September 2006

settembre 20, 2006

nun ja, nun ja,

Eine Wohnung ohne Heizung, kaputten Böden, kaputten Türen, kaputtem Boiler, kaputter Dusche, kaputten Stromleitungen, kaputtem Briefkasten, kaputten, fehlenden Fenstern, kaputten Wänden (zum Teil angeklebt mit Industrieklebestreifen), kaputtem wasserhahn, teile der fassade, die sich im winter lösen, eigentlich so ziemlich alles kaputt, usw. usf. …..;

Aber nun ja, man sollte schweigen und ertragen, schließlich gehört man zum unbedeutendem Abschaum, denn man arme Menschen nennt und muss ertragen, erdulden, das Verhalten der Ausbeuter verstehen und brav bezahlen oder am besten sich gleich selber stellen; sich verurteilen lassen wegen Anmaßung gegenüber den feinen Herrschafen und Damen, denn diese Anmaßung ist auf jeden Fall verrückt, total verrückt (fast so verrückt wie das verhalten dieser feinen Herrschaften und Damen, aber genau, die dürfen ja);
Aber mal die Situation drehend:
Wenn auf diesem Planeten jemand noch nicht verrückt ist, noch nicht verrückt vom Geld gemacht worden ist und ich hoffe wirklich in Europa findet man noch solche Menschen (auch wenn ich daran zweifle), dann müsste ja nicht der Mieter unter die Räder kommen, sondern der Vermieter, aber ja genau, jetzt hätte ich da ja fast schon wieder was vergessen und auch wenn ich mich wiederhole; es werden ja 5 bedruckte scheine umgesetzt, da kann man dann ja nichts machen

die natur des menschen
„Verkommenheit!“, „Gefräßigkeit!“ „Ausbeutung der Armen!“
shaw

settembre 19, 2006

nur noch allgemeine restposten;

nun ja, nun ja

Vielleicht mal etwas über eine interessante Person: Alfred Herrhausen, Vorstandssprecher der Deutschen Bank in den 80-ern, welcher im Zuge des Zerfall des Kommunismus, welcher sich in jenen jahren abspielte, davon sprach, dass auch der Kapitalismus eine Perestroika brauchte, also einen Umbau bzw. eine Veränderung des wirtschaftlichen System des Westen, dafür haben sie ihm dann eine Lichtschranke (eine Hohllademine) hingestellt, deren technische perfektion zumindest mich daran zweifeln lässt, dass das „Private“ hingestellt haben, aber nun ja, dass bleibt eine Vermutung und ist nicht so wichtig.
Viel wichtiger ist jener Ausspruch von der Perestroika des Kapitalismus, welcher immer noch auf sich warten lässt und anstatt dessen eine zunehmende Feudalisierung der bestehenden Verhältnisse zu beobachten ist, eine Werteverschiebung hin nach oben und eine Entdemokratisierung, Entwertung die das Unten erfasst,
Also herrhausen war weder ein Sozialist, noch sonst irgendwie im Entfernsten ein Linker und er hatte sehr viel Macht und er wollte dass sich das Antlitz des Kapitalismus verändert, welches es zwangsläufig machen werden muss, wenn es nicht will, dass die Menschen sich in extremistische Positionen und einer allgemein um sich greifenden Verarmung enden will
nun ja, irgendwie klappt das mit dem nicht provozieren und nicht kritisieren nicht so gut, aber weiterhin versuchen
nun ja, nun ja, nun ja

settembre 15, 2006

nun ja, nun ja

vielleicht sollte ich meine kritik etwas zügeln, aber ich frage mich schon so eigentlich überhaupt und generell, was ich eigentlich getan habe, ich habe weder eine menschliche existenz zerstört, noch vernichtet (nach meinem bescheidenen wissens-stand), noch einen anderen menschen unterdrückt, niedergedrückt, ausgebeutet, vielleicht werde ich ja deshalb hin und wieder als terrorist bezeichnet, weil ich bei diesem menschlichen, allzumenschlichen faschismus mich heraushalte, aber womit ich mir dass verdient habe, was ich bis jetzt schon bekommen habe, als ob teile bürokratischer apparate es erzwingen möchten, dass die vorstellung welche sie von mir haben in der realität realität wird, als ob man mich irgendwie hinstellen möchte, wo ich nicht hingestellt werden möchte, dass ich gezwungen werden soll, dass ich beginnen soll menschliche existenzen auszubeuten und zu zerstören, denn die anerkennung der gesellschaft ist mir dann auf jeden fall gewiss und es ist nicht leicht damit fertig zu werden, zu wissen, dass es von allen seiten auf einen einhagelt,
kritiker wurden früher, vor sehr langer zeit verehrt, heute werden sie geschlachtet, in diesem sinne: „lo finirano ben i tedesci“
und besser genug

