Sempre contro il fascismo!

….da ich mich aus Gründen der geistigen Hygiene nicht andauernd mit Würmern, die da in der Provinz herumkriechen, …., …., …., beschäftigen kann, heute ein anderes Thema….
….die geschichte des trauma nr. 40.862….

vorgeschichte

….irgendwann im Frühjahr 2007 saß ich in einem Wiener Lokal und an einem Tisch in der Nähe unterhielten sich zwei Männer über mich und einer von diesen sprach mit seinem Gegenüber darüber wie sehr mich die Geschichte mit dem „leichten Mädchen“ (Copyright: die zwei Männer); mitgenommen hatte; wie sehr mich die Geschichte mit dem „leichten Mädchen“ (was wohl mittlerweile proletarischer Feministen-Mainstream ist) zerstört hatte, bei so jemanden wie mich, mit all dieser Begabung und Talent….

….und der andere antwortete darauf nonchalant; dass sei dann wohl ein weiteres Trauma (im Sinne von Psychotrauma) für mich….

….und am liebsten wäre ich in jenem Moment aufgestanden, was ich als freundlicher und friedlicher Zeitgenosse dann nicht getan habe, wäre zu den zwei Männern hingegangen, hätte beide ordentlich durchgeschüttelt und ihnen zugeschrieen, dass dies kein weiteres Trauma für mich wäre, denn dass mein Leben ein einziges riesiges Trauma an sich war und ist….

trauma nr. 40.862

Das Jahr 2006 war und das Jahr 2007 begann….das Frühjahr geprägt durch den künstlerischen Durchbruch, sowohl bei den Gedichten als auch den Fragmenten und nebenei der allzunormale Alltag, bestehend aus dem täglichen Kampf….aber mit jedem Tag doch eine Besserung und dann der Sommer 2007; die Fraktionen, die einen unter die Erde bringen wollten, hatten sich im Laufe eines Jahres, vom Sommer 2006 zum Sommer 2007 verzehnfacht (Italiener)….aber nur so nebenbei….im Sommer 2007 war es schon zu spät mich umzubringen….und dann der Herbst 2007….ich verließt die Provinz für eine 1-2 monatige Reise und kehrte von dieser Reise kurz vor Weihnachten 2007 zurück….ich erreichte den Heimatort mit dem Zug und ging dann nach Hause, gelangte zum Wohnhaus und sofort fiel mir etwas Störendes auf, welches ich zuerst nicht mit einem Namen benennen konnte und als ich dann meine Eltern begrüßt hatte und in mein Schlafzimmer ging, fiel es mir dann doch auf….eigentlich das erste, dass mir in die Provinz zurückgelangt auffiel und ich wurde wütend….eine unbestimmte Art von Wut, welche kein Ziel und keinen Weg kannte, denn sich nur in einem inneren geistigen Aufbäumen manifestierte….ich ging im Schlafzimmer auf und ab und konnte es nicht fassen….blickte nochmals aus dem Fenster hinaus und ja….ja, es war so…..ohne ein Wort zu sagen verließ ich die Wohnung und ging spazieren….spazierte einen Feldweg entlang, dann den Fluß entlang und über einen anderen Feldweg wieder nach Hause….ging in mein Schlafzimmer, sprach mit niemanden und abends verließ ich dann das Haus, trank einige Bier und habe seitdem nur zwei Mal in diesem Schlafzimmer geschlafen….was war geschehen….gar nichts ist geschehen….oder?….was soll schon geschehen, wo doch in meinem Leben nie etwas passiert….also, was war geschehen….als ich im Herbst das Schlafzimmer, die Wohnung verlassen hatte, stand vor meinem Schlafzimmerfenster ein ausgewachsener, schöner Baum und als ich nach 1-2 Monaten zurückkehrte hatte irgendein provinzieller Irrer (von denen es ja in der Provinz genug gibt) diesen Baum nicht nur geschnitten, die Äste oder so….denn den gesamten Baum bis zum Erdboden gefällt….

Und daraus ergeben sich 2 Erkenntnisse….

