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Cui Bono (z.ü.) *

Zur Effizienz reduzieren
was kalte Krawatten
auf Gehässigkeit
um Schlampenwohl
im Prinzip
des neoliberalen Kontext
zur Regel vögeln;
denn ausgetrunken
die Schierlingsbecher
von Anbeginn;
damit
wie eh und je
die Elite
moral- und gewissenlos
„Sorgenlos“;
der anderen „Sorgenvoll“
waren und sind.

Aus dem Terminkalender
in ihrer Wichtigkeit
die Updates ihres Status
mit gehetzter Herablassung
downloaden;
um dann
beinahe schon manisch
was als Arroganz
sich ihrer Eitelkeitsrendite
andient,
als Ideal
der Öffentlichkeit
mittels Käuflichkeit
aufzuzwingen;
damit
auch alles wie bisher
und nichts für gut,
denn Business as usual
Made in Bullshit.

Wall-Street-Junkies
auf Junk-Food
mit ihren
„Sex and the City“
RetortenSchlampen
auf Entziehungskur
vom Schönheitschirurgen;
damit man
standesgemäß
sich zelebriert,
was Sir und Madame;
le patron,
einer
an Geist und Seele
armen
und an Plastik, Schund
der Überfluß.

Der Nutzen
aus dem Leid der Anderen
zur erhöhten Produktion
von Verschleiss
an menschlichen Ressourcen,
um das Konsumverhalten
der Masse
in Emotion und Gedanke
dem Leitbild der Neoliberalen
anzupassen;
damit ein jeder
und vor allem eine jede
im Sonnenstrahl
aus Neid und Gier
über den Nächsten
in Regenbogenfarben
sich erheben kann.

Es gibt keine Täter,
nur Synonme
in Form von Nutznießer,
Profiteure und Spekulanten,
denn umnachtet
ist der Verdacht,
das das Gute im System
in Form von Geld,
die größten Verbrechen,
welcher keiner Verbrechen nennt
generiert,
aber das kleinere Übel
in all seinen Symptomen
sekündlich stranguliert
werden muss,
damit auch alle wissen,
oben ist oben
und der Rest
ist irrelevant.

Unter ferner liefen
findet das große Verbrechen
somit statt
dessen Nutzen, Zweck
und Wert
sich nur der Elite
erschließt;
aber alle beugen sich
obrigkeitsgehorsam
vor dem neoliberalen Wahn,
damit der Wirtschaftsmotor brummt
angetrieben von Ausbeutung, Zerstörung,
Schlampen und Hurensöhnen
und in der ersten Kurve
rettet die menschliche Natur
die allergrößten Bestien,
während das Gute verendet.

*
Wie widerlich nicht nur die italienische Innenpolitik ist, konnte man in den vergangenen Tagen feststellen; als in den italienischen Medien sich Politiker/Wirtschaftler zu Wort meldeten und damit prahlten wie viele und wie schöne Frauen diese im Laufe ihrer Karriere doch beunglücken konnten und ein Artikel diesbezüglich (http://www.corriere.it/politica/10_agosto_17/cazzullo_amori_veleni_c05a89ee-a9cd-11df-8b1f-00144f02aabe.shtml)….wo Zuhältertypen wie Luciano Gaucci (wirtschaftlich) oder Vittorio Sgarbi (politisch) Auskunft gaben wie diese junge Frauen entdeckt hatten und alles in allem ging es dabei darum wer wen welche junge Frau zugeführt hatte….also einen Kreislauf von jungen Schönheiten, von welchen es einige auch mittlerweile dank ihrer „Qualifikationen“ zu Minsterposten gebracht haben…

Aber ich möchte und kann mich aus Gründen der psychischen/geistigen Hygiene nicht andauernd mit solchen Geschichten befassen; welche sich übrigens in gleicher Art und Weise in einer Vielzahl anderer europäischer Länder, wie dem sauberen Österreich oder dem noch sauberen Deutschland auch abspielen….und es erscheint dabei ja der Fall zu sein, das politisch und wirtschaftlich auf jenen Ebenen vor allem zu zählen scheint, wie viele Frauen man verunglückt hat….dies zählt offenbar nicht nur in Italien mehr als jede politische/wirtschaftliche Leistung….Neoliberalismus pur nunmal….

