Sempre contro il fascimo!

….
nicht autoritär,
wie akademisch bereits verklärt;
denn totalitär;
….

Im akademischen Lehrbetrieb (z.B. in Österreich) wird mit genauer Präzision den Studenten gelehrt, dass es sich beim italienischen Faschismus unter Benito Mussolini nicht um einen totalitären Staat, denn um einen autoritären Staat gehandelt hatte.
Einer italienischen Diktatur, welche undemokratisch (mittels des Marsch auf Rom) installiert wurde und sich selbst, als diese solchermaßen vom liberalen Giovanni Amendola bezeichnet wurde („un sistema totalitario“) sich dieser Bezeichnung rühmte und versuchte diese mit positiven Assoziationen zu besetzen.
Ein Giovanni Amendola, welcher diesen Totalitarismus italienischer Ausprägung nicht autoritär, denn totalitär am eigenen Körper erfahren musste; indem dieser von einigen italienischen Faschisten stundenlang auf das schwerste mißhandelt und gefoltert wurde….einer Folter und Mißhandlung an deren Folgen er am 07.April 1926 verstarb.
(Die Täter, darunter der faschistische Abgeordnete Carlo Scorza, wurden für diese Tat nicht zur Rechenschaft gezogen.)

Es wird also gelehrt, dass es sich bei Mussolini Führerstaat, im Unterschied zu Stalins Sowjetunion und zu Hitlers Deutschland um keinen totalitären Staat handelt, denn um einen autoritären Staat.
Das gleiche lässt sich über Salazar´s Diktatur in Portugal; Franco´s Diktatur in Spanien; über den realen Sozialismus in Osteuropa, etwa Ulbricht/Honecker Regime in der DDR; der Militärdiktatur in Griechenland; den südamerikanischen Militärdiktaturen sagen….

Alles halb so schlimm…..

Es ist die Kategorisierung dieser Staaten im akademischen Lehrbetrieb nicht nur eine Geschichtsverfälschung; denn entspricht dem reaktionären und konservativen Weltbild wohl jener Lehrenden am Besten; welche zwischen hübschen Studenteninnen und dem andauernd „Honig um den Mund geschmiert“ zu bekommen; sich auch noch daran machen; die Verbrechen; die ungezählten Verbrechen gegen Mensch und Menschlichkeit zu verharmlosen; ja das Geschichtsbild Europas dahingehend umzuschreiben; dass der Faschismus doch gar nicht so schlecht war….etwas autoritär zwar; aber alles im Rahmen des dem bürgerlichen, dem reichen Establishment doch noch genehmen….unappetitlich zwar all diese Toten (z.B. die politischen Gegner); diese brutalen Einschüchterungskampagnen der Faschisten gegenüber ihren Feinde; aber alles in allem….der Staat funktionierte….die Interessensgruppen (Adel, Reiche; ….) konnten ihre Agenda durchdrücken….die Bildungselite in ihrem Elfenbeinturm konnte weiterhin ihrer Haarspalterei, ihrem Rosinenpicken nachgehen….und das Volk hatte ja diesen tollen Krieg dann, wo man dann auch noch jung und als Held sterben konnte….alles wunderbar also….alles halb so schlimm….

Diese Verharmlosung totalitärer Herrschaftsmodelle, nicht als radikal Böses, denn als ein kleines Übel in der Geschichte der Menschheit muss hiermit entgegengetreten werden; denn hiermit wird die Geschichte von diesen reaktionären Universitätsdozenten, verfälscht und zwar gänzlich im Sinne des herrschenden Establishment, nicht nur in der Provinz.

Sollen doch diese reaktionären Geschichtsverfälscher, welche eine breite Schicht, der demographisch mikroskopisch kleinen reichen Schicht, hinter sich wissen; Kreise aus dem Militär, der Polizei; der Politik und der Wirtschaft; sollen doch diese ihre plastischen Geschichtsvorstellungen nicht wissbegierigen, leicht manipulierbaren; mehr mit Dolce & Gabbana und Formel 1 Rennen beschäftigten Studenten und wohl vor allem liderlichen Studentinnen, eintrichtern; denn sollte doch einer dieser feigen Universitätsdozenten in ihrer sorgenfreien, angenehmen Welt, in welcher die Realität wohl zeitlebens nie einbricht; sollen sie dies doch einem der ehemaligen politischen Gefangenen in Portugal/Spanien/Italien/Griechenland/Südamerika/DDR, Polen, Rumänien; Bulgarien,…. in das Gesicht sagen; dass alles halb so schlimm war….etwas autoritär, aber niemals totalitär….(ich weiß dieser Vergleich ist naiv….aber niemals so naiv, wie jene die diesen Vergleich für naiv halten werden; denn diese sind die eigentlichen naiven Dummen und nicht dieser Vergleich).

