November (z.ü./nicht so gut gelungen)

Die unfreundlichen Gesichter
werden mehr und noch
unfreundlicher;
blass wirkt die Frische
des Sommers;
verblüht die Lebenslust;
ausdruckslos
die Menschen
und so umschlingt
die Dunkelheit den Tag,
bleibt die Sonne
hinter den Häuserschluchten
verborgen
und kalt tropft dem Beton
die Feuchtigkeit herunter.

Die buckeligen Alten
werden älter und noch
buckeliger;
frierend im Wind
schleppen sich diese
verbissen
durch die Straßen
dahin
und fest
hält die Traurigkeit
die Menschen umklammert;
und näher rücken die Wände
im Nebel an einen heran.

Aus dem miesgrämigen Brummen
wird ein Streit;
länger und kälter
werden die Nächte;
der Winter erhebt sein Haupt
und aus den Gesichtern
schwindet die Wärme
und zitternd und flackernd
die Blicke.

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