Zum einen, dass man daran erkennen kann, wie sehr mich all dieser Spott, diese Beleidigungen, diese Drohungen, dieses unmenschliche Verhalten; diese Würmer, dieser Hass, all diese Grausamkeit, Hinterhältigkeit und Boshaftigkeit; all diese Hochwohlgeborenen, diese arroganten Nullen, diese „von oben herunter“; diese soziale, gesellschaftliche, weibliche Ächtung und Ausgrenzung, diese Behandlung als ob man das größte Stück Scheixxx ist; dieses Leben in Armut; diese Unverhältnismäßigkeit, diese Gefängnis/Tod-Drohungen, welche anscheinend am Fließband der Niedertracht für mich industriell gefertigt werden….also, was diese bei mir ausgerichtet hatten….nämlich fast gar nichts….dass der Baum vor meinem Schlafzimmerfenster gefällt worden ist, machte mich beinahe wütender, denn bei den Menschen erwartete ich mir schon nichts mehr anderes als Angriffe, Beleidigungen und Dummheit….ja Dummheit vor allem….(da können alle fluchen, drohen, spotten, beleidigen wieviel sie möchten)

Zum zweiten kann man aus dieser Geschichte die Erkenntnis gewinnen, dass man diese Geschichte als Allegorie verwenden kann; zum einen der symbolische Akt….der Sohn ist außer Haus und irgendwelche dahergelaufenen provinziellen Irren (von welchen es ja genug gibt) nehmen dies zum Anlaß diesen Baum zu fällen, um vielleicht symbolisch darzustellen, wie der Sohn seine Wurzeln zum Elternhaus abbricht….was dann ja auch der Fall war….

Zum anderen die Tatsache, dass man bei sehr vielen wichtigen Entscheidungen im Leben, welche einem Selbst betreffen, keinen Einfluß hat….es wird über einem entschieden, es wird für einem entschieden, z.b. was gut oder schlecht für einen ist; es wird einem die Verantwortung über Entscheidungen die man selber treffen sollte, abgenommen; es wird im Prinzip über einem drübergefahren, egal was man denkt, was man möchte, was man könnte….der Baum wird gefällt und den direkt davon Betroffenen, den einzigen den dieser Baum vielleicht interessieren könnte, diesen fragt natürlich niemand nach seiner Meinung….und so ist es auch im Leben….man wird herumgeschubst, manipuliert, beeinflußt und kann gar nicht mehr selber entscheiden, denn andere entscheiden für einen, nehmen einen die Lasten ab….aber ich möchte und entscheide selber….und dann fahren einem immer die anderen dazwischen….legen einem Steine in den Weg….glauben, da sie überhaupt nichts verstanden habe, über einen moralische Urteil fällen zu können oder die debile Masse….oder die Vorverurteilungen….fast alle, die einen zu umklammern versuchen, einen niederzudrücken versuchen, einen in die kleine, feine Schublade zu stecken und dann diese abzuschließen….einzuordnen und dann unterzuordnen, zu kuschen, sich wie alle anderen zu verhalten, ja nicht ausscheren und keine Scherereien aufführen….irgendwie erinnert mich die Geschichte des Baumes der gefällt wird, ohne dass jener den dieser wohl als einziger interessiert, mich an das Leben….und man muss ständig um seine Freiheit kämpfen….denn andauernd wird man bevormundet, benachteiligt, ausgeschlossen, ausgegrenzt….und genau darin liegt auch sehr viel vom Reiz des Lebens….um diese Freiheit zu kämpfen….materiell, geistig, menschlich…..ein Kampf der bis zum letzten Atemzug andauert….und nie darf man aufgeben, vor den anderen untergehen, denn immer seine Meinung behalten, seine Meinung sagen; sich nicht die Freiheit nehmen lassen….nein, auf keinen Fall sich die Freiheit nehmen lassen zu denken, zu sagen, zu fühlen und zu leben….

….sich nie die Freiheit nehmen lassen zu denken, zu sagen und zu fühlen….

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