Dieses Anhängen an die Theorie der Unterwerfung, dass also der Mensch sich dem politischen System beugen muss, dem totalitären, also dem totalen Staat; entspricht wohl eher dem Weltbild jener Universitätsprofessoren, als der Realität; in welcher 100.000-ende von französischen, englischen, amerikanischen, …..Soldaten ihr Leben riskiert und einem edlen Anliegen hingegeben hatten, um die Welt von dieser, als einer der übelsten Tyranneien, überhaupt zu bezeichnenden Tyranneien; nämlich jener des totalitären Faschismus, zu befreien…..nicht damit diese reaktionären Universitätsprofessoren 60 Jahre später darüber zu theorisieren beginnen; dass es sich ja nicht um totalitäre Staaten gehandelt hatte, denn nur um autoritäre Staaten.

Und es ist schon klar, dass diese Universitätsprofessoren; gleich wie die provinziellen Faschistenknechte und Teilen des bürgerlichen Lager kein Problem mit dem Faschismus gehabt hatten oder jemals haben würden; denn ihnen; in ihren Villen; in ihren Fabriken, in ihren Kathedralen des Hasses; in ihrem Lehrstuhl des wissenden Ungewissen; von oben herab; können sie ja fein und frei beurteilen….in ihrem sorgenfreien Leben, von Schlampenzuneigung und dekadentem Luxuslotter umgeben; haben diese Personen ja seit jeher ein Leichtes gehabt; die Geschichte zu verfälschen; welche draußen auf der Straße; ja in der Realität stattfindet; den Gegner des Faschismus Extremismus zu unterstellen; wo doch die einzigen Extremisten genau jene eben sind, welche wie diese Universitätsprofessoren; wie diese provinziellen Faschistenknechte (Provinzregierungschef; Abgeordnete, Senatorin, Bürgermeister, Tourismusvisionäre); wie Teile des bürgerlichen Lager, genau jenen Faschismus zu relativieren versuchen; diesen in ein sanfteres Licht zu stellen; zu beschwichtigen, zu verharmlosen; zu verniedlichen, ja den Gegner lächerlich zu machen….genau jene, welche in ihrem satten, trägen Dasein von oben herab beurteilen und entscheiden; welche niemals auch nur die geringste materielle/seelische/geistige/körperliche Not, wohl seit Jahrzehnten kennen; denn wie die großen Herren und Damen von Welt zu entscheiden….zumindest sich so sehen und gleichzeitig in ihrer kleinkarierten, dummen Art und Weise genau jenem Extremismus, welcher gerade en vogue ist; etwa die Verharmlosung der nationalsozialistischen/der faschistischen Verbrechen; sich anzudienen.

Es ist dies eine Tendenz, exemplarisch von diesen Universitätsprofessoren und den provinziellen Faschistenknechten vorgelebt, welche die Gefahr in sich birgt, dass nicht nur in Italien, denn europaweit, Faschisten wieder salonfähig werden; diese sich in die politische Entscheidungsprozesse einbringen können; dass am Ende und sollen es die Hysterischen hysterisch nennen; wieder der Faschismus noch einmal seine schreckliche Fratze erheben wird.

Ich persönlich halte diese Haarspalterei zwischen autoritärem und totalitärem Staat nicht nur für Augenwischerei; für eine interdisziplinäre Verharmlosung; denn auch tpyisch, nicht nur für diese Universitätsprofessoren, denn vor allem für diese provinziellen Faschistenknechte, welche kurzfristig nicht denken; denn nur handeln (zum Denken braucht man ja so etwas wie einen Verstand, ein Gewissen, eine Meinung; ja man braucht dazu auch Instinkte….nicht nur deren niedrige)….sich dieser italienischen Faschistenbrut anbiedern….vor diesen kriechen und schleimen und das Ansehen des gesamten Landes in den Dreck ziehen….dieser widerliche Appeasemt gegenüber diesen Relikten vergangener Zeiten, welche in einer Art Restauration, mittels ihrer, der sie im Moment darüber verfügenden Macht (was für ein widerlicher Politikertyp….Alemanno, …., Ciarrpico (ehemaliger Präsident der von den provinziellen Faschistenknechten so heiß geliebten Fußballclubs), …., …., was für ein widerlicher faschistischer Politikertyp, welcher jedlicher Demokratie, jedem augeklärten, modernen Staatswesen widerspricht….und natürlich die provinziellen Faschistenknechte….jenseits von Demokratie und Aufklärung….)

