolle gesehen hat. Welche Auswirkung hat diese Haltung auf die heutige politische Situation Italiens?

Gruber: Es findet eine Verharmlosung des historischen Faschismus und des aktuellen Rechtsextremismus statt, die beängstigend ist. Es greift immer mehr dieses Stereotyp um sich, die Italiener seien „brava gente“ gewesen, hätten bei der Judenverfolgung nicht mitgemacht und in den Kolonien nur Wasserrohre verlegt. Kein Wort zur Kollaboration mit den Nazis oder zu den Giftgaseinsätzen in Abessinien.

Sie sprechen auch über die Rolle Südtirols als freundlicher Korridor für flüchtende NS-Kriegsverbrecher sowie die zwiespältige Haltung der Bevölkerung gegenüber dem italienischen und dem deutschen Regime. Glauben Sie, dass Südtirol sich seiner Vergangenheit bewusst ist?

Gruber: Viele Südtiroler sehen sich heute noch als doppelte Opfer, als Opfer des Faschismus und als Opfer des Nationalsozialismus. Aus Angst, diesen doppelten Opferdiskurs relativieren zu müssen, hat man über die Verbrechen in den eigenen Reihen stets geschwiegen. Es ist höchste Zeit, über diese Verstrickungen in der Gesellschaft zu sprechen. Politisch instrumentalisierte Erinnerung sägt an den Fundamenten der Demokratie.

Wie das BigBusiness die Volkswirtschaft ruiniert:

http://www.businessweek.com/finance/failing-at-innovation-bank-on-it-08282011.html

….und die gesellschaftlichen Folgen….

http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/der-bankrott-der-marktwirtschaft-479711/

Exellenter Artikel über die Beschleunigung des Alltag….

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/welt-im-wandel/355502/355503.php

….und einer unvergessenen Heldin….

http://www.guardian.co.uk/world/2011/aug/08/nancy-wake-obituary

So ist die Welt. Das Gute entsteht nicht durch das Angenehme, Gutgemeinte oder Gutgewollte.
Auch nicht durch Schimpfen und Drohen und moralische Mahnung.
Gelungene Zukunft ist ein Resultat des Mutes, der die Angst überwindet.

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