Maximilian Kolbe (1894-1941)

Sein Leben
für das Leben
zu geben;
sein Schicksal
für alle Schicksale
auf sich zu nehmen,
der Nacht,
in der das Gute verdirbt,
das Edle verblüht
und
das Böse triumphiert,
im Glaube
an die Hoffnung
bis zum Morgen
durchzustehen.

Seine Liebe
für die Liebe
zu geben,
seine Hoffnung
für die Hoffnung
aufzugeben
und festen Schrittes
sein Schicksal
zu besiegeln,
dem Bunker sterbend
und doch die Gewissheit
mit jedem Moment
den schwächer wird,
stärker,
als all die anderen
zu sein.

Ein Mensch zu sein
für alle Menschen;
eine gute Tat
allen Untaten
entgegenzubieten;
in den Beeten des Bösen,
der Samen des Guten;
nehmt mich,
verschont den Nächsten;
und bevor
die Sonne aufgeht,
die Sonne dem Nächsten
zu sein.

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