….bezueglich „Sempre contro il fascismo“ 2010….

Ich habe im vergangenen Jahr 40+x Postings, unter dem Titel „Sempre contro il fascismo“ versammelt, zwischen Mai 2009 und Juli 2009 geschrieben.
Diese Postings richteten sich gegen das kriecherische Appeasement der provinziellen Verantwortlichen gegenueber den italienischen Faschisten; der provinziellen Logik, das Geld/Profit/Rendite einen hoeheren Wert darstellen, als die kulturelle Identitaet; als das Geschichtsbewusstsein, als universelle menschliche Werte, welche von den Verantwortlichen, welche ihren Vaetern reich an Schande gereichen, mit den Fuessen getreten wurde und wird.

In diesem Jahr kehren die roemischen Faschisten in meine Heimatstadt im Juli 2010 wieder ein und das ich dieses Handeln und Tun der provinziellen Nazi-Krauts nicht fuer eine gute Idee halte, sei einmal dahingestellt; denn um was es mir momentan geht, ist meine Unentschlossenheit, ob ich wie im vergangenen Jahr 40+x Postings „Sempre contro il fascismo“ schreiben werde.
Es sprechen Argumente dafuer und auch einige dagegen.
Dagegen z.B. die Tatsache, dass ich mich mit Sinnvollerem, Lebensfroherem und Nachhaltigerem beschaeftigen und dann darueber schreiben sollte; mein Hauptaugenmerk hinweg von diesen provinziellen Nazi-Krauts, hin zu meinen eigentlichen Anliegen….welche aber auch den Antifaschismus beinhaltet.

Die Tatsache mich in solch einen provinziellen Kleinkrieg von Kleingeistern, Apparatschniks, Kriechern und Schleimern hineinzuziehen, liegt zweifelsohne unter meiner Wuerde und meiner Intelligenz.
Eine Intelligenz und Wuerde welche all diese provinziellen Nazi-Krauts niemals besitzen werden; denn als extremistische Kraefte in der Provinz dafuer Sorge tragen, das Intoleranz, Rassismus, Faschismus, Gewalt und Menschenhass, kongenial durch das provinzielle Establishment repraesentiert, sich in allen Belangen provinziell durchsetzt; denn somit ist nicht nur die Rendite/der Profit/der Gewinn am groessten, denn auch das Ansehen des Landes, welches auf einen neuen historischen Tiefstand entgegensteuert.

Was fuer eine erneutes Schreiben der Postings „Sempre contro il fascismo“ spricht, ist sicherlich die Tatsache, das die Provinzverantwortlichen wissentlich und beinahe als Beihilfe zu Mord zu bewerten (mit freundlicher Unterstuetzung durch die Provinzbehoerden), meinen Tod und den Tod mir Nahestender, aufgrund des zu erwartenden wirtschaftlichen Gewinn, in Kauf nehmen.
Damit begeben sich diese provinziellen Verantwortlichen in eine Gesellschaft von Faschisten, Nazisten und Stalinisten, welche in ihrer Zeit immerzu in ihrer Willkuer, in ihrer Totalitaritaet, in ihrem menschlich Niedrigsten triumphierten; aber letzten Endes doch vor dem Urteil der Geschichte als jenes beurteilt wurden, welches diese waren….Menschenschlaechter, Massenmoerder; Schleimer, Kriecher, Apparatschniks….kurz gesagt….ein widerlicher, boeser Menschenschlag.

Bevor ich mich entscheide, moechte ich noch einmal zum Ausgangspunkt zurueckkehren, um zu erklaeren, um was es bei den Postings „Sempre contro il fascismo“ eigentlich geht.
Beginne ich dies mit einer Frage:
Was hat mir persoenlich diese roemische, faschistische Fussballmannschaft angetan?
Ich moechte diese Frage mit einer Gegenfrage beantworten:
Was habe ich im Jahr 2006 nicht nur Teilen der roemischen Sicherheitsbehoerden angetan?
Habe ich etwas geschrieben, etwas gesagt, etwas getan, etwas unternommen?
Irgendetwas?
Die Antwort auf beide Fragen ist ein Nichts, ein Gar Nichts; nur dass ich dieses Nichts nur knapp (den Sommer 2006) ueberlebt habe; nicht da ich kriminelle oder wie auch immer geartete Handlungen gesetzt habe, denn nur durch dieses Nichts.
In jener Zeit erschienen mir nicht nur diese Staatsbeamten; diese Politiker und Militaers allen voran in Rom, wie die Schergen Caligulas.
Wie zu Zeiten Caligulas erschien mir dieses willkuerliche Verhalten der Behoerden; Finger nach oben, er darf leben; Finger nach unten; er muss sterben; solchermassen manifestierte sich mir das Verhalten nicht nur von Teilen der Behoerdenapparate; welche mir zu jener Zeit nachstellten und geradezu eine diebische Freude daran hatten, wie fertig sie mich gemacht hatten (als ob dass angesichts jener anderen Frau ueberhaupt noch notwendig gewesen waere?).

