Zug-Gedichte (I) (z.ü.)

Auf die schiefe Bahn geraten
als ein gemusstes Wollen,
ohne dass man Selbst gefragt,
nein;
eine Antwort der Umstände,
welche wenig, sehr wenig
mit dem Leben jener im Licht
zu tun haben.

Ein Schatten namens Schicksal,
welcher ein Opfer und ein Täter
zugleich zu sein hat;
wie immer
und doch für einen jeden
ein letztes und ein erstes Mal.

Den Anschluß versäumen,
die Möglichkeiten, die nie welche waren;
Ungenützes ungenützt lassen
und immer weiter sich verlieren,
während Kraft und Wille,
einen wie eine Strafe
gefangen halten.

Schlafender Augen
eine Lösung zu suchen;
denn einfacher wird es nicht mehr werden
und dabei sich ungesund
am Leben festzuhalten,
während die Krallen der Anderen
einen liebreizend
in das Verderben ziehen.

Abgehängt werden,
sich aufbäumen,
um gefällt zu werden
und den Betonköpfen
Blumen auf die Gedanken gießen
und der Masse
einen Tropfen Wahrheit
in den Debilitätseinheitsbrei
mischen;
weiter
auf dem schiefen Gleis
dahinfahren.

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