Es ist die Aufgabe von Universitäten den Studenten Wissen zu vermitteln; nicht Meinungen, Weltbilder, nicht reaktionäres Gedankengut, welches sich dann auch noch als Geschichtsverfälschung darstellt, denn diesen ein offenes Bild der Geschichte darzulegen; welches sich an den bewiesenen Tatsachen orientiert und nicht an der persönliche Meinung des Lehrenden, welche im Schlampenstudentinnenwohl sich räkelnd, in ihrem Elfenbeinturm der Weltferne, wohl weniger Ahnung von der Realität, von der gelebten Realität, von den täglichen Kämpfen um Würde; um Zukunft, um Leben hat; als ein jeder Straßenjunge in den Straßen von Rio de Janeiro oder Sáo Paolo…..

Mir erscheint immer mehr, das das Wort Bullshit für die provinziellen Faschistenknechte erfunden wurde; diesen tölpelhaften Stümpern; gewissenlos Seite an Seite mit diesen italienischen pagliacci und poveracci (und es ist schon traurig als baccani geboren zu werden und also solche zu sterben), riesenschwänzebewaffnet, welche in ihrer unglaublichen Dummheit auch noch vor dem Faschismus herumkriechen müssen und als letzter Einwand des heutigen Posting….

….

Wäre es nicht an der Zeit, dass man in irgendeiner Stadt der Provinz ein Denkmal in Erinnerung an den Mörder und Faschisten Carlo Scorza errichtet und dann feierlich einweiht….

Dies wäre doch längst überfällig….oder etwa nicht….

Bei der Einweihung dann ein sichtlich bewegter Provinzregierungschef, die Senatorin, der Abgeordnete, all diese so erfolgreichen italienischen Politiker und Wirtschaftler und natürlich mit Landesmitteln….höchst gefördert….schließlich handelt es sich dabei um etwas Unmenschliches….und nicht um etwas so Verachtenswertes wie Menschlichkeit….

Und dann weiht man dieses Denkmal ein….Künstler/innen der Provinz, mit Förderungen und Stipendien überschüttet, welche daran mitgearbeitet haben…..und im Hintergrund 15 Schwarzhemden und 6 Geschäftsmänner mit dem Faschistengruß….und die Provinzbewohner….die Stadtbewohner, welche mit hängenden Kopf an diesen vorbeimaschieren müssen….der Provinzregierung….aber vor allem an diesen 15 Schwarzhemden und 6 Geschäftsmännern….und der Provinzregierungschef, welcher unter dem Jubel dieser Mischung aus Schwein und Huhn, welche sich provinzielle/italienische Geschäfts“männer“ nennen (Männer sollte man diese wirklich nicht mehr nennen) verkündet, dass durch die Errichtung dieses Denkmal, diesem Mörder nicht nur an Amendola, denn der Demokratie und der Freiheit; dieses Denkmal zu Ehren von Carlo Scorza…..dass man nunmehr 4,2 neue Geschäftsabschlüsse mit der italienischen Faschistenbrut hätte….34,3 Arbeitsplätze garantiert….das Ansehen der Provinzregierung auf einen neuen Allzeithoch bei den italienischen Faschisten und dies alles nur für die Provinz….wie der seltsame Mann an der Seite, als Journalist für die provinzielle Zeitung verkleidet (und doch unübersehbar als schleimender Kriecher zu erkennen), eifrig notiert:

Endlich wieder Faschismus….endlich wieder Provinz….

Lang leben die Tyrannen!

Und ich sage diesen provinziellen, in ihrem dekadenten Luxuswahn gefangenen, Faschistenknechten nur eines:
Eine Schande seids für Land und nichts anderes!

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