Wie Caligulas Schergen (unter einer damaligen Links-Regierung mit Romano Prodi als Ministerpraesidenten) erschienen mir diese roemischen Behoerdenapparate; welche von anderen Teilen der Behoerdenapparate nur mehr eingebremst werden mussten; immerzu eingebremst werden mussten; denn grundlos einen umzubringen; nur da er unsympatisch ist; nur da er kein Faschist ist; …., …., ist dann am Beginn des 21. Jahrhundert eine etwas doch zu duenne Suppe, um einen gleich darin zu ertraenken.

Es geht also nicht um den Fussball (die Angriffe auf diese Sportart sind nur eine Reaktion auf Angriffe des Poebels auf meine Person); es geht nicht um die roemischen Fussballfans (die ich mehr respektiere, als etwa einen italienischen Minister, einen italienischen General oder einen italienischen Wirtschaftsboss), es geht nicht um die roemische Fussballmannschaft; denn es geht darum diesen italienischen Faschisten, welche vor allem in diesen roemischen Behoerdenapparaten zu finden sind (mit gleichzeitigem anderen Anteil in diesem, welche dem genauen Gegenteil zuarbeiten), dass die Menschheit, das in der Provinz (einmal von den Verantwortlichen, welche sich auch dementsprechend auffuehren), mann und frau sich nicht mehr in der Zeit Caligulas befindet; dass nicht willkuerlich entschieden; grundlos getoetet und gemordet werden mehr kann; denn das in der Zwischenzeit bestimmte zivilisatorische Errungenschaften zumindest in Westeuropa (Deutschland, Frankreich, Italien, England) erkaempft wurden; rechtsstaatliche Standarts, welche ein solches Verhalten ausserhalb des Denkbaren, des Machbaren, des Zu Tuenden, legt.

Mir ist schon klar, dass dies die Provinzverantwortlichen nicht verstehen werden; deren Denken kreist von Gartenzaun zu Gartenzaun; von restloser Verbloedtheit bis hin zu diesem widerlichen Menschentypus, welche sich in der Stasivolkspartei kongenial profilieren koennen; dass dies die Italiener schwerlich verstehen koennen; einem Land, in welchem der Minister fuer wirtschaftliche Entwicklung (Handel und Industrie) zuruecktretet (nicht wegen „Nichts“, denn wegen Korruption, deren boesartigen Wurzeln bis zu einem Immobilienmarkler in der Provinz gereichen) und tagelang der Name eines Showgirls als Nachfolgerin jenes Minister von den Medien gehandelt wird; Qualifikation….ein laengerer Bildungsaufenthalt in einer sardinischen Villa….befragt nach ihrer Qualifikation von den Medien…..ihre Antwort….“Sie kennt sich in Handel und Industrie aus“…..diese Aussage als einzige Qualifikation….und sicherlich hat sie ein glaenzendes Universitaetsdiplom mit Auszeichnung (gleich einer Kristina Schroeder, Erziehungsministerin in Deutschland, die bei ihrer eigenen Dissertation wohl als einzige Arbeitsleistung ihre Unterschrift darunter gesetzt hat….was fuer eine beschissene Welt doch)….also die Italiener werden so jemanden wie mich wohl schwerlich verstehen….aber ich verzichte jetzt einmal, mittels einer Beleidigungsorgie ueber die provinziellen Nazi-Krauts herzufallen; dies wuerde in deren dumpfen Selbstverstaendniss nichts aendern und diese wuerden ihre an Naivitaet und Einfalt kaum zu ueberbietende Meinung wohl erst aendern, wenn einige Menschen tot sind; einem Niveau dieser Verantwortlichen, einem Denken und Handeln, welchen jeder rational begabte, jeder aufgeklaerte Mensch nur mit Verachtung begegnen wuerde; denn im Gegensatz zu diesen provinziellen Nazi-Krauts ist mir individuelles Leid nicht egal; jenes des naechsten, des anderen; denn in deren abgekalteten, dummen, abgestumpften Art und Weise, muss immer die schlechteste aller Moeglichkeiten, die nepotistische, vor den Neofaschisten kriechende Variante sich durchsetzen….ein widerlicher, boeser Menschenschlag, von den Hurensoehnen und Schlampen hochgeliebt, welcher zum Teil in der Provinz das Zepter schwingt.