settembre 14, 2006

nun ja, nun ja, nun ja

dass es ein Spiel ist und ich gerne spiele?
ein absurdes Spiel in einer absurden Welt, wo irgendwann niemand mehr weiß wer mit wem spielt und eigentlich warum,
reaktionen und die daraus entstehende dynamik; Abläufe und ein Ende, in all seinen Ausprägungen; absurder werdend und spielend…..
vielleicht sollte ich die Denkkonstruktionen einmal drehen, den Ansatz anderswo suchen, aus anderen Perspektiven, Ansichtsweisen die Situation betrachten …..weitergraben sozusagen……nur mal annehmen, eine situation, wenn ich nicht bezahle bin ich halb-tot (kommentar von jemanden, ende juli), dreht man diese Situation und betrachtet diese aus einer anderen perspektive, z.b. dass jene, welche Arbeiter/innen aus Asien, Osteuropa,…. sozusagen importieren, alle zusammen in einen 2qm raum verschiebt, wo sie schlafen, „leben“ und dann 15 Stunden pro Tag arbeiten und die Stunde 1 Münze verdienen, wenn nicht am Tag (und immer lachen und unendlich dankbar dafür sind), die was dies machen werden belohnt, gefördert und beschützt (es werden schließlich ja auch 5 bedruckte Scheine umgesetzt, da kann man dann ja nichts machen) oder dass über die Münzen und durch die gängige Praxis eine Gewalt den Menschen reingedrückt wird, die man sich nicht einmal vorstellen möchte und sich auch niemand die Mühe macht sich dies vorzustellen und dies noch das beste System ist, dass man sich vorstellen kann und in der Menschheitsgeschichte bisher das Beste ist;
okay, nicht provozieren, nicht kritisieren,
ich weiß, ich meine nur, dass nicht alles so toll läuft, wie es vielleicht der Öffentlichkeit verkauft wird, dass für jeden glücklichen und reichen in diesem System 100 bis 1000 andere in der Scheisse sind und dieser eine glücklich und reich ist, weil er dass tut, was das System von ihm verlangt, nämlich die anderen 100 bis 1000 ausbeuten, unterdrücken, womöglich gar zerstören, um sich selber zu berreichern usw. und das das System ihn dafür reichlich belohnt, ihm alle guten Dinge zukommen lässt (solange er das Wertesystem des System akzeptiert) also Porsche, Freundin aus dem Hochglanzmagazin, Gourmetmenü und dem System folgend unglaublich wütend wird, wenn der dritte Nachttisch im 17-Sterne Restaurant ausfällt, weil irgendeine arme Person es nicht mehr schafft ein paar Hunderter (diese bedruckten scheine) als Miete zu bezahlen und seine gedrillten, hochgezüchteten und porschefahrenden Anwälte dann darauf losschickt und gut (um der spitze die krone aufzusetzen) dass am nebentisch der staatsanwalt sitzt und sich auch furchtbar über die fehlende dritte nachspeise aufregt mit seiner zweiten frau, die er „zufälligerweise“ auf der Weihnachtsfeier des Ersten kennengelernt hat und mit dem Ersten einer Meinung ist: das wird immer schlimmer mit dem, da müssen wir was machen….. 🙂

okay, es ist absurd und es ist wohl besser weiterzuspielen und sich nur um seine eigenen vier brötchen zu kümmern, nicht provozieren, nicht kritisieren…..

ein absurdes Spiel in einer absurden Welt….

