….als Österreich 1938 zum ersten „“Opfer““ Nazi-Deutschland wurde, floh im letzten Augenblick der Schriftsteller Carl Zuckmayer aus Wien hinfort und schrieb über diesen von den allermeisten Österreichern als groß, historisch und gut empfundenen Tag folgendermaßen:

„Es war ein Hexensabbat des Pöbels und ein Begräbnis aller menschlicher Würde.“

…ein weiterer Schriftsteller Egon Friedell hatte dieses Glück nicht, am 16.März, 4 Tage nach dem überall willkommen und gern begrüßten Einmarsch der Deutschen, kamen 2 SA Männer zum Haus von Egon Friedell um den „Jud Friedell“ abzuholen….vielleicht um ihn zuerst mit der Zahnbürste den Bürgersteig säubern zu lassen und ihn dann zur Erholung in ein KZ zu verschleppen….er kam ihnen zuvor und er sprang aus dem Fenster….

….gut, dass das „Opfer“ sich so täterisch verhalten hatte, ja wie vielerorten, diese, die Täter in ihrem Drang noch grausamer zu sein, übertraffen, aber natürlich Opfer, auch heute noch, solange bis der letzte noch lebende Nazi lebt, solange bleibt Österreich ein „Opfer“….

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