Und deshalb möchte ich mich heute auch einem anderen Thema widmen, nicht den mafiösen Strukuren in der Provinz, welche jeden halbwegs bei Sinnen sich befindlichen Menschen vor den Kopf stoßen muss….wo die allergrößten Schweine…..man weiß ja was diese treiben….und um jene Gossip-Geschichten des größten Zuhälter, des größten Frauenverbraucher (wobei ja all diese Frauen auch nicht das geringste Problem damit zu haben scheinen….immerhin springt dabei ja nicht nur ein Haus in Monte Carlo heraus, denn gleich eine lebenslange Rente, von welcher ganze Fabriksbelegschaften nur träumen)….und ich möchte dazu nur auf das Posting vom 26. Mai 2010 verweisen; beziehungsweise meiner persönlichen Geschichte und was die provinziellen/italienischen Geschäfsmänner aufgeführt hatten….Komplimente dazu….solche widerlichen Dreckskerle zu sein….ein Haufen Schexxx….Zuhälter nunmal….auf welche die italienischen/provinziellen Mütter besonders stolz sein können….

Und dazu fällt mir eigentlich angesichts dieser nicht nur provinziellen/italienischen Männer, denn der Geschäftsmänner überhaupt nur noch ein….wenn die Mütter albanischer Kinder, welche in absoluter Armut aufwachsen, erwachsen werden, dann sagen denen ihre Mütter immerzu nur, das sie alles werden können….Mörder, Diebe oder wenn alle Bildungswege und Universitätskarrieren versagen….auch Geschäftsmänner….also sie können alles werden….außer Zuhälter….also genau jenes, was all diese italienischen/provinziellen/weltweiten Geschäftsmänner geradezu als herausragenden Code ihres Standes verstehen….also sind all diese so erfolgreichen Geschäftsmänner unter jedem albanischen Dieb anzusiedeln, welche wenigsten eine Mutter mit ein wenig Ehre hatten und nicht nur zu einem Haufen Scheixxx geformt wurden….

Aber was ich schreiben wollte….heute ein anderes Thema….nicht über diese verrückten, irren und kranken Geschäfsmänner….die Italiener….die Provinzler….denn diesem neoliberalen Effizienzwahn, welcher in den vergangenen 10 Jahren alles und alle erfasst hat….z.B. muss heutzutage jedes Theater, jedes Hotel, jede Einrichtung effizient, erfolreich, kapitalistisch ertragreich arbeiten….Erfolg haben, Rendite abwerfen…und wird damit nicht die gesamte Kultur, vom Büchermarkt gänzlich zu schweigen, der Seele beraubt, wird in den Theater nur nicht noch jenes aufgeführt, welches den Massengeschmack trifft und für die Elite Bayreuth oder Salzburg mit solchen neoliberalen Witzfiguren wie Luc Bondy, welcher irgendwo zwischen New York und Tokio seine menschliche Hülle abgeworfen hat, um im Luxusüberdruss seine Arroganz zur einzigen alleinigen und wahren Kunst zu verklären….es geht mir also darum im Gedicht aufzuzeigen wie dieser Effizienzwahn, dieser Renditenwahn, dieser Code der Upper-Class die eigentliche Kunst, das Schöne, etwa bei den Hotels, welche heutzutage nur noch kalte Strukuren sind, denen jedliches Leben fehlt….das Wahrhaftige, das Magische, das Seltsame geht in diesem neoliberalen Diskurs vollkommen verloren, was zählt ist nur noch der Ertrag und nicht etwa eine neuartige Form von Kunst….oder die eigentliche Kunst….das einzige was zählt ist der Mehrwert….alles wird auf die Shoppingmeile, welche es ja mittlerweile in jedem Dorf gibt reduziert….wird auf shoppen, shoppen, shoppen reduziert….auf Konsum….auf Luxus….und wer nicht mitspielt, nicht den Code hält….der ist zweifelsohne verrückt oder gar krank….aber wir krank und verrückt dieser neoliberale Wahn ist….wie unglaublich verrückt und krank gar….all dieser neoliberale Bullshit ohne Seele und Geist….

Und nur zwei Worte noch dazu….zu all diesen Bullshit….FUCK OFF….

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