….die geistige Armut der Menschen wird nur noch von ihrer Geldgier übertroffen….

(z.ü.)
Ich möchte diesem Posting ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme voranstellen und dem meiner Meinung nach besten ClintEastwood Film: Mystic River.
Eine 19-jährige ist ermordet worden und zwei Cops ermitteln in alle möglichen Richtungen; das nähere Umfeld wird durchleuchtet; Tatverdächtige verhört und im Laufe des Films, welcher viele zwischenmenschliche Themen (etwa der Verrat einer Frau an ihren Mann); viele zwischenmenschliche Probleme (die Beziehung eines Cop´s zu seiner Frau) abhandelt; wird auch der Freund der ermordeten 19-jährigen von den beiden Cops, deren Zynismus kaum größer sein könnte; in seinem Elternhaus einvernommen.
Dabei entspannt sich zwischen den beiden Cops und dem sichtlich von den tragischen Ereignis erschütterten jungen Mann ein Diskurs, in welcher die Cops ihre Routinefragen abspülen, indem sie den Jungen in die Zange nehmen und am Ende jenes Gespräch, fragt einer der Cops den Jungen, ob sich dieser einem Lügendetektortest stellen würde.
Und der Junge, welcher in erbärmlichen sozialen Verhältnissen vegetiert und mit seiner Freundin am Tag danach nach Las Vegas (um zu heiraten) endgültig abhauen wollte, antwortet folgendermaßen, zugleich von der Liebe zu seiner getöteten Freundin sprechend:
„So werde ich nie, nie wieder fühlen. Zweimal passiert das nicht“
Und einer der Cops antwortet:
„Den meisten passiert es nicht mal einmal“

Um was geht es im Leben?
Welchen Sinn entzieht der Einzelne den Schicksalfäden und verliert sich darin?
Ist der Sinn des Lebens als italienischer Gigolo 500 Frauen pro Jahr zu vögeln; als Schlampe ihre Charakterlosigkeit unter Beweis zu stellen oder als alterschwacher Greis eine 20-jährige sein eigen zu nennen, sich im Sexuellen auszutoben oder geht es im Grunde doch um grundsätzlich anderes?

Ich möchte ich mich dieser Fragestellung von 2 Seiten her annähern: zum einem vom Geld und zum anderen von der Liebe.

Es gab in der Provinz in den vergangenen Jahre Fälle, in welchen die Kinder (singular und plural in diversen Fällen) ihren verbliebenen Elternteil, senil, alterschwach, krank, pflegebedürftig, aber vor allem….ein Kostenfaktor….also das deren Kinder (singular/plural) beim Exitus ihrer Eltern nachgeholfen haben; indem sie diese verhungern/vergifteten oder bei „entsprechender Intelligenz“ eines natürlichen Todes sterben ließen (welcher dann nicht so natürlich war).
Es ging dabei nicht nur um „das lästige sich kümmern“, um den Kostenfaktor; denn es ging diesen Personen, so weit ich das mitbekommen habe, vor allem darum, somit schneller an ihren Erbanteil heranzukommen.
Aber genug von der Elternliebe und zur Geschwisterliebe….
Geschwister, die während ihre Schwester/ihr Bruder im Urlaub ist, das Schloss auswechseln; Hausverbote erteilen; sich den Erbteil mit Haut und Haaren erkratzen; juristisch gegeneinander vorgehen (wohl in diesem Fall die gesitteteste Form des Umgang jener Personen); sich privat bekriegen; so wie dies auch in meiner Familie geschehen ist (mit diesen Irren, die für 5 cent wohl auch morden und totschlagen würden, aber gleichzeitig glauben irgendetwas verstanden zu haben).
Und es ist dies nicht die Ausnahme, denn die Regel, das sich bezüglich Erbe die Geschwister einander bekriegen, das man als Feind von irgendeiner dieser Personen, beinahe schon froh sein kann, kein Bruder/keine Schwester jener zu sein.

Es holt also, wie in diesen beiden Fällen geschildert, das Geld nicht das Beste aus den Menschen heraus, denn zweifelsohne das Schlechteste.

Das Geld macht die Menschen gierig und der Neid zerfrisst diese von innen heraus auf.

Aber diese Menschen haben schon verstanden wie die Welt funktioniert; wer Mercedes fährt hat Vorfahrt; wer Geld hat, den grüßen die Behördenvertreter freundlich, wer Geld hat, für den arbeitet der Staat/Medien/Politik….ja wer Geld hat….und was machen sie dann mit diesem Geld?

Ihre geistige Armut ausbauen?
Ihr beschränktes Dasein noch mehr begrenzen?
Ein paar Jahre lang König spielen?

Was bringt denn diesen Menschen dieses Geld?
Nur da sie von frühmorgens bis spätabends von Medien, Politik und Gesellschaft hineingedrückt bekommen, wie toll dieses Geld ist und alle an das goldene Kalb heran wollen
Und wie verrückt gewordene Schäfchen alle in jene Richtung losrennen.