nun ja, vielleicht besser mal genug für heute

settembre 11, 2006

C´é modo e modo, ma cosi……

nun ja, nun ja, nun ja

trotz allem

Trotz der Tatsache, dass mich alle für verrückt halten, dass mir schon gesagt wurde was ich sei, was ich tue, was ich bin, was ich mir verdient habe und hätte, alles
Trotz das alle vom meinem Ende sprechen, vom zu spät, von Bomben, Tod und Gefängniss,
trotz, dass ich schon als alles bezeichnet worden bin, als was einen Menschen bezeichnen kann, dass mir schon alles versprochen wurde, was einen Menschen versprechen kann,
trotzdem
trotz all des scheiterns, des immer sich wiederholenden scheiterns und scheiterns,
der manipulation, des hasses den man auf sich zieht, der sich ewig wiederholenden Monotonie des Dasein, der zerstörten Erwartungen, der enttäuschten Hoffnungen, des ständig angegriffen werden, der Indifferenz, der beispiellosen Arroganz
trotz all der Grausamkeiten der Wörter, der Versuche einen zu zerstören, in eine Ecke als Irrer gestellt zu werden, trotz der Tatsache in einer Welt zu leben, in der man Gott Geld anbetet, wo für 10 bedruckte Scheine alles endgültig zerstören wird, in der ein Irrer, der Normalste ist und alles auf ein, zwei, drei Geschichten reduziert, wo das Wort Freiheit wie ein schlechter Scherz eines Zynikers klingt,
trotzdem
trotz des nicht verstanden werden, des fehlverstanden werden, des abgeschrieben werden, des bekämpft werden, des Spottes, der Boshaftigkeit, der Verzweiflung, des nicht mehr Wollen, trotz der Ausweglosigkeit, des zu früh und zu spät für einem, der Einsamkeit und der Leere
trotzdem
trotz der nimmersatten Gier des Leid, des sich zerfleischen der Menschen untereinander, der Unterdrückung, trotzdem versuchen zu leben und zu lieben und versuchen, auch wenn kein Ziel erreicht, kein Erfolg meßbar, kein Lohn greifbar, trotzdem versuchen, beständig und ohne Unterlass
versuchen zu leben und zu lieben, versuchen und scheitern, scheitern und versuchen
trotzdem

settembre 08, 2006

zu dem vorwurf, dass ich die gesamte Zeit nichts mache, möchte ich folgendes schreiben;
also dass ich nicht gerade ein arbeitstier bin, okay, dass mein fleiß und einsatz sich in grenzen halten, okay, aber dass ist ein grundproblem, dass ich schon in einer mitteleuropäischen stadt kennengelernt habe, dass intelligente menschen einfach überhaupt nichts mehr tun und zum teil untergehen, von einer frau/mann gerettet werden, sich im alkohol ertränken, alles mögliche von a bis z. aufführen, …… aber mehr oder weniger eigentlich nichts mehr tun…..
dieses jahr habe ich aus meiner sicht nicht nur nichts getan (was sowieso eine frage der definition ist), denn schon so einiges aufgestellt habe und damit meine ich in erster linie geistige arbeit

der egalitaritismus (schon wieder so eine wortschöpfung) hat mich wieder in seinen griff, so dass mir so ziemlich einiges (wenn nicht alles) egal ist…..
dass mit dem weghören funktioniert nicht so richtig (auch wenn ich es beständig versuche) und auch die intuition sollte ich mir in zukunft sparen, ansonsten gehe ich bei meinem nächsten urlaub in das meer und wenn ich unter die Wasseroberfläche abtauche und wieder auftauche geht ein flugzeugträger vor mir vor anker;
nun ja, alles in ruhe angehen
dass mit dem gehörten aufzuschreiben sollte ich mir auch sparen….

Ein Schwarzer mit einer Plastiktasche mit seinem gesamten Hab und Gut darin verwahrt, auf dem Weg zu irgendeinem Sklavenjob in der Provinz in einem Land in Südeuropa, nachdem er mich einige min. beobachtet hat:
So a nice life and so sad

genug für heute aus der hölle

settembre 02, 2006

Zwei Menschen (Die Einsamen)

Auf die Einsamen
legt der Schatten seine Formen
und daran haften
bleibt das Sein
und eine Träne würde
zwischen den Beiden
noch Raum finden,
eine, die ihr Haupt zur Erde
herabsenken würde
und weiter streift der Blick von ihr
über die Klippen, die Ufer hinaus
und doch in sich selbst versunken.

Worte, die hinein und hinaus geflüstert werden,
in den Wind, dem dunklen Himmel
und schwarz verbleibt das Sein
und doch immer näher, einen Schritt nur,
die Hände herabfallend
mit all den Lasten der Schultern begraben
und düster
wirft die Erde sich auf und dahin.

Weiß und schwarz in ihrer Kleidung
untrennbar und doch
endlos voneinander entfernt
und der Schatten
legt seine Formen näher an das Sein.

genug mal aus der hölle

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