Sempre contro il fascismo!

Wie der Kreis sich schließt

Die Lehrerin Angela Nicoletti *1 wurde das Opfer faschistischer Willkür.
Sie starb am 30. Oktober 1930 im Alter von 25 Jahren.
Ihr Verbrechen bestand darin, den Kindern von Kurtasch ihre Muttersprache trotz strikten Verbot gelehrt zu haben.
Verfolgt, verbannt und eingesperrt überstand ihre schwache Gesundheit diese körperlichen Strapazen nicht und verschied als Märtyrerin.
(Der italienische Name A.N. ergibt sich aus der Tatsache, das zu jener Zeit alle deutschen Namen italianisiert worden waren)

Aus einem Buch herauszitiert und festzuhalten gilt es diesbezüglich die Tatsache, das solcherlei Schicksal, nicht dermaßen tragisch (also junger, erzwungener Tod), jenen Jahren Dutzende von Lehrern/innen ereilte (und kann sich auch nur ein Südtiroler unter 50 an jene Angela Nicoletti erinnern?).

Bezüglich des Schicksal jener Märtyrerin in einem sehr positiven Sinn; namentlich Kindern eine Sprache gegeben zu haben (und dafür; da das Gesetz ja immerzu richtig ist; körperlich/seelisch/psychisch zerstört worden zu sein) möchte ich einige Details festhalten, welche diesbezüglich im Laufe der Zeit verloren gegangen waren und sind.

Die italienischen Behörden (Geheimdienst,Polizei) gelangten aufgrund ihrer damals wie heute beschränkten Intelligenz nicht von Selbst auf jene Nikoletti; denn jene Nikoletti, die einer Katakombenschule unterrichtete, wurde von ihren eigenen Landsleuten verraten (im Sinne von verkauft) und bezüglich jenes Verrat gilt es anzumerken:

Südtirol hatte im Jahre 1930, 11 Jahre nach der Annexion durch Italien, schätzungsweise 250.000 Einwohner und nach damaligen inoffiziellen Statistiken, verfügbaren Dokumenten; diesbezüglicher Experten, waren von den damaligen 250.000 Einwohnern circa 12% Italiener; 4% Rätoromanen; also 86% der Bewohner Südtirol´s deutschprachig; in Zahlen 215.000.

Und von jenen 215.000 deutsprachigen Südtirolern waren damals die horrende Zahl von 30.000 Personen Kollaborateure/Spitzel/Verräter; 14%….auf die Bevölkerung von 18 bis 60 gerechnet….ein Fünftel….ein jeder fünfte Südtiroler….mittlerweile aus der offiziellen Geschichtsschreibung hinausgedrängt (wer es nicht glauben möchte, sollte die Literatur über jene Zeit eingehend studieren und die erschreckende Wahrheit damit herausfinden), war es damals in der Realität der Menschen/der Provinz tatsächlich solchermaßen.

Man lebte in einer faschistischen Militärdiktatur; war vollkommen entrechtet als deutsche Minderheit (so eine alte Geschichte dann, wie die „Stasi“partei-Volksvertreter diesbezüglich zu sagen pflegen), wurde geknechtet und all jene welche eine Gefahr darstellten für den „ethnischen Frieden“ wurden verbannt, ausgewiesen (damals wurden viele Personen nach Österreich ausgewiesen) oder langsam, in provinziell bis heute erprobter Art und Weise (so wie eine Angela Nicoletti) zu Tode gebracht.

Man hatte also eine ähnlich der ehemaligen DDR aufgebaute Gesellschaft damals und diesbezüglich gilt es noch ein weiteres sehr wichtiges Merkmal festzuhalten.

Wenn man an Spitzel/Verräter/Kollaborateure denkt oder sich jene vorstellt, dann denkt man normalerweise an windige Gestalten; Underdogs, isolierte Einzelpersonen und jenes Denken, ist so wie im provinziellen Denken ja sehr viel falsch ist/war/läuft; falsch.

Jene Spitzel/Kollaborateure/Verräter jener Zeit waren vor allem Personen in Südtirol, welche etwas zu verlieren hatten (bzw. erpressbar waren); an Besitz/Macht/Einfluß/Netzwerken/Flittchen/usw.; es waren also dann vor allem Personen der sogenannten besitzenden Klasse….die wenigen Hoteliere; die HandwerkbetriebeBesitzer; die höhergestellten Bürgerlichen den ProvinzStädten, die wenigen Industriellen, die Großbauern und nicht etwa die einfachen Menschen der Dörfer/der Städte; denn jene, welche sich als Allererste mit den Italienern arrangierten; sozusagen die damalige wirtschaftliche/politische SVP.

Natürlich, in deren Schlepptau, die üblichen Verdächtigen; die Apparatschniks/Profiteure; all diese niedrigen Charaktere….um das Boot der Niedertracht dann auch voll zu machen.