Braucht der Mensch einen Porsche? Eine Villa in der Vorstadt? Fünf Blondinen? 4 GourmetGänge? Die Privatklinik? Den Privatjet? Die Yacht?

Braucht der Mensch diesen Materialismus, der für über 80% doch sowieso reine Illusion bleibt?
Und gleichzeitig werden all diese SuperMillardäre von den Medien und dann von den Menschen bewundert, wollen alle so werden wie diese.
Was hat denn das Leben eines SuperMilliardär mit dem Leben der einfachen Menschen (also 95% der Menschheit) zu tun?
Warum wollen alle so werden?
Weil sie glauben, das es schön ist, sorgenlos (obwohl mit dem Reichtum fangen dann die richtigen Sorgen erst an) und respektiert?
Oder da die Medien von frühmorgens bis spätabends das Lied auf den Kapitalismus singen, welcher übrigens nicht funktioniert und gerade deshalb funktioniert.

Es holt also dieses Geld die schlechtesten Eigenschaften aus diesen Einzelpersonen heraus und warum ist dann dieses Geld gesellschaftlich, politisch und wertemäßig solchermaßen positiv besetzt?

99% der Menschheit sind arm und werden es ihr gesamtes Leben lang bleiben; daran ändert auch die Werbung im Fernsehen nichts.

Warum sinken die Menschen wegen ein paar Cent dermaßen tief?
Wegen ein paar Tropfen Öl sterben Tausende.
Wegen einer alten superreichen Dame, kriechen Tausende durch den Dreck.
Wegen 5 cent verkauft die Provinz ihre kulturelle Identität, die Menschen ihre Würde.

Und auch wenn der Großteil der Menschen schon längst nicht mehr einverstanden ist; was bekümmert dies die Handvoll Politiker, Wirtschaftler und Medienfuzzis, welche entscheiden.
Es bleibt ja doch alles im allerkleinsten Netzwerk, welches sie dann als Demokratie verkaufen; denn verkauft werden muss bis zum letzten Semmelbrösel Anstand einfach alles.

Oder als großer Gedankensprung:
Die Aschewolke aus Island („Give us cash, not ash“)
200.000.000 Millionen Euro Ausfall für einige europäische Flughäfen.
Ja reduziert jetzt die Menschheit ihre gesamte Kultur, Errungenschaften, die Aufklärung, auf ein paar Cent mehr oder weniger?

Und wie alle aufblicken zu diesen Personen; als ob sie Jesus, Gott und Maria gleichzeitig wären!
Und nur so nebenbei:
Es gab vor ein, zwei Jahren einmal eine Studie in Deutschland, die von keinem „Kapitalismus ist super und wunderbar“-Medium publiziert wurde; dass nämlich in Deutschland über 85% des Geldes nicht erarbeitet wird, denn vererbt wird.
Soviel zum Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär.

Bullshit.

Zum zweiten Punkt: der Liebe

Die Medien spielen einem tagtäglich vor, welch Rollenbild Mann und Frau zu übernehmen hat; welches mit der Realität relativ wenig zu tun hat.
Die Menschen orientieren sich danach und richten die Maxime ihrer Handlungen danach aus.
Die Realität der realen Menschen (und nicht etwa all dieser artifiziellen Menschen, welche man vorgesetzt bekommt) setzt sich nicht aus dem zusammen, was als Ideal andauernd den Menschen unter die Nase gerieben wird, denn stellt sich in Wahrheit als eine sehr komplizierte und komplexe Wirklichkeit dar, welche wenig Möglichkeiten, wenig Sichtpunkte zulässt.
Der einzige Sichtpunkt welcher zählt wird mit aller notwendigen Sorgfalt den Menschen hineinindoktriniert und diese glauben dann, man glaub es ja kaum, auch noch daran.

Und ich möchte jetzt vom Leben der wirklichen Menschen schreiben und nicht von den Sternchen und Stars oder von jenen, für denen nur zählt heute jene und morgen jene.
Denn die Realität der Menschen, der absoluten Mehrheit sieht nicht nur anders aus, denn ist vollkommen und vollständig anders (daran ändert auch das verblödete Hinterwäldlerische hier mit all dem Geld auch nichts).

Das Leben der Allermeisten reduziert sich auf das Wesentliche und jenes ist nicht das Sexuelle, denn ein Job, eine Wohnung, eine Frau, Kinder und fertig.

Ein jeder einzelne hat um sein Leben zu kämpfen, mit seinem Schicksal zu ringen und all jenes, was die Medien einem heutzutage vorsetzen; dieses Herumgevögle, welches beinahe zur Staatsreligion emporgehoben wurde, das beeinflußt die Menschen nicht nur, denn wird ihnen beinahe zur Lebens-Räson.
Und in Wirklichkeit ist es doch gänzlich anders.
Mann/Frau mit so etwas Seltenem und doch so Häufigen wie Charakter, verliebt sich nicht an jeder Straßenecke neu; denn ein Mensch und ich spreche hier von über 70% der Menschheit verliebt sich vielleicht zwei, dreimal (vielleicht auch viermal) in seinem Leben und der Rest ist Bullshit.

