Sempre contro il fascismo!

Tutta la rabbia, l´odio, gli insulti, le minacce; che sono un pazzo, un deficente, un imbecile….
….e voi maleducati?…..
….tutti dalla parte di estremisti della estrema destra fascista….

….stamattina passegiando in uffico mi vengono incontro due vecchie signorine parlando tra di loro in italiano e una dice all´altra ma che a uno come me mi devono ficcare un coltello nella schiena e l´altra vecchia dice si, si….ma che gente siete voi….

Ein Auszug aus dem Buch „Abschied von Sidonie“ von Erich Hackl; dem wirtschaftlichen Abschaum der Provinz gewidmet:

Sie sei nicht an Typhus – an Kränkung ist sie gestorben.
Er erinnert sich.
An ein verängstigste, stummes Kind, das manchmal, wenn es sich nicht beobachtet glaubt, einen scheuen Blick auf die Mutter wirft, auf ihn und den fünfjährigen Bruder Sandor.
Er erinnert sich an eine blonde Puppe.
An haltloses Weinen.
An ein zartes Mädchen, das nicht essen will.
Sie hat immer wieder nach ihren Zieheltern gerufen.
Mama! Papa! Wir haben sie angelogen.
Wenn du brav aufißt, darfst du zu ihnen zurück.
Aber nichts!
Im Zug ist sie immer am Fenster gestanden, zwei Tage, zwei Nächte lang.
Fahrtziel unbekannt.
Einer der Männer, die sie mit schußbereiten Gewehren zum Bahnhof treiben, verspricht ihnen das Blaue vom Himmel herunter: Euch wird´s nicht schlecht gehen. Ihr bekommt Land, viel Land. Schluß mit dem Herumzigeunern! Und er lacht.
Sidonies Puppe.
Joschi erinnert sich.
Als der Zug endlich steht, im Morgengrauen, sind Schreie um sie, Hunde und Peitschen.
Jemand schlägt ihr die Puppe aus dem Arm.
Noch ehe sich Sidonie bücken kann, tritt ein Mann in schwarzer Uniform auf den Puppenkopf
Mit einem Fetzen haben wir sie verbunden.
Deine Puppe ist krank, Sidi.
Du mußt tüchtig essen, damit sie wieder gesund wird.
Damit du wieder nach Hause fahren kannst.
Aber Sidonie ißt nicht.
Sie versuchen ihr die Wassersuppe einzuflößen, stecken ihr ein Stück Brot zwischen die Zähne.
Sidonie weint immer noch, lautlos, ohne Tränen, es schüttelt sie.
Birkenau; Block 5.
In der Mitte der Baracke ein gemauerter Kamin, daneben ein Pfeiler.
Dort steht sie, tagsüber und auch nachts.
Eines Abends hab ich sie endlich überreden können.
Du mußt dich hinlegen, Sidi, schlafen.
Ich habe sie zu unserer Pritsche geschleppt, sie hat sich nicht mehr gewehrt.
Sie ist gleich eingeschlafen.
Gegen Morgen wird Joschi wach, stößt die Mutter an.
Siehst du, jetzt schläft sie.
Die Frau greift nach dem Mädchen.
Da ist es schon kalt.

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