….splitter im elektronischen Bewußtsein (I,II,III,….)….

….Franz Ferdinand….
Nachdem er in Sarajewo von den Kugeln des Attentäters getroffen worden war, ist er langsam verblutet. Vermutlich hätte man ihn einfach retten können, aber die Sanitäter wussten erst nicht, wie man ihn aus der Uniform rausbekommt. Als sie dann merkten, dass der Thronfolger in die Uniform eingenäht gewesen ist, trauten sie sich zuerst nicht, das gute Stück einfach aufzuschneiden….

….Francoise Sagan….
Allerdings mit viel Hedonismus am falschen Ort: 1968 fuhr sie mit ihrem Sportwagen bei einer Pariser Studentenversammlung vor. Auf die Frage, ob die Kameradin mit ihrem Ferrari gekommen sei, um die Revolution zu unterstützen, antwortete sie: »Das ist ein Maserati.«

….Oligarch….
Gemäss Platon beschreibt dieses Wort die gesetzlose Herrschaft von wenigen Reichen, die nur an ihrem Eigennutz interessiert sind.
….Roman Abramowitsch….
Der 42-jährige Russe entspricht derzeit viel mehr dem Klischee eines geizigen Schotten.

….Gregor Gysi….
„Wenn ich vor zehn Jahren prophezeite hätte, dass Kohl und Schäuble beide mit mir reden, aber nicht mehr miteinander; und dass ich mit Lafontaine befreundet bin, der aber nicht mehr mit Schröder spricht – man hätte mich für verrückt erklärt.“

….Erfolgsrezepte….Heester….
Wäre er ein großer Künstler, könnten Sie ihm leichter vergeben?

Ja, denn seine billigen Lieder erfüllten ja einen ganz bestimmten Zweck: Seine Musikfilme aus den 40ern und 50ern bedienten die Sehnsucht nach einem unhistorischen und unpolitischen Leben.

….Peter Maffay….
Als er sich jedoch unter die Friedensdemonstranten mischte, wurde er mit einem Transparent empfangen: „Lieber Pershing II als Peter Maffay!“

….Hollywoodstars….
Das ist der Augenblick, in dem die naive Hoffnung, dass Image und realer Mensch irgendetwas miteinander zu tun haben könnten, sich verabschiedet. Anfängerfehler. Das hier ist ein Produkt der Traumfabrik, ein zur Unterhaltung der Massen geformtes Wesen, das im günstigsten Fall dabei sein darf, wenn PR-Berater und Manager Karrierepläne schmieden und Weichen stellen.

….die österreichischen Polit-Nazis….
„Wir bauen schon wieder Öfen, aber nicht für Sie, Herr Wiesenthal, Sie haben im Jörgl seiner Pfeife Platz“

….Al Gore….
So gesehen gehorcht jemand wie Al Gore nur seiner Pflicht. Wenn er und viele andere an der Natur ableisten, was ihrem way of life entspricht, kommt bestenfalls Null heraus.

….Sloterdijk….
Viele sagen jetzt, sie hätten die grosse Krise kommen sehen.
Das war nicht schwer. Es gab ganze Bataillone von Kassandren, die immerzu auf die Labilität der Finanzmärkte hingewiesen haben, aber wer wollte das hören? Wir lebten in einer Frivolitätsphase. Man darf nicht vergessen: Die Moderne ist auf einem Parallelogramm antagonistischer psychopolitischer Energien aufgebaut. Darin ringen frivolisierende, leichtsinnig machende und den Konsum fördernde Kräfte unablässig mit den seriösen, sichernden und down to earth orientierten Tendenzen. Solange die Frivolitätskonjunktur herrschte, war die Stunde der Kassandren nicht gekommen. Aber Kassandren werden ohnehin nie gehört, das Menschenrecht auf Leichtsinn lässt sich zu keiner Zeit unterdrücken.

….Mark Twain….
Mord wird manchmal bestraft, freie Meinungsäußerung immer – wenn sie denn vorkommt, was nicht allzu häufig ist. Im Verhältnis stehen 5000 Morde zu einer einzigen Äußerung einer (unpopulären) Ansicht.

(http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1667432&)

….Veränderungen….
„Aber war die Sowjetunion nicht das Reich der Finsternis?“, fragt der Amerikaner Roy den Drogenfahnder Grinko. „Ja, aber wir haben im Dunkeln gelebt. Jetzt sterben wir im Licht“

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