Aber ich moechte diese Beleidigungsorgie sogleich unterbrechen, um im Folgenden mit einem kurzen Rueckblick auf das 20.Jht. das extreme, hinterwaeldlerische und dumme im Handeln und Denken der Provinzverantwortlichen herauszustreichen versuchen…..

Nach dem 2. Weltkrieg wurden in einigen westeuropaeischen Staaten (England, Frankreich, Deutschland,….) Vorkehrungen getroffen, damit die beiden politischen Extreme namens Faschismus und Kommunismus sich in diesen Laendern nicht ausbreiten wuerden bzw. nicht wieder die Oberhand gewinnen wuerden, an allererster Stelle der Wohlfahrtsstaat zu benennen, der Sozialstaat europaeischer Praegung, denn egal wie man es auch sieht (z.B. aus us-amerikanischer Sicht, welche die beiden Weltkriege sicherlich als Gewinn ansehen….wirtschaftlich, militaerisch, politisch) fuer die europaeischen Staaten waren die beiden Weltkriege eine Urkatastrophe; selbst fuer die Gewinner (z.B. England….Verlust des Empire….ein 10 Jahre andauernder Staatsbankrott) und zur Verhinderung der Wiederholung dieser Katastrophe, zur Eindaemmung dieser von den provinziellen Verantwortlichen so heissgeliebten Faschismus und des Kommunismus, wurde zum Wohlfahrtsstaat, zum Sozialstaat ein aus drei Prinzipien bestehendes Konzept entwickelt, welche diese politischen Extremen in ein Randdasein bannen sollte und die Menschen vor Krieg beschuetzen sollte:
Diese drei Prinzipien lauteten:

Demokratie

Frieden

Marktwirtschaft

Auch wenn noch kein Provinzverantwortlicher davon gehoert hat, diese drei Prinzipien als Phrasen abtut, so sind diese drei Prinzipien doch das ABC der westlichen, aufgeklaerten Zivilisation (welcher sich die Provinz aufgrund ihres Verhalten gegenueber den Faschisten anscheinend nicht dazurechnet).

Nebenbei muss angemerkt werden, dass dieser Sozialstaat, dieser Wohlfahrtsstaat nach dem 2.Weltkrieg nicht etwa von den Sozialisten (die immerzu dafuer gekaempft haben) eingefuehrt wurde; denn durchgehend von den Christdemokraten (zum Teil auch in Italien, ein Verdienst der untergegangenen DC (Democrazia Christiana).

Nebenbei muss angemerkt werden, welche Leistung es jener Politiker Westeuropas war, angesichts der Tatsache, dass mit der Ausnahme von Italien (die aber andauernd schwankten und sich mit knapper Not (vor allem Giulio Andreotti zu verdanken, ein grosser Verdienst) vor einem autoritaeren Militaerregime (mit freundlicher Unterstuetzung durch die USA); bzw. einem kommunistischen totalitaerem Regime retteten) der Sueden Europas….Griechenland, Spanien, Portugal faschistische Militaerdiktaturen waren….und sich trotzdem zu solch einem Wohlfahrtsstaat entschlossen und dieser gesellschaftlich, wirtschaftlich, politisch viel besser funktionierte, als es die beste Militaerdikatur jemals auch nur im Entfernsten koennte….

Dieses Prinzip zur Friedensbewahrung; nicht nur des militaerischen, denn auch des sozialen, bewaehrte sich bis in die spaeten 80-er Jahre; als, man glaubt es ja kaum, die Sozialisten (in Italien der unglaublich korrupte Politiker (aber dennoch gute?) Bettino Craxi; in Frankreich der unglaublich korrupte (aber dennoch gute?) Politiker Francois Mitterand, ….) mit einer unglaublichen Korruptionsanfaelligkeit ebenjenes System ins Wanken brachten, welches dann in den 90-er Jahren einstuerzte….

