Ein Witz (Copyright: ich)

Die EU-Innenminister kommen zu einer gemeinsamen Sitzung im Jänner 2008 in Brüssel zusammen.
So versammeln sich ebendort die Innenminister um einen großen, runden Tisch und beraten und diskutieren, bis der französische Innenminister das Wort ergreift und einen halbstündigen Monolog über die Gefahren der Organisierten Kriminalität hält.
Zwischem aphatischem Gähnen einiger Amtskollegen und dem Zeit-Absitzen einiger anderer Kollegen, sitzt der deutsche Innenminister und folgt konzentriert dem Vortrag seines französischen Amtskollegen, auch wenn diesem der Entwurf des BKA-Gesetz nicht aus den Gedanken weichen möchte.
Schließlich endet der französische Innenminister und fordert seine Amtskollegen auf seinen Vorschlag zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität zu unterstützen; er legt einen Gesetzesentwurf vor und lädt zur Abstimmung unter den Innenministern….
Da ein Großteil der Innenminister mit einem Scheitern des Antrages rechnen, geht die Abstimmung schnell voranstatten und für alle überraschend, wird der Antrag des französischen Innenminister mit 14:13 Stimmen angenommen.
Somit werden den Behörden länderübergreifend viel mehr Rechte zur Verbrechensbekämpfung gewährt.
Zufrieden blickt der französische Innenminister in die Runde und lobt die gute Zusammenarbeit der Innenminister und geht dann zügigen Schrittes aus dem Saal.
Die Innenminister Rumäniens, Bulgariens und Italiens brechen, sobald der französische Innenminister den Saal verlassen hat, in Tränen aus; heulen, jammern und sind nicht mehr zu beruhigen.
Einige andere Innenminister verlassen den Raum und der deutsche Innenminister erblickt die weinenden Innenminister und denkt sich, die muss ich trösten; geht zu seinem bulgarischen Amtskollegen, legt seine Hand um ihn und fragt diesen warum er denn so traurig ist und weint und dieser antwortet, was er nun in seiner Heimat denn machen solle; wer ritze nun den gekauften Kindern die Innitialen der Besitzer in die Haut; wer verkaufe nun die Frauen und Kinder; dass gehe nun doch nicht mehr und weint drauflos.
Der deutsche Innenminister blickt mitfühlend zu seinem Amtskollegen und sagt diesem, dass dieser das Gesetz doch noch für sein Land abmildern, abändern könne und sein bulgarischer Amtskollege beruhigt sich ein wenig.
Nun geht der deutsche Innenminister zu seinem rumänischen Amtskollegen und fragt diesen, warum er denn so traurig ist, warum er so herzergreifend weine und dieser wendet sich diesem zu und antwortet, was er denn nun denn machen solle; wenn er nach Rumänien zurückkehren würde; wenn er dann dort wäre, wie solle er denn dieses Gesetz denn nur irgendwie seinem Geheimdienstchef und seinem Generalstaatsanwalt erklären; die würden ihn dafür in Stücke reißen; keine Millionen von Sklaven, denn ein Rechtsstaat und der deutsche Innenminister tröstet seinen Kollegen und sagt diesem; dieser könne doch das Gesetz für sein Land abmildern; entschärfen und so beruhigt sich auch sein rumänischer Amtskollege.
Mit dem rumänischen und bulgarischen Innenminister, welche sich beruhigt haben, geht der deutsche Innenminister nun Richtung Ausgang, als ihm sein spanischer Amtskollege nacheilt, diesen aufhält und auf den italienischen Innenminister deutet und den deutschen Innenminister fragt, wenn er denn den rumänischen und den bulgarischen Innenminister getröstet hat; warum mache er dann dies nicht auch beim italienischen Innenminister.
Der deutsche Innenminister blickt zu seinem spanischen Amtskollegen und sagt dann:
„Mit einem Terroristen verhandle ich nicht“

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