….splitter im elektronischen bewußtsein….

aus einem Fernseh-Interview mit Rainer Maria Fassbinder:

Journalist:

Herr Fassbinder, „Angst essen Seele auf“, dass ist und ich meine dass auch überhaupt auch nicht abwertend, in seiner Machart, wenn man ihn an internationalen Maßstäben misst ein provinzieller Film….viele und ich muss gestehen ich auch glaubten deshalb dass dieser Film in Cannes zum Scheitern verurteilt war und dass er eigentlich überhaupt kein Film für ein so internationales Festival sei….und dann kam dieser plötzliche Überraschungserfolg, der Film kam ungeheuer gut an….die Zuschauer im Festival Palais applaudierten, es gab Zwischenapplaus, während der Vorführung ….haben sie für diese ….wahrscheinlich doch auch für sie überraschende Resonanz irgendeine Erklärung?

Rainer Maria Fassbinder:

Nö, für mich war dass nicht so überraschend wie für sie und viele andere auch, ich glaube der Film ist vielleicht nicht so provinziell wie ihr es seid….

….interessanter Artikel….
http://www.independent.co.uk/news/world/asia/
they-all-had-to-be-eliminated-780684.html

Susan Sonntag über Jean Paul Satre:
„Ich sah einen Mann, der wie Jean-Paul Sartre aussah, nur noch hässlicher war und hinkte und Jean-Paul Sartre war.“

Truman Capote über Jean Paul Satre und Simone de Beauvoir:
„dass im Café „Sartre und seine altjüngferliche Braut auf der Bank saßen wie zwei vergessene Bauchrednerpuppen“

Erich Kästner, anwesend während der Bücherverbrennung 1933 am Opernplatz in Berlin:

„Vierundzwanzig deutsche Schriftsteller, die symbolisch für immer ausgetilgt werden sollten, rief er [Goebbels] triumphierend bei Namen.
Ich war der einzige der Vierundzwanzig, der persönlich erschienen war, um dieser theatralischen Frechheit beizuwohnen.“

Ennio Flaiano:

La situazione politica in Italia è grave ma non è seria

Oggi ho lasciata la mia famiglia perché ero stanco di sentirmi solo.

Rene Char

Man muss sich außerhalb seiner selbst niederlassen, am Rande der Tränen und in der Umlaufbahn der Hungersnöte, wenn man will, dass etwas Außergewöhnliches geschieht, das nur für einen selbst bestimmt war.

Dave Hubert
„If only ten percent of the money globally spent on arms was spent on
health care, education, economic development and the development of
civil society in poor regions of the world like Africa, the atrocities
there would be greatly ameliorated, and the debate about violence
being as natural as a thumbprint would become an historical nightmare
like slavery.“

….interessanter Artikel….

http://www.independent.co.uk/news/obituaries/
germaine-tillion-resistance-fighter-and-ethnologist-815382.html
….Zeitungsartikel: „In jedem Baby steckt ein Boss“ aus „Der Tagesspiegel….

“ Die Jüngsten bei „FasTracKids“ sind gerade mal zwei Jahre alt – aber in jedem Hosenscheißer steckt nun mal ein potenzieller Investmentbanker. Früh übt sich, wer zur Elite gehören will. Wer mit dem Training wartet, bis die Kinder stubenrein sind, könnte den Anschluss bereits verpasst haben.

Elisabeth Franke hat so wenig Geld, dass sie sich zu einer drastischen Maßnahme entschlossen hat: Einmal in 14 Tagen isst sie einen Tag lang gar nichts. Künftig will die Seniorin sogar wöchentlich einen Fastentag einlegen – und somit einige Euro sparen. „Im Jahr macht das 52 Tage. Umgerechnet muss ich also für fast zwei Monate nichts einkaufen.“ Sie sei sich sicher, dass ihr Körper einen Tag ohne Nahrung pro Woche vertragen könne. Im Krieg habe sie schließlich auch gehungert. Damals gab es nichts zu essen. Heute kann sie es sich nicht leisten.
Die Medienrevolution, das weiß Böll, wird den engagierten Literaten marginalisieren: „Wir werden uns darauf gefasst machen müssen, dass nur noch Lebensfreude uns entgegenkommt, kein kritisches Wort, kein skeptisches Wort, nichts mehr.“ Er ahnt das Heranreifen der Spaßkultur zu einem Zeitpunkt, da das Wort noch gar nicht geboren ist.
Sie haben mich gepeinigt,
weil ich zu denken wagte,
sie haben mich gesteinigt,
weil ich mein Denken sagte.

Michael Jurjewitsch Lermonotow

….eine italienische Prostituierte….

, «è uno stupro ripetuto che hai scelto per fronteggiare le vetrine delle banche che hanno in mano la tua casa o gli usurai senza vetrina che hanno in mano il tuo corpo»

aus einer Filmkritik über den Film „Der ewige Gärtner“:

Nicht seine unaufgeregte Hartnäckigkeit macht Quayle dabei zum gefährlichen Fehler im System moderner Ausbeutungsszenarien, sondern vielmehr seine Weigerung, den Verlust von Menschenleben als abschreibungsfähigen Posten in der moralischen und ethischen Bankrotterklärung der westlichen Welt zu akzeptieren.

….Maria Altmann….
….lügen….abstreiten….betrügen….lügen….

Die heutige Diskussion über die Enteignung der Juden wird in Österreich davon bestimmt, dass viele in der Politikelite aber auch in der gehobenen Gesellschaft und der Wirtschaft aus Familien stammen, die damals von der Enteignung der Juden profitierten.

….lügen….abstreiten….betrügen….lügen….

Frage:
….dass ohne einen sehr hartnäckigen Anwalt und ohne auch das amerikanischen Rechtssystem im Rücken Maria Altman vielleicht bis heute zu ihrem Recht nicht gekommen wäre
Antwort:
….es waren besonders strittige Fälle, es war halt einfach ein Testament, dass zu verschiedenen Deutungen Anlass gibt und es sind jetzt neue Gutachten gemacht worden und ich glaube, dass hat man zur Kenntnis zu nehmen….

….lügen….abstreiten….betrügen….lügen….

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