Bevor ich jetzt den neoliberalen Faden verliere, moechte ich zum eigentlichen Aussagepunkt gelangen und mit dem Geschriebenen ausdruecken, das es allgemeiner Konsens der westeuropaeischen Laender ist, genau jene Extremismen, also Faschismus und Kommunismus, von der Macht fernzuhalten, da diese im Gegensatz zu einem Land wie Italien, die Lehren aus der beispiellosen Katastrophe des 20. Jht. gezogen haben und zwei Generationen zurueck noch miterleben konnten, welche unmenschlichen Systeme diese waren.

Wenn nunmehr die Provinzler ihre besten Geschaefte, ihre bedeutendsten Business-Deals mit eben jenen Faschisten abschliessen; diesen in bekanntlich schleimerischer und kriecherischer Art und Weise zukriechen; haben diese nicht nur aus den Lehren der Geschichte nichts gelernt; nichts von KZ´s; Gulag´s; Vernichtungslager; Deportationen; gar nichts gelernt; denn stehen als Beispiele gelebter Intoleranz ueber kurz oder lang selbst am Pranger der Geschichte, welche auch ueber diese Verantwortliche urteilen wird und zwar als jenes was sie sind….kriecherische Faschistenknechte, welche in ihrer hinterwaeldlerischen Verbloedtheit gar nichts wissen was sie tun….antidemokratisch, willkuerlich, autoriaer….

Jetzt habe ich doch noch den neoliberalen Faden verloren; aber ich werde mir bis zum 22. Mai ueberlegen, ob ich die Postings „Sempre contro il fascimo“ weiterschreibe, ich werde einmal darueber nachdenken….aber zum Abschluss noch fuer all diese Menschen, welche mich fuer verrueckt halten….

Nur folgendes dazu….

Als die wenigen Ueberlebenden der deutschen KZ´s nach dem Krieg ueber ihre Erfahrungen ebendort sprechen wollten, wurden sie abgewuergt; als geltungssuechtige Selbstdarsteller dargestellt; man gab ihnen keine Achtung, ignorierte sie, stellte sie sehr oft auf eine Stufe mit den Taetern; verdaechtigte sie der Kollaboration und dies ging nicht nur einige Jahre solchermassen, denn etwa 10 Jahre lang, bis zu jenem Zeitpunkt in diesen, einem der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte, als sie sich Anfang der 60-er Jahre endlich etwas Aufmerksamkeit geschenkt wurde, aber nicht wie diese Ueberlebenden dachten….

Diese Ueberlebenden sprachen von ihren Erfahrungen in den KZ´s und Vernichtungslagern und die Menschen, die allerwenigsten welche ihnen zuhoerten; diese glaubten diesen Ueberlebenden nicht; glaubten diesen kein Wort, hielten diese fuer Luegner, denn unvorstellbar erschien ihnen dies Geschilderte; niemals, niemals sei der Mensch zu solch Schrecklich; zu solch Niedrigem faehig; niemals wuerde der Mensch Fabriken bauen, nur zur Vernichtung von Hundertausenden/Millionen von Menschen.

Aber noch viel wichtiger als dieses „nicht glauben“, war die Tatsache, dass man diese KZ-Ueberlebende nachdem diese zu erzaehlen begonnen hatten; von ihren Erfahrungen; von ihren zerbrochenen Leben; dass man diese dann fuer verrueckt hielt; fuer durchgedreht; dass sie sich dies alles nur einbilden wuerden; dass sie sich dies einfallen haetten lassen….

Somit wurden, wie das auch heutzutage der Fall ist; die Opfer somit, nicht nur Opfer der Konzentrationslager/der Nazis, denn auch noch ein zweites Mal zum Opfer, als diese Jahrzehnte spaeter ihre Geschichten erzaehlten und mehr oder weniger samt und sonders fuer verrueckt erklaert wurden.

Und heute?
Heute wissen die aufgeklaerten Menschen, dass all dies, was diese Ueberlebenden erzaehlten, wahr gewesen ist und wirklich geschehen ist.

Und wer waren heute wie damals die eigentlichen Verrueckten?

Es waren die Menschen in ihrer unglaublichen Naivitaet und Einfalt, fuer die oben oben und unten unten ist; oben ist die Macht, das Geld, die Wahrheit, die Schoehnheit und unten ist das Opfer, das Gewissen, die Moral, die Ethik….es sind heute  solche Menschen wie die Provinzverantwortlichen, welche anstatt Verantwortung vor der Geschichte zu uebernehmen; ihre widerliches, ekelhaftes, dumpfes, dummes Einerlei durchsetzen muessen….ein boesartiger Menschenschlag….

(Nun ja, das Posting ist mir nicht so gut gelungen, hab in der Mitte denn neoliberalen Faden verloren….)

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