….splitter im elektronischen bewußtsein….

….a very slow burn….

….die Natur der Menschen, dass hat schon Shaw sehr richtig erkannt….Verkommenheit….Gefräßigkeit….Ausbeutung der Armen….
….und natürlich die Dummheit….die Dummheit der dumpfen, geistig blinden/tauben, fressenden, nichts verstehenden, alles vor-beurteilenden Menschen….
….man kann eigentlich nur sagen….vor der menschlichen Dumpfheit und Dummheit kapituliert ein jeder….übrigens denke ich mir, dass die Gesellschaft schon dermaßen degeneriert und verdummt ist, dass das größte Problem, welches ein Mensch heutzutage haben kann, ist nicht dies oder dass….das größte Problem welches ein Mensch haben kann ist eine eigene Meinung zu haben in diesem Chor der Ja-Sager, des Wohlfühl-Darwinismus, der Überall-Gute-Laune; der Dumpfen und komplett Verblödeten….

….virtuelle Kriege, virtueller Tod, virtuelles Leben und warum nicht….virtuelle Liebe….

http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/6434471.stm

….Andy Wahrhol….3 Jahre….

Die New Yorker Sektion der feministischen National Organisation of Women, NOW, unterstützte Solanas. Sie wurde wegen Körperverletzung, illegalen Waffenbesitzes und versuchten Mordes angeklagt und zu drei Jahren Haft verurteilt, die sie in der Psychiatrie absaß. „Man kriegt schon mehr, wenn man ein Auto klaut“, empörte sich der ehemalige Factory-Musiker Lou Reed.

http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,900118,00.html

….aus der taz….

Nun ist der „volkstümliche Schlager“ ein Produkt, dessen Attraktivität streng auf die Zielgruppe der Debilen und Dementen beschränkt bleibt.

….die englische Presse und die Franzosen….

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/
world/europe/article3998943.ece

Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt.
Jean Amery

Pier Paolo Pasolini über seinen Film „Saló….“

„Tatsache ist, dass die Sexualität hier noch verwendet wird, aber anstatt, wie in der Trilogie des Lebens, als etwas Freudvolles, Schönes und Verlorenes verwendet zu werden, wird sie als etwas Schreckliches eingesetzt, sie ist zur Metapher dessen geworden, was Marx den Warencharakter des Körpers, die Entfremdung des Körpers nennt. Das, was Hitler brutal gemacht hat, also indem er die Körper tötete, zerstörte, das hat die konsumistische Zivilisation auf kultureller Ebene getan, aber in Wirklichkeit ist es dasselbe.

….aus der „Bild“….

BILD: Ihr Idol?
„Admiral Horatio Nelson. (1758–1805). Er war nur 1,50 Meter klein, nur ein Auge, nur ein Arm. War seekrank, aber der größte Seeheld der Geschichte. Was für ein Mensch!“

Ihre Graffiti prangern die rassistische Praxis von Polizei und Justiz an, die beiden signieren sie mit „SAMO shit“ (Same Old Shit). Viele Menschen können sich mit den Botschaften identifizieren.

….über die Schwarzen in den USA….

Was aber die Afroamerikaner als besonders trennend empfinden, ist die weiße Unkenntnis über die schwarzen Kirchen. Sie entstanden im Untergrund, außerhalb der Sicht- und Schussweite weißer Sklavenhalter. Heimlich trafen sich damals die Geknechteten in Wäldern, auf Baumwollfeldern oder in Mangrovensümpfen. Sie huldigten Gott, stimmten Lieder an, schrien sich ihr Leid vom Leib und klagten ihre Unterdrücker an. »Sie haben nicht die Schwarzen in den Himmel gesungen«, schrieb der amerikanische Schriftsteller James Baldwin, »sondern die Weißen in die Hölle.« Von Anfang an verstanden sich die »unsichtbaren Kirchen« als Freiheitskämpfer, als Fluchthelfer und Lehrmeister, als »Schutzpatron für Onkel Tom«.

….über die deutschen Heimatfilme….

Im Heimatfilm und all seinem Verdrängungskitsch lag ja auch die eigene Antithese verborgen. Aber schon damals blühten am Rande noch ganz andere Filme, in denen sich das radikale Gegengift zum Rausch deutschgeistiger Nachkriegsschlichtheit sammelte.

….il precariato….il mal di vivere….

http://www.corriere.it/cronache/08_maggio_09/spagna_
concorso_lavoratori_precari_c9aeefb2-1ded-
11dd-a82d-00144f486ba6.shtml

….Seit mindestens einem Vierteljahrhundert ist es um den kritischen Geist in Deutschland still geworden….die Gesellschaft ist am Nullpunkt des Denken angekommen….

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/989/170491/

….Thomas Mann und sein Sinn für Gerechtigkeit….

Seine Tochter Erika erzählte dazu eine Episode aus dem Ersten Weltkrieg: „Wir hatten nichts zu essen, absolut nichts. Jede Winzigkeit wurde mathematisch geteilt. Eines Tages war eine Feige übrig geblieben. Es war ganz klar, dass diese Feige zwischen uns Kindern geteilt werden musste. Was tat mein Vater? Er gab mir allein diese Feige und sagte: ‚Da Eri, iss. Man soll Kinder früh an Ungerechtigkeit gewöhnen.'“

Auch das, was verschwindet, kann Aufschluss geben. Das Verdrängte, Abgelegte, Aussortierte einer Gesellschaft.

Man sieht in Cafés niemanden mehr am Tisch sitzen, der Gedichte schreibt. Alle hängen nur noch am Handy oder arbeiten am Laptop. Die Atmosphäre hat sich verändert, alle wirken jetzt viel gestresster.

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