Und jene Kollaborateure damals hießen Huber; Duregger, Schönhuber, Tschurtschenthaler, Bertagnolli, Griessmair, Jobstraibizer, Valentin, Marinoni, Schwammberger, Ausserhofer, Widman….damals wie heute….und mit ihrem Verrat, ihrer Kollaboration, ob mit den Faschisten wie mit den Nazis, mit dem Geld, welches diese für ihre Dienste erhalten hatten, bauten diese sich ihre bürgerlichen Existenzen auf; gleich den Meraner Bürgerlichen, welche ihre bürgerliche Existenzen z.T. dem Raub von jüdischen Eigentum verdanken (und diesbezüglich möchte ich schon festhalten; warum gibt es gegen diese Meraner Bürgerlichen/die Provinz Bozen keine Restitutionsklagen von jüdischen Vorbesitzern; schlimmer als mit der ehemaligen Unterrichtsministern Elisabeth Gehrer in Österreich kann es ja niergendwo auf dieser Welt diesbezüglich werden oder hat man das provinziell sauber gelöst….oder ist es den Juden zu unangenehm mit solcherlei Tölpeln sich auseinanderzusetzen?).

Und wie diese provinziellen Ungestalten fleißig Ihrereins verrieten; am Tode eine Angela Nikoletti fleißig verdienten; bauten diese des vergangenen Jahrhundert ihre Existenzen auf….schickten ihre Kinder den Universitäten den 50/60/70-er Jahre und was studierten jene Kinder….ja was werden deren Kinder denn studiert haben (auch um sich natürlich als Allererstes vom Volk abzusondern)….in den meisten Fällen dann wohl Medizin….bei jenen Professoren, frisch aus den Versuchslabor der allerschlimmsten KZ´s, direkt in die Kanzel der wichtigsten westdeutschen/österreichischen Universitäten befördert; und fertig studiert, dann als ProvinzNaziÄrzte hier „tätig“ zu werden.

Aber diese wurden nicht ausschließlich Mängele´s würdige Nachfolger, denn wurden auch Kaufleute/Superreiche und bestimmten damals wie heute die Geschicke der Provinz.

Und was machten dann die Söhne der Söhne jener damaligen Verräter/Kollaborateure/Spitzel?

Deren Kinder sind heute immer noch an der Macht; die Gnade der prov. Geburt sozusagen; sind Diskothekenbetreiber; Ärzte, Architekten, Kaufleute, Bürgermeister, Chefitäten in Wirtschaft und Politik; bestimmen groß und bedeutend und gänzlich im Sinne ihrer Urgroßväter machen diese ihre besten Geschäfte nach wie vor; immerzu auf Kosten des Volkes, mit den Faschisten; ein Mario Scelba (mit dem ich mich noch eingehender beschäftigen werde) hatte nach dem Krieg mit ungebrochener Kontinuität des italienischen Faschismus gesorgt; wie der Verhältnisse der Provinz….seit 1215 mehr oder weniger unverändert…..

Und was machten dann die Söhne der Söhne jener damaligen Verräter/Kollaborateure/Spitzel?

Jene umhegen/schmeicheln/bezahlen/spendieren den Söhnen der Söhnen jener Faschisten (welche immerzu, von Generation zu Generation Faschisten geblieben waren und sin), welche ihre Urgroßväter ihre „bürgerliche“ Existenz verdanken, den Urlaub….so bleibt alles beim Gleichen….italienische Faschisten und Faschistenkriecher damals und italienische Faschisten und Faschistenkriecher heute….Fortschritt, wie man diesen in Provinz versteht….

Und so schließt sich der Kreis….die Huber, Duregger, Schönhuber, Tschurtschenthaler, Bertagnolli, Jobstraibizer, Valentin, Schwammberger, Ausserhofer, Marinoni, Widman und all ihre unzähligen Lakaien in Direktionen/Amtstuben/WirtschaftsVorstandsEtagen; von den Banken über die Industrie, immerzu die gleichen „Patrioten“ auf den Chefsesseln; um ihre hinterwäldlerische, extremistische Positionen durchzudrücken; wie immer faschistenfreundlich und menschenfeindlich und alle welche natürlich wie damals hinter ihnen stehen….alle Kriecher, Schleimer und Flittchen…..nicht jeder Fünfte….denn jeder Dritte….mittlerweile hat man ja auch noch ein provinzielles Fernsehprogramm und die vollkomme Debilität als provinzielles Markenzeichen.

Und natürlich gilt festzuhalten; solchereins ist nie ein Schwein, denn nur ihr Herz war und ist ein Schwein!

So und noch ein Zitat von Angela Nikoletti ihr widerlichen FaschistenKriecher inklusive Politiker und Wirtschaftler dieses Landes….als Abschaum dieser Welt der ihr wart, seid und dank mir der ganzen Welt aller Zeiten bleiben werdet:

So schilderte sie eines der vielen Verhöre: „Abend. Verhör. Alles sollte ich gestehen. Wer mich angestellt, wer mich bezahlt, von welchen Familien ich die Kinder unterrichte usw.… Ich gab zur Antwort: Wenn sie so neugierig sind, sollen sie selbst suchen gehen. Mich haben sie ja auch gefunden. Mehr brachten sie nicht heraus. (…) Meine Tanten aus Tramin wollten mir ein Nachtessen bringen. Beide wurden samt dem Essen zur Tür hinausgeworfen, unter Drohungen und Beschimpfungen … Um 11 Uhr nachts führten sie mich in den feuchten Keller. Bis zum Morgengrauen lehnte ich an der nasskalten Wand. Müde, abgeschlagen …

*1
http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Nikoletti

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2 Antworten to “”

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