Herumvögeln kann der Mensch so viel wie er möchte; aber lieben…..und ich meine damit nicht schöne junge Frau hängt alten reichen Mann ein Kind an oder heute die und morgen jene, welches ja für 95% der Menschheit rein utopisch ist, da diese ja um ihr Überleben kämpfen müssen und nicht wie die verweichlichten Westler zum Psychologen rennen müssen, wenn ein Problemchen am Horizont des eigenen Lebens vielleicht auftauchen könnte.

Herumvögeln kann der Mensch so viel wie er möchte, aber lieben….

Ich halte dieses Rollenmodell, welches von den Medien unglaublich gehypt wird; also der Vielvögler, der erfolgreiche Mann-Typ für eine einzige große Lüge in dieser riesengroßen Illusionsmaschine, mit welcher die Menschen 24 Stunden am Tag von den wirklichen Problemen abgelenkt werden sollen.

Ich denke mir, das auch die allermeisten Menschen verstehen, das mann/frau nur ein Leben hat und damit was anfangen sollte und im meisten der Fälle bezieht sich dies darauf, das ein Mann eine Frau, eine Frau eine Frau, ein Mann einen Mann findet und nicht die gesamte weibliche Bevölkerung einer Stadt niedervögeln muss, um am Ende festzustellen, das man immer noch der gleiche Vollidiot ist.

Es ist also das wirklich Leben nicht jenes der großen Landespolitiker hier in der Provinz mit ihrem Frauenkonsum, dies ist nicht das wirkliche Leben, auch wenn sie von allen dafür bewundert werden und ihren Mann stehen….im Prinzip ist jenes doch nur Ausdruck ihrer geistigen Impotenz, ihrer Unaufrichtigkeit und inhaltliche Leere.

All dies was die Medien/die Politiker/die Gesellschaft in die Welt hinausposaunen; hat doch mit dem Leben der Menschen überhaupt nichts zu tun.

Und um nunmehr zum Schluß zu gelangen:
Was ist also das Leben?
Warum lebt man?
Um herumzupöbeln oder als italienischer Gockel herumzueiern?
Um arrogant und herablassend zu sein?

Ich denke mir, dass es im Leben um genau jenes geht, welches jener junger Mann im Film „Mystic River“ während des Verhör ausgesprochen hat; nämlich um dieses unwichtige, von keinem bekümmerte Detail; also in diesem Fall der Liebe des Jungen zu dem Mädchen, ein Detail unter Milliarden Details, welches für diesen Jungen zweifelsohne das Wichtigste im Leben gewesen war.

Es geht darum sein Leben zu leben, eine Frau und nicht wie es hier in der Provinz erscheinen möchte, superreich zu werden um seine geistige Armut einzubetonieren; um so viele Frauen wie möglich zu „beglücken“; denn es geht im Leben um gänzlich anderes.

Und all diese Politiker, die über einen bestimmen; all diese Wirtschaftler, welche über einen bestimmen; scheinen weder hier noch in Österreich dies verstanden zu haben; das jemand, der 500 Frauen im Jahr vögelt, überhaut nicht zu bewundern ist, denn nur zu bemitleiden; aber einer, der eine Frau liebt, zu ihr hält; mit ihr alt wird, ein jener ist doch tausendfach mehr zu bewundern als jede österreichische/provinzielle/italienische Macho-Ikone.

Und gleichzeit erscheint es als wäre diese Macho-Ikone nachahmenswert, während doch nur jener andere bewunderswert wäre.

Diese Aussage des Jungen trifft den Kern der Sache.
Und nicht die alltägliche 24 Stunden Dauer-Indoktrination durch Medien, Politiker und Wirtschaftler, welche selbst in dieser Scheinwelt, erbaut auf Seifenblasen, dahinleben und alle in ihrem Sinne indoktrinieren und zu ihren Zwecken mißbrauchen (was vor allem für die Behördenapparate gilt; aber für die Pension mit 50 Jahren tut man dann doch aus lauter geistiger Armut alles)….

Und um noch mit einer Mär aufzuräumen.
Diese Einzelpersonen, welche diese Träume, nach denen alle sich sehnen und streben; ausleben und ich habe das wirklich eingehenst beobachtet; keiner von denen ist glücklich und somit ist all diese Hatz nach Geld und Vielvöglerei nur eine weitere Illusion in einer Seifenblasenwelt, denn im wahren Leben geht es um völlig anderes.

….nun ja….ist mir irgendwie nicht so gelungen das Posting….aber egal….

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