Da einige Postings in letzter Zeit wohl etwas wirtschaftskritisch waren, versuche ich heute ein positives wirtschaftliches Gedicht zu schreiben….

….nicht so gut gelungen….

57 (z.ü.) *

Eine gute Mischung
abseits der Gier,
indem jedes einzelne Produkt
wie ein Unikat behandelt;
sorgfältig und penibel deutsch
und doch mit viel Herz
den Markt
und somit die Menschen
für etwas Gutes gewinnt;
den Traum
zur Realität
verzaubert
und somit wachen Geistes
Großartiges leistet.

Die Welt der Waren
auf dem Rad der Zeit
neu zu erfinden;
indem freie Menschen
die Freiheit,
zwar ökonomischen Bedingungen unterworfen,
aber der Totalitarität
mit ihren endlosen Ressourcen
nicht nur trotzt,
denn obsiegen lässt;
wie zwischen Billigstem und Marktschreierischen
doch Qualität und Verlässlichkeit
innovativ und modern
sich durchgesetzt hat.

Visionäre Tatkraft
kongenial umgesetzt
in Arbeit und Leistung
ist der großen Pioniere Weitblick
und dabei
das Wohl der Kunden, der Menschen
über jedlichen Profit
anzusiedeln,
bringt letzten Endes nicht nur,
denn ist der eigentliche Profit,
welcher nicht nur den Rubel zum Rollen,
denn Dollar, Euro und Zufriedenheit
zur Maxime des alltäglichen Geschäftsleben;
Idealismus zur Realität,
verloren geglaubt,
am Ende sich durchsetzen lässt.

Große Unternehmenspersönlichkeiten,
deren langfristiges gutes Arbeiten,
den kurzfristigen Skrupelosen und Ausbeuterischen
das Wasser abgegraben haben;
rüde und zum Großteil brutal
sich am Markt behauptet haben,
nicht mit Pfusch
und Pfennigluchserei,
denn Gepflogenheiten und Umgang
von oben nach unten
zu Mindeststandarts
verholfen haben;
Vorbilder von Generationen
trotz oder gerade wegem ethischem Verhalten,
kein Anachronismus heutiger Zeit,
denn allerzeiten Leitbild zu sein.

* das Gedicht bezieht sich auf Henry John Heinz (1844-1919), Gründer eines Lebensmittelimperium; fördernde Kraft hinter dem ersten großen Lebensmittelgesetz (bezüglich Qualitätskontrollen im Lebensmittelbereich) der Welt im Jahre 1905; welcher in seinem Firmenimperium sozialdemokratisch und nicht neoliberal zu Werke ging und seinen Arbeitern nicht nur Leistung abverlangte, denn sie auch entsprechend entlohnte und diese auch ansonsten unterstützte, was zu jener Zeit ein absolutes Novum im amerikanischen Wild-West-Kapitalismus gewesen war…..eine große Unternehmenspersönlichkeit, dessen ethisches Handeln, religiös begründet, auch heute noch der Wirtschaftswelt ein Vorbild sein sollte….trotz oder gerade wegen all diesem Turbokapitalismus-Bullshit….

Die Zahl 57 bezieht sich auf die Anzahl der von Henry John Heinz Ende der 1880-er Jahre angebotenen Produktpalette, welche über die Zahl „57“ dann, die erste riesige Marketingkampagne der Welt auslöste (unter anderem erfand er im Laufe dieser Marketingkampagne die Leuchtreklame).

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